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11./12.9.2015 Schatzsuche in Lichtenstein/Sachsen und in Heilbronn

„Siehe, wie gut und wie lieblich ist es, wenn Brüder (und Schwestern) einträchtig beieinander wohnen!“ Ps. 133,1

…diese Bibelstelle trifft ziemlich genau das, wie ich mich im Rückblick auf zwei ereignisreiche Tage fühle. 4 Jungs und 1 Schwester starteten am Freitag-Mittag nach Lichtenstein in Sachsen.
Das Besondere:
1. Wir hatten ein klares Ziel und bewegten uns dabei im Willen des Vaters (Predigt von heute morgen).
2. Wir hatten eine tolle Einheit.
Das ist eine unschlagbare Kombination. Deshalb: bei aller Anstrengung, wir hatten richtig, richtig Spaß. Ich bin total beschenkt, in diesem Team zu sein!
Der Psalm geht dann so weiter: „Wie das köstliche Öl auf dem Haupt, das herabfließt auf den Bart…“
Genau darum ging es. Unsere Absicht war es, die uns anvertraute „Salbung“ in die Gemeinde von Lichtenstein weiter zu geben.
Es waren ungefähr 50 – 60 Leute aus dieser Gemeinde, einige waren aus einer Gemeinde in Zwickau.
Die Leiterin der Gemeinde hatte vorab um Anmeldung gebeten, wer am Samstag auf Schatzsuche mitgehen würde. Es hatten sich 15 gemeldet. Es troff reichlich Öl und am Ende der Lehreinheit mit vielen Zeugnissen waren es 23 (zzgl. wir 5 aus Stuttgart).
Nach Gabenübertragung und Segnungstunnel ging es in 9 Teams los.
Obwohl wir in einer kleinen Stadt mit 13.000 Einwohnern unterwegs waren, ging es sehr einfach, Schätze zu finden. Der Hl. Geist war spürbar am Werk. Die meisten Teams sind auf offene Menschen getroffen.
Kurios war ein Impuls Gottes bei einer besonderen Begegnung: ein Schatz (schon Christ) hatte als Anliegen schwer krebskranke Verwandte. Der klare Eindruck war, dieser Frau die Hände zu salben und ihr die Gabe der Krankenheilung weiter zu geben, damit sie selbst den Krebskranken die Hände auflegt und im Namen Jesu heilt. Das wollte sie sofort! Und so troff auch da das „Öl“ weiter.
Mehrfach wurden Schätze gefunden, die sehr verschlossen (fast bitter) blickten. Im Verlauf des Gesprächs und nach Gebet, sahen ihre Augen völlig anders aus. Eine Mutter war mit ihrem erwachsenen behinderten Sohn unterwegs. Er war Epileptiker und bewegte sich sehr unruhig hin und her. Wir durften beten und ihm Hände auflegen. Da ist richtig etwas geflossen und er wurde immer ruhiger.
Besonders ist, dass so ziemlich alle Geschwister ein evangelistisches Herz haben und ohne Scheu auf die Menschen zugehen können. Das ist richtig gut. Bis zum Abend hatten insgesamt 3 Menschen Jesus in ihr Leben eingeladen und es wurde jede Menge guter Samen gelegt.
Auf der Rückfahrt hatten wir übereinstimmend den Eindruck, dass in dieser Gemeinde viel multiplizierendes Potential ist. Es war eine Freude, mit ihnen unterwegs gewesen zu sein.
Und wir 5 hatten auch auf der Heimfahrt viel geschwisterlichen Spaß…

Parallel fand eine Schatzsuche in Heilbronn statt.
15 Leute zogen in 5 Teams los.
Gott war auch da mächtig am Werk. Ich gebe 3 Highlights von vielen weiter, die mir berichtet wurden:
– ein Team traf auf einen total betrunkenen Mann. Der Grund auf ihn zuzugehen war „herzliches Erbarmen“.
Sie setzten sich zu ihm. Er wurde ganz offen und ließ für sich beten. Sein Sohn war vor ein paar Monaten gestorben. Er wollte vom Alkohol frei werden, betete selber darum. Die Schatzsucher zerbrachen im Namen Jesu die Sucht und sprachen Freiheit über ihm aus. Er war total berührt und hat Jesus sein Leben übergeben. Aber er konnte unter dem Alkohol nicht mehr alleine gehen und so riefen die Schatzsucher eine Polizeistreife um ihn nach Hause zu bringen. Aus dem Polizeiauto heraus winkte er den Schatzsuchern zu…(ein Schatzsucher aus Heilbronn, wird sich weiter um ihn kümmern)
– ein älterer Mann hatte Hunger und nichts zu essen. Das Team hatte ihm etwas von McDonalds geholt. Er hatte ziemlich Schmerzen aufgrund einer Entzündung im Bein. Das Team durfte beten und die Schmerzen wurden deutlich besser und er hat Jesus als Herrn in sein Leben eingeladen!
– Bei einem anderen Team, hat sich ein Moslem für Jesus entschieden!
Es kam erneut das Heil nach …bronn!

Danke Vater im Himmel, Du bist wunderbar, Du bist so gut…
NoEl

Kommentar ( 1)

  1. Tobs says:

    Vielen Dank für euren Einsatz bei uns in Lichtenstein. Viele sind ermutigt, Gottes Schätze zu finden. Ich muss sagen: es hat tatsächlisch Spaß gemacht, so gut vorbereitet unterwegs zu sein. DANKE.