Für diesen Beitrag wurden die Kommentare deaktiviert

4.11.17 Winnenden/Vaihingen – „Als er die Menge sah…“

„Bittet daher den Herrn der Ernte, dass er Arbeiter in seine Ernte sende!“ (Matth. 9,38) .
Jesus zog in den Dörfern umher, predigte das Evangelium und heilte jede Krankheit und jedes Gebrechen. „Als er die Volksmenge sah, fühlte er Erbarmen mit ihnen; denn sie waren abgequält und erschöpft wie Schafe, die keinen Hirten haben.“ Die Menschen haben sein Herz berührt – deshalb „…betet um Arbeiter…“.

Letzten Samstag waren wir in die Volksmission in Winnenden eingeladen. 15 Leute waren bei der Schulung dabei und haben nachmittags dieses Erbarmen Gottes für die Menschen aufs Herz genommen. In 7 Teams hatten wir das in die Stadt gebracht, was Gott vorbereitet hatte – es war wieder zum Staunen…auch darüber, wie wir uns teamübergreifend ergänzten.
So sah ich vor einem Cafe einen verkrüppelten, fast entstellten Mann sitzen…er hatte nur 2 Finger…keine Ohren. Obwohl ich spürte, dass er „Schatz Gottes“ ist, fehlte mir irgendwie der Elan, mich auf ihn einzulassen – wie gut, dass bei uns gilt: „…es gibt kein falsch, wir lernen…“. Abends berichtete Angela in der Schlussrunde eben von diesem Mann. Sie hatte ihn aufs Herz genommen, es war total beeindruckend. Sie erzählten von Jesus, das Evangelium, seine Liebe für ihn…aber hat er überhaupt verstanden, er hatte ja keine Ohren. Dann nahm er ein Blatt Papier und schrieb mit seinen zwei Fingern darauf…er hatte verstanden, es war voll angekommen…sein Herz war berührt und er wollte in die Gemeinde kommen und mehr von Jesus erleben. Gott hat mein Zögern ausgeglichen, wie gut!
Die Herrlichkeit Gottes war in der Stadt!
Überall „Schätze Gottes“ – wir mussten nicht suchen, nur hingehen.
Und wo wir hingegangen sind, war seine Kraft schon da.
Aus einer Bar kam ein etwas finster blickender Mann, er war eindeutig Schatz. Er hatte Nackenschmerzen und Lähmungserscheinungen im Bein. Beim Handauflegen und Beten wurde die Stelle warm, er bewegte sich anschließend intensiv durch, die Schmerzen waren weg, „…darf ich Euch einen Kaffee ausgeben?“. Richtung Park kamen wir an einem „Bücherevent“ vorbei, es gab viele Bücher und Stände mit Essen und Trinken. Alles machte einen ziemlich esoterischen Eindruck. Drinnen sahen wir einen jungen Mann von Hinten…längere Haare zusammengebunden…Kapuzenshirt…dann von vorne: Tatoo auf der Stirne. Es folgte ein interessantes Gespräch mit einem freundlichen Schatz, der sich als Leiter dieser ganzen Veranstaltung zu erkennen gab. Er hatte eine schmerzende Stelle am Schulterblatt. Beim Handauflegen und Beten spürte ich Kraft Gottes, er meinte nachher: „…da ist was gekommen“, yesss, so ist das, wenn der Hl. Geist kommt. Die Sensibilität für übernatürliche Kraft war bei ihm vorhanden…es brauchte das klare Abgrenzen, was von Jesus ist und was aus der Finsternis kommt. Er war kurz davor, Jesus in sein Leben einzuladen…wurde aber vorher abgelenkt. Jesus wird es weiterführen…
Überall gingen Türen auf.
Dianes Team sah 4 Jugendliche auf der Eisbahn…um sie anzusprechen, mussten sie an der Kasse vorbei…hätte eigentlich einiges gekostet. Sie erklärten an der Kasse was sie vorhatten und …durften umsonst durchgehen…die 4 Jugendlichen haben Jesus erlebt und ihm ihr Leben anvertraut! Wow.
In Winnenden wird es ein neues Schatzsucheteam mit begeisterten Erntearbeitern geben.
Parallel waren 8 Schatzsucher in Vaihingen/Enz unterwegs. Peter schreibt:
„2 Menschen haben Jesus ihr Leben anvertraut, es gab Heilungen und starke Berührungen. Gott ist gut und die Ernte reif…Danke auch an alle Beter.“
Manuel und Team waren in Israel:
„Es war gigantisch, was unser Gott getan hat. Jeden Tag Wunder um Wunder, Heilungen und geniale Gespräche. An jedem Ort, wo wir hinkamen, haben wir Lobpreis gemacht…oft sind die Leute einfach stehen geblieben und haben mitgemacht.“
Jede einzelne Begebenheit ist eingebettet in den Herzschlag Jesu: „Als er die Volksmenge sah, fühlte er Erbarmen mit ihnen…“ Das ist überwältigend…kraftvoll…so gut.
NoEl

Die Kommentarfunktion wurde geschlossen.