Mehr als ein Lamborghini

Manuel und sein Team: Wir sahen einen großen Schornstein der auf meiner Karte stand, dem wollten wir nachgehen und kamen in den Hinterhof eines uralten Gebäudes. Es war niemand zu sehen deshalb haben wir uns entschlossen, zu klingeln, bis jemand aufmacht. So machten wir es und es öffnete eine Frau. Sie war sehr offen und nannte uns Ihre Gebetsanliegen. Wir durften für Sie beten und auch eine neue Wohnung frei- setzen ( das Haus, in dem sie gerade lebt, ist einsturzgefährdet und sie braucht dringend eine neue Wohnung ) Wir waren fast eine halbe Stunde mit ihr im Gespräch und es sollte sich gleich herausstellen warum dieses Gespräch etwas länger ging. Gottes Timing ist unbeschreiblich.
Wir kamen gerade aus dem Hof und unterhielten uns kurz über diese Situation, da kam Emilys Schatz direkt auf uns zu. Grüne Haare, direkt an einer Pizzeria und die Apotheke war auch nur wenige Meter entfernt. Es waren 4 Personen aber unser Schatz war trotzdem sehr offen. Als wir fragten, für was wir denn beten dürften, stupste Ihre Freundin Sie an und sagte einen Namen. Wir wussten noch nicht was das zu bedeuten hatte. Sie sagte: ja ihre Maus, die sie schon sehr lange hat, sei schwer krank und das macht ihr sehr große Sorgen. Ich überlegte kurz, denn für eine Maus habe ich auch noch nie gebetet, aber ich dachte mir, wenn die Maus gesund wird, hat Jesus gleich 4 Menschen verändert.So betete ich für die Maus und ich bin gespannt ob etwas passiert ist.
Kurz darauf sahen wir einen Sportwagen ( Lamborghini ), den hatte Ludwig auf seiner Karte. Allerdings fehlte der Schatz obwohl sehr viele Menschen um den Sportwagen standen und ihn fotografierten. Wir entschlossen uns, zu warten. Keine 2 Minuten später kam der Mann mit der grünen Hose und stieg als Beifahrer in den Sportwagens und dann war auch der Fahrer da. Später stellte sich heraus, dass er der eigentlich Schatz war. Wir durften für Ihn beten und ihn segnen. Er hatte einige Beschwerden gegen die wir gebetet haben. Um den Sportwagen ging das Getuschel los – was machen denn die da – „ die beten ja“.  Yes, wir haben gebetet und die 2 durften mit einem großartigen Sound wieder fahren. Allerdings ließen sie es sich nicht nehmen, uns 3 extra noch zu grüßen. Nachdem Sie gedreht hatten, fuhren sie an uns vorbei und winkten aus den Fenstern mit den Schatzkarten, die wir Ihnen gegeben hatten!
Als wir schon auf dem Weg zum Treffpunkt waren kamen wir noch an einem ganz kleinen Lotto Laden vorbei, den ich aúf der Karte hatte. In den gingen wir hinein und fanden einen Perser der mit dem Chef Zigaretten und anderes verkaufte. Es war ein Flüchtling der sich für Jesus entschieden hat und sich bereits taufen ließ. Er erzählte, dass er von seinen Mitbewohnern ( 2 Muslime ) misshandelt wird. Er hatte sehr starke Herzschmerzen, wahrscheinlich aufgrund dieser Misshandlungen und so duften wir ihm in dem Laden die Hände auflegen und für Ihn beten. Wir gaben ihm noch diverse Kontaktdaten, damit er Anschluss unter Christen findet und segneten ihn. Er war sichtlich gerührt und wischte seine Tränen vom Gesicht. So gingen wir, zwar ein paar Minuten verspätet, aber erfüllt von der Güte Gottes wieder an unseren Treffpunkt.

Manuel