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Auf Leben und Tod – Gott ist das Leben!

„Und sie ergriffen Joseph, und warfen ihn in die Zisterne…“ (1. Mose 37,24)

Gestern waren 13 Leute in Bad Cannstatt  und 4 in Nürtingen auf Schatzsuche. Elisabeth und ich durften in Bad Cannstatt dabei sein – Esther hat super gut geleitet. Es war eine total fröhliche Stimmung bei uns.
Abends hab ich mich gefragt, was war das Besondere heute? Es waren für mich die „ablehnenden“ Menschen – die Begegnungen waren kurios. Ein paar Beispiele:
– Wir sprachen eine junge Frau im Sportgeschäft an: „…Gott hat Dich heute ganz besonders im Blick, er liebt Dich total…“ – sie hört es, irgendwie ganz tief, sie bekommt rote Wangen, dreht ohne ein Wort um und geht weg. Auf meiner Schatzkarte stand „rote Wangen“
– Zwei Männer mit auffälligen Bärten kamen aus einem Geschäft. Der erste entzog sich sofort dem Gespräch, der zweite hörte „…Gott hat Dich uns auf die Schatzkarte geschrieben – er liebt Dich!“. Er hatte Worte auf die Stirne tätowiert. Er sagte, „übersetzt bedeutet das: gesegnet mit einem Fluch“. Er nahm die Visitenkarte und ging nach kurzem Gespräch. Wir hatten übereinstimmend einen Eindruck, der sich auf unserer Schatzkarte wiederfand.
– das Team von Esther hatte die „Eingangstüre aus Buchenholz mit goldfarbenem Türknauf und einem Klingelschild mit dem Namen Maier“  gefunden (Name geändert). Eine Männerstimme antwortete in die Sprechanlage…er machte auf. Sie gingen die Treppe hoch…noch ein Stockwerk…noch ein Stockwerk…ganz oben im Dachgeschoss stand ein gebrechlicher 90-jähriger Mann – er hörte die Liebe Gottes – viel mehr ging nicht. Sie gingen wieder.
– Elisabeth hatte einen besonderen Hinweis auf der Schatzkarte und wünschte sich so sehr, den Schatz dazu noch zu finden. Dann die letzte Begegnung. Eine jüngere Frau – reserviert. Sie las während des Gesprächs die Schatzkarte. „Da steht ja mein Name…Pause…und hier, die bunten Gummistiefel hab ich zu Hause“. Aus dem Gespräch hörte Elisabeth einen tiefen verborgenen Hilfeschrei an Gott. Viel mehr ging nicht…
Als ich über all das noch mal nachdachte, stand mir plötzlich wieder ein „bildhafter Eindruck“ vom Heiligen Geist vor Augen, den ich letzte Woche hatte und nicht zuordnen konnte:
„…da war ein Brunnen, ziemlich tief, etwas fiel dort hinunter, es war etwas Kostbares, zuerst sah es aus, wie ein Klumpen Gold, dann wurde es zu einem Menschen, ein Kind…unten lauerten hässliche Raubtiere – dann kam eine Hand, die Hand Gottes und fing das Kind auf…“. Ich spürte, es geht um Leben und Tod. Dann die Worte: „Ich will aus Not herausreißen und zu Ehren bringen“.
Egal, ob man rote Wangen bekommt, ob ein Fluch auf der Stirne steht, ob man nicht mehr aus der Wohnung kommt oder nicht mal richtig um Hilfe schreien kann – die Hand Gottes ist da – kein Brunnen ist zu tief – keine Bedrohung ist zu groß – der Arm Gottes ist immer lang genug – seine Hand ist da. Er reißt aus der Not heraus und bringt zu Ehren. Das hat er bei Joseph damals getan – Jahre nach der Not in der Zisterne bringt Gott ihn sogar als Sachwalter des Königs von Ägypten zu Ehren. Gott reißt heraus und bringt zu Ehren, damals wie heute. Es geht um Leben und Tod. Gott ist das Leben!   Wähle das Leben…
No
El

Kommentar ( 1)

  1. Bablofil says:

    Thanks, great article.