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„Redest Du von Go-ott….?“

Am Wochenende fanden 3 Schatzsuchen statt: am Freitag mit den Bibelschülern in Stuttgart und am Samstag waren 5 Leute in Ludwigsburg und 8 in Pforzheim unterwegs. Jede Schatzsuche ist eine neue, originale Besonderheit durch die Liebe Gottes, ganz nah durch den Heiligen Geist! Persönlich hatte ich erneut das Empfinden, alles was wir anfassen, es wird „Gold“ daraus…es gelingt einfach…die Herzen gehen auf für das Evangelium. Wir hatten keine Ablehnung.
Ein Highlight von mehreren:
…Janin hatte eine besondere „Mauer“ auf ihrer Karte. Da war diese Mauer, ein Rest des früheren Waisenhauses. Und da der Steg über die Enz, und der Platz hatte Pflastersteine. Wir waren richtig. Aber wer ist unser Schatz? In einiger Entfernung sah ich zwei Frauen, es sprangen zwei Kinder herum. Ich spürte, die blonde Frau ist es – aber es passte nichts. Dann drehte sie sich etwas um und ich sah „etwas grünes im Haar“, ein Utensil, um die Haare zusammenzuhalten…stand so auf meiner Karte. Wir sprachen sie an. Zunächst war da Verblüffung aber es entwickelte sich ein gutes Gespräch. Sie hatte katholische Wurzeln, aber keinen Bezug mehr zur Kirche. Ihre Kinder erzählten ihr immer wieder von Jesus. Die Freundin bezeichnete sich als Heidin, die vom Glauben nichts hielt und dabei glücklich wäre. Wir erklärten Ihnen das Evangelium und hatten Ihnen zu Herzen geredet…die Liebe des Vaters ausgeteilt. Wir durften sogar für unseren Schatz beten. Leider sind die Kopfschmerzen nicht sofort weggegangen. Aber wir spürten Veränderung…da kam mehr und mehr Offenheit. Dann kam die kleine Tochter, die bisher herumrannte. Sie stellte sich direkt vor mich hin und strahlte mich mit ihren offenen Augen an: „Redest Du von Go-ott?“ „Ja, wir sprechen gerade von Gott.“, „Ich mag Gott ganz arg…“,. „Oh, das ist richtig gut, das tu ich auch…“, „Ich kann auch ein Lied von Jesus singen…“ Dann sang sie ein wunderschönes, freudiges Jesuslied aus dem Reliunterricht…mitten auf einem öffentlichen Platz in der Stadt, völlig egal wer da sonst noch zuhörte.  Ich spürte, wie sehr die Mama und auch ihre Freundin davon berührt waren. Ich fragte sie, ob ich sie segnen dürfe…es war mir eine riesengroße Ehre, dieses kleine Mädchen mit Jesus im Herzen, mächtig zu segnen. Jesus hat sich aus dem Mund eines Kindes einen ganz besonderen Lobpreis geformt…und die Herzen der Erwachsenen noch mehr berührt, als wir es haben tun können…
NoEl

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