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10.2.2018 Schatzsuche in Wendlingen – “Erfüllte Hoffnung…”

Von der Schatzsuche in Wendlingen berichtet Manuel, wie „schwer“ der Anfang war. Viele Ablehnungen, ein Schatz beschimpfte sie massiv, warf ihnen sogar Belästigung vor – „…es fehlte nur noch, dass er uns mit Steinen beworfen hätte“. Und das musste ein Neuling in der Schatzsuche miterleben! Ablehnung pur mit Potential der Entmutigung.
Dieses Thema beschäftigt mich derzeit ohnehin. Du teilst Wertschätzung und Liebe aus, und bekommst Härte. Du betest gegen Krebs, obwohl schon viele Heilungen passiert sind ist der Durchbruch hier nicht in Sicht. Du betest für einen psychisch schwer verletzten Freund, die ersehnte Freiheit ist bei ihm noch nicht da. Bill Johnson beschreibt in einem Vortrag, wie er für einen schwer kranken Freund betete und er unter seiner Hand fühlen konnte, wie das Herz aufhörte zu schlagen. Er ging damit ungefähr so um:
– Vater im Himmel, die Menschen sollen Dich erleben. Wäre ich schon vollkommenes Abbild Deiner Herrlichkeit, wäre er gesund geworden
– Ich habe Schmerz in meinem Herzen darüber…
– Aber ich preise Dich Vater, als den Gott der Heilung ist. Ich preise Dich als den Gott, der Befreier ist. Ich preise Dich als den Gott des Lebens!
– Und ich lege nieder mein Recht auf verstehen wollen …
Mein Fokus fällt auf folgende Bibelstelle: „Hingehaltene Hoffnung bringt Herzeleid, erfülltes Verlangen aber ist ein Baum des Lebens“ (Sprüche 13,12). Für mich bekam dieser Satz von König Salomo plötzlich eine Wendung. Wie ist es, wenn es da gar nicht primär um meine „hingehaltene Hoffnung“ geht, sondern um das Verlangen und Begehren Jesu. Das ganz tiefe Begehren Jesu, in die Herzen der Menschen einziehen und wohnen zu dürfen. Dort alle Herrlichkeit entfalten zu dürfen, die Freiheit, Gesundheit, Leben und Freude mit sich bringt. Die die Veränderung  in sein Bild mit sich bringt und uns zu „Bäumen des Lebens“ macht, wie sie in Offenbarung 22 beschrieben sind. Plötzlich ist mein Schmerz bereits sein Schmerz und ich kann das „Verstehen wollen“ niederlegen und ich weiß, er wird es mit Macht dorthin entwickeln – und das soll unser Begehren sein und bleiben. Manuel ließ sich nicht entmutigen. „Am richtigen Ort in einem Deko-Laden sahen wir die rote Tasche…“ Sie sprachen die Frau an, die Herzenstüre ging auf, der Heilige Geist wirkte ganz stark…es flossen Tränen. Jesus tut sein Werk – es ist sein Herzensverlangen es mit Dir und mit mir zusammen zu tun.
NoEl

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