Meine erste Schatzsuche

(Samstag, 26.10.13, Stuttgart) Team Simone, Beate, Timon, Petra und ich (Cornelius).

Meine erste Schatzsuche hat alle meine Erwartungen übertroffen. Nach dem Gebet sind wir losgelaufen, um unsere Schätze zu suchen. Den ersten Schatz haben wir schnell gefunden, nachdem wir die Hinweise zu der Person auf den Schatzkarten verglichen haben. Es passten auf den Mann schon vier Hinweise wie sitzend, Baum, Alkohol, und blauer Pulli. Simone und ich sind dann auf ihn zugelaufen und haben uns mit ihm unter den Baum gesetzt. Der Mann war sehr verwundert, als wir versucht haben ihm klar zu machen, dass wir einen Schatz gefunden haben – nämlich er. Er war zuerst sehr verwundert, blieb aber doch eher abweisend. Doch wir kamen mit ihm ins Gespräch. Wir erzählten ihm, dass Gott ihn so sehr lieb hat und er einen Plan für sein Leben habe. Er war sehr aufmerksam und erzählte, dass er schon oft versucht hatte Jesus zu sehen, aber ihn noch nie richtig gesehen habe. Da war für uns klar, dass er nach Gott sucht. Er erzählte außerdem von seinen finanziellen Problemen, dass er sehr um seine verstorbene Mutter trauert, und dass er Römisch-Katholisch ist. Wir erzählten ihm, dass Jesus auch für ihn gekommen ist und sein Blut für ihn vergossen hat, damit wir von der Sünde befreit sind. Wir sagten ihm, dass Jesus sein liebender Vater sein möchte, vor allem dass er sich immer um ihn kümmern wird und dass er ihm in allen seinen Sorgen und Nöten zur Seite stehen möchte. Wir erklärten ihm auch, dass es einen Unterschied zwischen Religion und Beziehung zu Gott gibt. Er ließ die Dinge in sein Herz, das spürte ich. Dann stellten wir ihm die Frage, ob er persönlich mit Jesus in seinem Leben eine Beziehung haben, und er ihn richtig kennen lernen möchte. Er sagte „Ja“. Daraufhin konnten wir mit ihm ein Übergabegebet sprechen. Ich konnte deutlich spüren wie Gottes Friede da war. Darauf hin haben wir ihn in unserer Familie willkommen geheißen und ihm gesagt, dass er jetzt ein Kind Gottes ist. Der Mann war sehr überrascht, vielleicht sogar schon ein bisschen berührt. Er hieß übrigens Michael. Wir haben uns dann von ihm verabschiedet und ihm noch einen GospelForum-Flyer gegeben – dann sind wir weitergelaufen. Erstaunlich war, dass sich im Laufe des Gesprächs unsere Eintragungen auf der Schatzkarte wie: Michael, Trauer, Finanzen und einsam, bestätigt haben. Zu sehen wie Gott auch heute noch genauso wirkt wie damals, das hat mich im Glauben noch einmal richtig gestärkt. Außerdem ist es erstaunlich zu sehen, wie Gott uns als Werkzeuge benutzt, damit Leute die gute Nachricht von Jesus hören können.      Cornelius