Andreas der Hinkende

Es war schon 17:00 Uhr, als wir in der Nähe des Rathauses nach unserem nächsten Schatz suchten. Auf diesen Ort trafen viele Hinweise unserer Schatzkarten zu, wie: Bäcker, Mc Donalds, blauer Luftballon, Treppe, Schuhmacher, Schuhladen, Karstadt und Lampe. Plötzlich sahen wir einen Mann mit einer Brille der humpelte. Das hatten wir ebenfalls auf den Schatzkarten. Gaby und ich schalteten sofort und hielten den Mann an. Als wir mit ihm redeten, dass er unser Schatz ist, wollte er weiterlaufen; er war vermutlich ein bisschen misstrauisch. Doch wir kamen mit ihm ins Gespräch. Er erzählte von sich, dass er zwar gläubig sei, aber eben nicht der „Kirchengänger“. Als wir ihn fragten wie er heißt, antwortete er „Andreas“! Wow, das hatten wir auch auf der Schatzkarte. Jetzt war er schon ein bisschen verwundert und wir freuten uns so arg. Wir liefen mit ihm zum Rathaus, wo es ruhiger war. Als wir ihn fragten ob wir für ihn beten dürfen war er sofort einverstanden. Sein Knochen über dem Sprunggelenk war nach einer OP im März nicht richtig zusammen gewachsen. Nach den Gebeten hatte er zwar immer noch Schmerzen, wir wussten aber, dass Gott ihn heilen würde. Andreas hat sich sehr über unser Gebet gefreut. Wir redeten mit ihm noch eine ganze Weile. Er fragte uns warum wir das eigentlich machen – die Schatzsuche? Er war erstaunt und zugleich verwundert. Auch da konnten wir mit ihm viel über den Glauben reden. Es war ein sehr intensives Gesrpäch mit einem sehr offenen Menschen. Wir spürten, dass bald Heilung in sein Bein fließen würde. Die ganze Begegnung war keine normale Begegnung! Es war eine übernatürliche Begegnung die von Gott geführt war, damit wir diesem Mann Gottes Liebe weitergeben dürfen. Erstaunlich schön war, dass er meinte, er glaube an Gott, aber Gott habe sich ihm noch nicht gezeigt. Worauf wir antworten konnten: Doch, jetzt gerade zeigt er sich, denn er hat uns zu Ihnen geschickt um Ihnen zu zeigen, dass es ihn gibt.

Cornelius und Gaby