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Schatzsuche (Kleingruppe) in Wernau

Wir hatten am Donnerstag wieder einmal eine „Kracherschatzsuche“. Noch vor dem eigentlichen Beginn, kamen Schatz um Schatz an uns vorbei. Das coole: keiner von uns war vorher schon Mal in Wernau gewesen. Wir mussten uns komplett auf Gott verlassen und das war gut so. Schon an unserem Treffpunkt bemerkten wir viele Details, die auf unseren Schatzkarten standen!
Von 2 richtig starken Begebenheiten möchte ich berichten:
Wir gingen an die Bushaltestelle (Schatzkarte) und waren genau richtig. Auf einmal sahen wir eine Familie, die gerade über die Ampel ging. Der Junge humpelte stark (Schatzkarte) und man sah deutlich, dass ein Fuß verkürzt war. Also nichts wie hinterher. Als wir die Familie erreichten, saßen alle schon im Auto, außer der Mutter. Nach kurzem Erklären und Zeugnis geben, dass wir schon oft gesehen haben, wie Beine unter Gebet gleich lang wurden, stieg die ganze Familie aus dem Auto wieder aus. Wir durften für den Jungen beten. Er setzte sich hin, ich nahm seine Beine in die Hand, betete voll Glauben, aber es passierte nichts. Etwas frustriert betete ich weiter für seinen Körper, aber nichts passierte. Jetzt schaute ich nach rechts zur Familie ( Mutter, Tochter, Schwester der Mutter ) und den anderen Schatzsuchern. Alle standen tränenüberströmt da. Schlagartig wurde mir klar, dass Gott ihre Herzen berühren wollte. Was für ein schönes Bild, die ganze Familie und teilweise die Schatzsucher mit Tränen in den Augen. Einige umarmten sich liebevoll. Wir durften noch für jeden beten und sie dann voller Liebe verabschieden. Abschiedsworte der Familie: „Es wäre so schön, euch einmal wieder zu sehen!“
Nach diesem herzzerreißenden Erlebnis, fanden wir einige weitere Schätze, für die wir Beten durften. Dann entschlossen wir uns für eine kleine Abkühlung: Eis essen (an diesem Tag hatte es 37 Grad). Plötzlich liefen 3 Jungs an uns vorbei. Wir erkannten sofort, das sind Schätze. Nichts wie hinterher. Wir sprachen sie an und ich durfte mein Lebenszeugnis erzählen (in 2 Minuten). Die Jungs schauten sich an und sagten: „Ihr habt genau die 3 richtigen heute erwischt!“ Nach einigen prophetischen Worten und Gespräch, fragte ich, ob sie jetzt nicht Jesus ihr Leben anvertrauen möchten, das ist heute kein Zufall, dass wir sie treffen. Und die Jungs sahen das genauso. Sie schauten sich an und stimmten zu: „Ja, wir denken das ist dran.“ So standen wir im Kreis und beteten das Gebet vor, sie beteten es nach und vertrauten Jesus ihr Leben an! Was für eine starke Sache, wenn sich Jugendliche für ein Leben mit Jesus entscheiden, das ist etwas ganz Besonderes.
Danke Jesus
Manu

 

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