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Die Turmuhr – Gottes Gedanken

Die Turmuhr – Gottes Gedanken
Bei „Turmuhr“ auf meiner Schatzkarte denke ich zuerst an eine Kirche mit einem hohen Turm. Diesmal war es anders. Ich hörte gerade die Kirchturmglocken aus der Ferne läuten, als ich einen LKW-Anhänger sah, auf dessen Plane u.a. das Wort „Turmuhren“ stand. Ich hatte den Eindruck, dass das genau der richtige Ort war. Ich sah ein paar Personen beim Ausladen des Anhängers und einer trug ein kariertes Hemd. Ich wies den Teamleiter, Friedemann, darauf hin, aber irgendwie kam es nicht richtig bei ihm an, denn er erzählte mir beim Vorbeigehen von der traditionsreichen Geschichte dieser Turmuhrenmanufaktur, dachte aber gar nicht daran, dass das unser Schatz sein könnte. Nun ja, die Hinweise waren dürftig, nur „Turmuhr“ (meine Schatzkarte) und „kariertes Hemd“ (Tanjas Schatzkarte). Aber ich spürte, dass da ein Schatz ist. Wir einigten uns darauf, nochmals zurückzugehen und sie anzusprechen.
Es waren Christen aus einer bibeltreuen Gemeinde. Wir erklärten, was wir machen und fragten nach Gebetsanliegen. Der Mann im karierten Hemd sagte, wir könnten für Frieden in dieser Situation beten und ich blickte auf meine Karte. Da stand bei Gebetsanliegen: „Frieden“. Friedemann sprach dann länger mit diesem Mann, den er kannte, während Tanja und ich mit der Frau und den zwei Söhnen sprachen. Der eine Sohn hatte „himmelblaue Schuhe“ an und eine „zerrissene Hose“ (beides stand auf meiner Karte). Ich fragte auch sie nach Gebetsanliegen und sie meinte für ihren Sohn könnten wir für die Schule beten, weil er demnächst zu einem Schüleraustausch nach Frankreich geht. Erstaunt zeigte ich ihr meine Karte, auf der bei Gebetsanliegen auch „Schule“ stand. Ich betete für den Jungen und merkte, dass er durch das Gebet ermutigt wurde. Gleichzeitig bemerkte ich bei seiner Mutter ein starke innere Unruhe. Sie schien mit irgendetwas zu kämpfen. Und dann fragte sie uns, ob wir auch für ihren Neffen beten würden, der so alt sei wie ihr mittlerer Junge (11 Jahre). Wir hörten ihr erstmal zu und sie schilderte, was sie bewegte. Nun zeigte ich ihr nochmals meine Schatzkarte, auf der 3 weitere, deutliche Hinweise zu ihrem Anliegen standen. Dann beteten wir für ihren Neffen und zum Schluss gab ich ihr ein Schatzkärtchen für ihn und sie meinte, dass sie es gleich abfotografieren will, damit er es sofort erhält und nicht erst dann, wenn sie ihn wieder sieht. Das hat mich sehr berührt, weil es mir zeigt, wie ermutigend dieses kleine Schatzkärtchen sein kann. Mein Fazit aus dieser Begegnung war: Friedemann und Tanja kannten diese Familie schon vom Allianzgebet, hatten bisher aber keinen näheren Kontakt zu ihnen. Durch diese Schatzsuche wurde die Familie nicht nur ermutigt, sondern es wurde auch die Gemeinschaft der unterschiedlichen Denominationen gestärkt. Das war stark und offensichtlich Gottes Plan für heute. Eigentlich gehe ich auf Schatzsuche, um Menschen für Jesus zu gewinnen. Aber ich bin nur ein Werkzeug Gottes und ich lasse mich auch gerne dazu gebrauchen, seine Kinder – meine Geschwister – zu ermutigen. Und in Calw hat meine Schatzkarte (7 Übereinstimmungen!) unmissverständlich gezeigt, dass Gott diese Familie liebt und sie ermutigen und stärken will.

Susanne

 

 

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