6.12.2016 Leonberg – Meine erste Schatzsuche…

Mein Gruppenleiter war Martin und es hat mich sehr motiviert zu sehen, wie mutig er auf die Schätze zuging. Aber ich war auch erstaunt, wie positiv die meisten Menschen reagiert haben, wenn man sie als Schatz bezeichnet hat. Ich konnte die Freude in ihnen richtig sehen und das hat mich noch mehr ermutigt. Wir hatten in unserer Gruppe zwar keine Bekehrung oder sichtbare Spontanheilung (was ich mir natürlich gewünscht habe), aber es wurde sichtbar, wie Gott jeden einzelnen Schatz berührte und ich bin mir ganz sicher, dass die Saat weiter wachsen wird.
Ein Highlight war die Inhaberin eines Einzelhandelsgeschäfts. Ich hatte “Laden” auf meiner Karte, aber als wir dort waren und niemand in Sicht war, gingen wir weiter. Als wir aber später auf dem Rückweg wieder dran vorbeikamen, stand eine Frau draußen und rauchte. Da Martin “Rauchen” auf der Karte hatte, sprach er sie an und sie war sehr interessiert. Dann stellte sich heraus, dass sie “Sonja” hieß (Name geändert), was auch auf meiner Karte stand. Nebenbei erwähnte sie noch, dass der “Laden” ihr gehört und ich wurde sofort hellhörig, da ich ja das Wort “Laden” auf meiner Liste hatte. Ich zeigte ihr auch meine Schatzkarte, so dass sie sich überzeugen konnte. Sie hatte allerdings keine bestimmten Gebetsanliegen, aber wir durften für sie beten und sie segnen.
Einen Schatz fanden wir vor der “Bank” (meine Schatzkarte). Er hatte einen “Pferdeschwanz” (Schatzkarte). Er war bei der “Bank”, weil er “Geld” (meine Schatzkarte) holen wollte. Er hatte auch ernste “Familienprobleme” (Andys Schatzkarte) und einen “hartnäckigen Husten” (Schatzkarte). Er war zum ersten Mal in Leonberg und erzählte, dass er nur wegen der “Bank” dort war und ich spürte, dass Gott ihn dorthin geführt hatte. Im Gespräch kam dann heraus, dass er für alles offen war, was es im spirituellen und psychologischen Bereich gab. Selbst die Bibel zitierte er, allerdings verfälscht. Er meinte, da steht drin, dass wir durch unsere eigene Kraft die Macht hätten, Berge zu versetzen. Wir beteten gegen den Husten, der allerdings nicht sofort verschwand. Ich spürte heftige Lasten in seinem Leben und betete im Stillen, während Martin das Gespräch weiter führte. Am Schluss gab Martin ihm noch ein Schatzkärtchen, eine Einladung ins Gospelforum und die Karte mit dem Entscheidungsgebet, für das er sich sehr interessierte. Durch das Gespräch hatte er auch neue Hoffnung bekommen, dass sich seine Familiensituation verbessert. Ich bin mir sicher, dass Gott ihm nachgeht und bete, dass er sich eines Tages für Jesus entscheidet.
Gegen Ende der Schatzsuche fand ich dann noch meinen Mann mit “Hut”, “Stock” und “Knie”-Problemen. Er war gläubig, aber bald stellte sich heraus, dass er anthroposophisch-gläubig war. Und er glaubte nicht an körperliche Heilung. Aber wir durften für ihn beten und ich ermutigte ihn, dass er ausprobieren soll, ob er nun ohne Stock gehen könne. Er wollte es auch ausprobieren, aber offensichtlich nicht in unserem Beisein. Sein Name stand leider nicht auf unserer Liste, aber bei dem Namen “Sela” meinte er, er telefoniere nachher mit einer “Selina” (Name geändert) und er wolle ihr von dieser Begegnung erzählen.
Und nun kommt noch mein persönliches, privates Highlight:
Ich hatte auf meiner Schatzkarte die Ortsangabe “Straße” und das ist eigentlich keine gute Ortsangabe, denn wir waren ja ständig an irgendeiner Straße. Aber dann kamen wir zu einem Lokal wo “Sky” stand und ich identifizierte sofort meinen “Himmel”. Und daneben gab es eine Wasch-“Straße”, die ein “grünes” Logo hatte und deshalb auch viel “grün” am Gebäude war. Und an der Ausfahrt der Waschstraße fand ich auch mein Glatt-“Eis”. Ich hatte also 4 Angaben meiner Schatzkarte gefunden: Himmel, Straße, grün, Eis. Ich spürte, ich bin am richtigen Ort, aber es war kein Mensch zu sehen. Wir suchten noch ein bisschen und dann entschied Martin, dass wir weitergehen sollen. Ich war schon ein bisschen enttäuscht und wäre gerne noch etwas länger geblieben, aber ich vertraute auf Martins Erfahrung. Zuhause ging mir diese Sache mit der Waschstraße einfach nicht aus dem Kopf und ich überlegte, ob wir irgendetwas falsch gemacht hatten. Aber dann sprach Gott zu meinen Gedanken: Der Ort war richtig, aber er war nicht dazu da, um dort einen Schatz zu finden. Durch die Verzögerung kamen wir auf dem Rückweg genau zu dem Zeitpunkt an den “Laden”, als die Besitzerin draußen rauchte.
Aber dann sagte mir Gott noch etwas: Er wollte mich prüfen, was ich tue, wenn ich den Eindruck habe, am richtigen Ort zu sein, aber der Leiter weitergehen will. Und er wollte auch testen, ob ich diese kleine Enttäuschung ablegen kann und fröhlich weitersuche. Das Highlight war dann, als ich spürte, dass es Gott gefallen hat und er sich darüber freute, dass ich einerseits seiner Führung gefolgt bin und diesen Ort identifiziert habe, aber andererseits auch gehorsam war und weiterging. Durch dieses Reden Gottes und Seine Ermutigung habe ich auch eine Bestätigung, dass es Gottes Willen entspricht, wenn ich auf Schatzsuche gehe.
Mara