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Das muss ich unbedingt meiner Freundin erzählen

Seit ich zu Gott gesagt habe, dass ich für Menschen beten möchte, die orthopädische Schmerzen haben, iniziiert er Begegnungen für mich. Ich sehe, wie er mit mir zusammenarbeitet. Ich bat um diesen Türöffner und er hat ihn mir geschenkt. Das finde ich spannend. Das öffnet mir die Augen für die Menschen um mich herum und trainiert mich, mir ständig bewusst zu sein, dass Jesus in mir den Menschen begegnen will.
Von einer Begegnung möchte ich erzählen. Es war ein total chaotischer Tag. Meine Zeitplanung ist völlig gescheitert. Dennoch – als ich endlich dazu komme, noch einen Spaziergang in der Sonne zu machen, bevor es wieder kalt wird, begegnet mir eine Frau. Sie geht auf 2 Walkingstöcke gestützt, hinkt. Sie setzt sich auf eine Bank und ich denke: Herr, hast Du hier was vor? Ich gehe auf sie zu und frage, ob sie starke Schmerzen hat. Sie ist gleich sehr offen und freundlich und erzählt, was mit ihren Knochen und Gelenken geschehen ist. Ich biete ihr an, gegen die Schmerzen zu beten. Sie ist skeptisch, weil sie meint, dass sie ja keinen Glauben daran habe. Als ich ihr erkläre, dass es reicht, wenn ich erwarte, dass Jesus an ihr handelt, weil ich ihn ja schon kenne, willigt sie ein. Ich bete. Nach dem 3. Mal spürt sie Veränderung. Als wir weitersprechen, stellt sie selbst fest, dass “Gott sie immer mal wieder am Ärmel zupfelt” . Ihr fallen Gespräche mit Freunden ein, eine Mitpatientin im Krankenhaus, die vor einer OP für sie gebetet hat und dass sie sich immer wieder mal Gedanken über Gott gemacht hat. Wir sprechen über Jesus und das Leben in Beziehung mit ihm. Ich erkläre ihr, wie sie einen ganz praktischen Schritt in diese Beziehung mit Gott machen kann. Sie empfindet nochmal nach, was das heute für ein spezieller Tag für sie ist. Einige Dinge sind bereits passiert, mit denen sie heute nicht gerechnet hatte und die viel positiver verlaufen sind, als sie es sich vorstellen konnte und jetzt komme noch ich. Sie ist einfach berührt und ich bin es auch. Mein Tag war so durcheinander und nun sitze ich hier mit ihr. Zur richtigen Zeit am richtigen Ort. Sie möchte jetzt einen Anfang mit Gott machen und ich spreche ihr ein Gebet vor. Nachdem sie Jesus in ihr Leben eingeladen hat und ich sie gesegnet habe, ist sie ganz bewegt. Wir verabschieden uns und sie sagt: ” Das muss ich unbedingt heute Abend meiner Freundin erzählen.”
NoEl

 

 

 

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