20./21.112015 Schatzsuchen in Untertürkheim, Stuttgart, Reutlingen – ein “neues Lied”

„Singt dem Herrn ein neues Lied, singt dem Herrn, alle Lande! Singt dem Herrn, lobpreist seinen Namen, verkündet Tag für Tag sein Heil!“ (Ps. 96, 1u.2)

…ein neues Lied hat der Vater uns ins Herz gegeben. Nicht von Menschen ausgedacht, es ist das Lied seiner Liebe zu uns. Es ist seine leidenschaftliche Liebe, die aufsteigt und sagt „…verkündet Tag für Tag sein Heil“.
Nicht ein Programm, sondern dieses neue Lied hat an diesem Wochenende wieder Menschen zu Menschen bewegt und sie mit dem „Heil“ in Berührung gebracht.
Am Freitag waren 6 Leute in 2 Teams in Untertürkheim unterwegs. Am Samstag gab es eine Schatzsuche in Stuttgart und eine in Reutlingen. In Stuttgart waren 9 Leute auf der Straße. Der Schatzsuche in Reutlingen war am Dienstag ein Vorbereitungsabend vorausgegangen. 16 Leute haben sich „anstecken“ lassen und waren (die meisten das erste mal) in Reutlingen dabei. Nach der Schatzsuche haben die Reutlinger beschlossen, dies Vorort weiter zu führen und haben gleich den nächsten Termin im Dezember festgemacht. Das „neue Lied“…es bekommt einen immer größer werdenden Chor. Halleluja!

Ein paar Highlights:
– wir sahen zwei junge Frauen mit Fellrand an der Kapuze. Wir mussten uns beeilen und ihnen nachlaufen. Dann sprachen wir sie an; sie waren total offen, stammten aus Frankreich, sprachen aber perfekt deutsch. Die Anschläge in Paris und die Kriege in der Welt machten ihnen Angst (…Angst stand auf der Schatzkarte). Dadurch sind sie über Gott sehr ins Zweifeln gekommen: wie kann ein Gott dies zulassen. Wir erklärten ihnen, wie Gott daran leidet und wie er darauf reagiert hat. Nicht mit Gewalt, wie es Menschen aus Angst tun, sondern indem Jesus in die Welt kam und sein Reich des Friedens zu uns brachte und dass dieses Friedensreich durch jeden Menschen wächst, der Jesus aufnimmt. Sie waren sehr berührt und wir durften für sie beten und sie segnen, dass die Vaterliebe die Angst nimmt und er ihnen ihre Fragen beantwortet – die Liebe des Vaters ist in ihre Herzen geflossen. Wir haben sie ermutigt sich einer Gemeinde anzuschließen.
– ein junges Pärchen lehnte im dm-Markt an einer Brüstung (…lehnt an Brüstung stand auf der Karte und weitere treffende Merkmale). Sie waren total offen. Wir durften für ihre Beziehung beten. Wir spürten, da ist was angekommen.
– ein junges Paar vor einem Schaufenster war offen für Gebet. Es entwickelte sich daraus ein Gespräch, was es bedeutet in einer vertrauten Beziehung mit Gott zu leben. Sie waren berührt und offen. Der Schritt der „Lebensübergabe“ an Jesus war ihnen aber zu schnell. Wir wollten ihnen ein vorformuliertes Gebet mitgeben, aber leider war der falsche Rucksack dabei und das „Gebet“ nicht. Wir haben es ihnen vorgesprochen und ihnen gesagt, dass es nicht exakt auf den Wortlaut ankommt, sondern auf den Sinn und dass Gott es sehr ernst nimmt, was aus dem Herzen kommt.
– Ein Schatzsucher in der Schlussrunde war bewegt: „…wir durften ein Übergabegebet sprechen“
– Für eine arbeitslose Frau wurde gebetet. Sie hatte Tränen in den Augen…Gott hat sie berührt
– Einer unserer älteren Schatzsucher lief an einer Gruppe von 4 jungen Männern vorbei. Einer schaute ihn aufmerksam an. Eindruck: Gott möchte, dass ich mit ihm spreche. Es zeigte sich, dass es Asylanten waren. Der Schatzsucher hatte ohnehin schon geplant, am Sonntag mit Afrikanern ins benachbarte Gemeindezentrum zu fahren. Er lud die vier ein, einfach mit zu kommen – sie haben zugesagt!

Dies ist nur eine kleine Auswahl einer Vielzahl von wichtigen Begegnungen. Das „neue Lied“, es berührt die Herzen, nimmt die Angst und führt ins Leben. Danke Vater für dieses Lied, für Deine Liebe…
NoEl