Der Reiter auf dem weißen Pferd

Am Samstag waren wir in Bad Cannstatt unterwegs. Wir sind zu 4. losgezogen und hatten ganz schnell unsere ersten guten Begegnungen. Von einer möchte ich ganz besonders berichten:
Wir liefen durch die Fußgängerzone und hatten alle sofort den Blick auf einen Mann auf der Bank, der da saß und immer wieder wegknickte. Er war so unter dem Einfluss von Drogen, dass er einfach immer wieder einschlief und dabei fast von der Bank flog. Wir schauten uns an und hatten sofort dieses ” herzliche Erbarmen “, wollten ihn aber auch nicht einfach wecken. Wir gingen ein Stück weiter und redeten, wie er aufwachen könnte (z.B. wenn er ganz auf die Seite kippen würde…). Gott sei dank wurde er einfach so wach. Wir nutzten direkt die Chance und gingen zu ihm hin und sprachen ihn direkt an, was wir machen und woher wir kommen. Er merkte sofort, dass es hier um Gott geht und wir merkten dass er Interesse hatte uns zuzuhören, obwohl er fast nichts dazu sagen konnte aufgrund seines Zustandes.
Wir redeten und ich fragte ihn ob wir für ihn beten dürfen, das bejahte er direkt und wir legten ihm die Hände auf (mit Zustimmung von ihm natürlich) und proklamierten Gottes Reich über ihm und Gesundheit und sprachen ihn frei von seinen Süchten. Danach fragte ich ihn ob er an Gott glaubt, er schaute mir ganz tief in die Augen und fing an mir zu erzählen, dass er im Gefängnis war und im März im Gefängnis hatte er einen Traum, dass ein Reiter auf einem weißen Pferd mit einem Schwert in der Hand auf ihn vom Himmel her zu kam! Wow Jesus ist ihm also schon in Träumen begegnet. Ich dachte nur, Halleluja das steht ja in der Offenbarung. Dann sagte er, dass er so große Angst vor der Hölle hätte und dass er da nicht hin möchte. Das war natürlich eine Steilvorlage, der wir nicht mehr ausweichen konnten. Wir erklärten ihm, dass Jesus der Weg in den Himmel ist und dass wenn er ihn in sein Leben einlädt, dass er dann keine Angst mehr vor der Hölle haben muss. Dann nickte er wieder weg und ich sagte zu meinem Team, oh Mann, ich habe wohl zu lange erklärt; aber er schlug kurz danach die Augen wieder auf, als ich ihn mit seinem Namen ansprach. Er sagte, ja ich will Jesus in mein Leben einladen, ich will nicht in die Hölle! Ich sagte ihm, dass ich ihm ein Gebet vorbete und er es versuchen soll nachzusprechen. Aber ich merkte, dass es mit dem Merken und Sprechen echt schwer für ihn war. Deshalb sagte ich, ok wenn du nicht nachsprechen kannst, dann öffne jetzt dein Herz und nimm die Worte auf, die ich spreche. So hat er sein Leben Jesus übergeben und ich bin mir sicher, dass er nun ein Kind des Allerhöchsten ist. Wow Gott ist so der Hammer !!!
Manuel