Für diesen Beitrag wurden die Kommentare deaktiviert

13.10.2018 Wertheim – Gott kümmert sich…

„Ich bin gekommen, damit sie Leben haben und es in Überfluss haben“ (Joh. 10,10) 

Immer wieder trifft man auf tiefes Leid. Jedes Mal ist es eine Herausforderung, wie damit umgehen. Das gilt, wenn man selber betroffen ist, das gilt wenn Verwandte oder liebe Freunde betroffen sind oder einfach nur, wenn Gott Dir Menschen zeigt. Da endet ganz schnell jegliches Verstehen.
Am Samstag waren wir als Schulungsteam in einer Gemeinde in Wertheim, natürlich nachmittags mit ganz praktischer „Schatzsuche“. Es war einfach beeindruckend, von Anfang an. Bei uns gilt als Regel: Der Passant, der von uns das Gruppenbild macht, ist automatisch erster „Schatz“. Die junge „Photographin“ kannte Jesus nicht aber sie ließ sich auf Gebet ein, denn sie hatte heftige Schmerzen im Knie. Dennis durfte seine Hand auf ihr Knie legen, betete ganz selbstverständlich wie auch heftig gegen die Schmerzen, einmal, ein zweites Mal…die Schmerzen waren weg. „Geh mal in die Hocke und teste…“. Sie konnte es nicht fassen… Die ganze Schatzsucherunde stand noch da, bekam alles mit. Das war Ermutigung pur für uns alle. Solche Erlebnisse zogen sich durch den ganzen Nachmittag. Gott kümmert sich um Leid und Schmerz!
Dann der erste Schatz unseres Kleinteams: Ein älterer Mann, er ging am Ende einer Gruppe. „Lasst mich in Ruhe, ich bin katholisch groß geworden…vor kurzem ist meine Tochter gestorben“. „Schauen Sie, meine Schatzkarte, da steht ‚jemand verloren‘“. Er lief weiter. Ich spürte das tiefe Leid und Verbitterung. Aber auch die Wichtigkeit im Herzen Gottes, ihm zu begegnen. Gott kümmert sich um Leid!
Später ist da Barbara. Sie fütterte Schwäne…hatten wir auf der Schatzkarte. Als sie hörte, dass Gott sie liebt, bricht sie fast in Tränen aus. Heftige Rückenprobleme, die wirklich ein kreatives Wunder brauchen, sind ein Anliegen. Wir dürfen beten, und die Schmerzen im oberen Rückenbereich sind weg. Aber da ist noch viel mehr. „Jemand verloren“ trifft auch hier. Ihr Partner hatte Selbstmord begangen…unermessliches Leid. Wir erklären ihr, wie sehr sich Jesus eine Liebesbeziehung mit ihr wünscht, und diese ist fest, unverbrüchlich. Sie bekräftigte Ihre Entscheidung für Jesus, die sie schon Mal früher allein im Bett ausgesprochen hatte. Ein starker Moment. Ich durfte den Schritt im Namen Jesu bekräftigen und sie mächtig segnen. Ich spürte, wie sehr Jesus in dieses verletzte und von Leid zerbrochene Herz kam. Gott kümmert sich um Leid!
In vielen Menschen steckt die Frage: „Warum lässt Gott Leid zu“. Für mich ist das keine Frage mehr, meine Antwort…Er ist der, der sich darum kümmert. „Ich bin gekommen, damit sie Leben haben…“. Wir haben den ganzen Nachmittag dieses “Leben” ausgeteilt. Alle Teams kamen freudestrahlend zurück.
NoEl

 

Die Kommentarfunktion wurde geschlossen.