Das war wieder so ein geniales Timing unsres Herrn!

Als wir im Kunstmuseum in Stuttgart unsere Laufroute besprachen, viel uns am Neuen Schloss ein Krankenwagen auf – den hatten wir auf der Karte. Dann sahen wir das „Haus mit Hirsch“, das auch neben dem Neuen Schloss steht – dann war es klar in welche Richtung es zuerst gehen sollte. Als wir das Museum verließen fanden wir gleich den ersten Schatz, wie es sich herausstellte eine gläubige Frau aus dem GospelForum. Wir durften für sie beten und sie hatte dann ihren Hexenschuss los! In der U-Bahn Station Schlossplatz fanden wir unseren zweiten Schatz und später auf einer Parkbank den nächsten. Es war ein älteres Ehepaar und das Gespräch entwickelte sich so gut, dass wir ihnen am Ende das Übergabegebet erklären durften. Sie waren nicht bereit das sofort zu tun. Wir kamen dann am „Haus mit Hirsch“ an, aber der Krankenwagen war weg. Dann sahen wir vor der Oper drei leuchtend-rote Autos. „Rot“ hatten wir auf der Karte. Wir kamen dort mit zwei jungen Frauen ins Gespräch – aber kein Schatz weit und breit. Wir beschlossen in Richtung Markthalle zu gehen, denn wir hatten den Kiosk, der dort an der Ecke ist, auf der Karte. Als wir dann hinter dem Alten Schloss entlanggingen sahen wir dort einen Gabelstabler stehen, den hatte Rudi auf der Karte. Beim Austausch am Anfang der Schatzsuche hatten wir noch über den Eintrag „Gabelstabler“ auf Rudis Schatzkarte gelacht; wir hätten nie gedacht in der Innenstadt so ein Gefährt zu finden. Und da stand er vor uns – unübersehbar groß und „Rot“ – wow! Hier musste irgendwo unser Schatz sein. Auf dem Platz hinter dem Alten Schloss waren hunderte von Menschen unterwegs und wir versuchten in dem Gewimmel einen Schatz auszumachen. Es war sehr schwierig, denn mittlerweile war es auch schon dunkel geworden. Wir suchten bestimmt eine Viertelstunde und hatten schon die Idee, irgendeine Situation zu erzwingen. Doch ich sagte immer wieder – nein – wir finden den Schatz. Wir sind für den Herrn unterwegs und brauchen keine Situation an der Haaren herbei zu ziehen – das wird! Wir begannen zu beten und immer intensiver zu beten; in Sprachen zu beten – nichts! Dann kamen aus dem Dunkel vier junge Frauen angelaufen und ich wusste irgendwie tief innen drin – die sind es. Ich schaute zu Konstanze und Rudi und sagte: Die sind es – lasst sie uns ansprechen! Ich hatte den Namen Anna und so gingen wir nach kurzem Zögern auf sie zu. Sie liefen etwas auseinander und kamen dann doch wieder zusammen, und als wir sie erreichten begab es sich so, dass sie wie einenen Halbkreis um uns bildeten – und wir in der Mitte. Ich fragte mit absoluter Entschiedenheit: Wer von euch ist die Anna! Und eine der Frauen wäre schier aus den Latschen gekippt. Mit weit aufgerissenen Augen sagte sie: Ich! Und dann erwiderte ich: Dann sind sie unser Schatz …!

Was für eine krasse Geschichte; was für ein göttliches Timing! Danke Jesus!
Ulli

Noch eine Anmerkung von mir. Das ältere Ehepaar war total offen für unsere Worte und das Gebet. Man hat richtig gemerkt das Gott ihre Herzen vorbereitet hatte. Beide waren auch sehr berührt und haben sich für die Gebete bedankt. Wir hatten auch noch für eine Verkäuferin der Obdachlosen Zeitung gebetet und für einen türkischen Türsteher mit Glatze. Dann auch noch für einen Kellner der Geburstag hatte. Am Ende von dem Einsatz waren wir müde und glücklich. Vielen Dank an Alle die dabei waren und an die treuen Beter.
Rudi