Der rote Bus!

Erlebnisbericht aus Calw vom 25.03.2017:

Wir waren wieder inmitten unserer Schatzsuche-Aktion. Wir hatten uns gerade von unserem
gefundenen Schatz verabschiedet. Es stellte sich die Frage, wie es denn nun weiter gehen wird. Wir
prüften darum wiederholt unsere Schatzkarten und glichen unsere Einträge ab. Ein Eintrag lautete:
Plakatwand. Diese nahmen wir als nächsten Anhaltspunkt und fanden diese tatsächlich unweit
unseres Standortes. Dann schauten wir wieder auf unsere Schatzkarten. Ein weiterer Anhaltpunkt der
uns wichtig wurde war der Vermerk: roter Bus. Wir sahen wieder auf. In der Tat kam genau zu diesem
Zeitpunkt ein roter Bus angefahren. Wir liefen schnellstens zur Haltestelle dieses Busses. Hierzu
mussten wir aber eine Straße überqueren. Während wir an einer Fußgängerampel warten mussten,
fuhr der Bus auch schon weiter. Uns viel an dieser Haltestelle eine Frau auf, welche komplett in
jeansblau gekleidet war. Wir prüften daraufhin unsere Schatzkarten erneut, ob weitere
Übereinstimmungen mit dieser Frau vorhanden wären.
Wir waren überrascht, dass gleich mehrere Suchkriterien auf diese Frau vereint zutrafen:
1.
Auffallend in jeansblau gekleidet.
2.
Rötliche Haare.
3.
Schwarze Schuhe mit weißer Sohle.

Wir begaben uns darum gezielt zu dieser Frau und sprachen sie an. Es stellte sich heraus, dass sie aus
dem roten Bus ausgestiegen war.
Wir erklärten ihr, warum wir speziell sie ansprachen. Währenddessen wir das taten wurden wir selbst
davon überrascht wie freudig und offenherzig sie unsere Botschaft aufnahm, dass sie Gottes Schatz
sei und er sie durch uns segnen möchte, zumal sie uns erzählte, dass sie Muslimin sei.
Wir fragten sie, auf welche Weise wir ihr dienen könnten. In diesem Zusammenhang fragen wir sie
auch, ab sie vielleicht irgendwo Schmerzen hat für dessen Heilung wir beten könnten. Daraufhin
erwähnte sie, dass sie gerade Migräne habe. Auf einer Skala von 1-10 gab sie an dass die Stärke ihrer
Kopfschmerzen bei den Werten 5 oder 6 läge. Ulli betete daraufhin gezielt um Heilung dieser Migräne
und befahl den Kopfschmerzen im Namen Jesu zu verschwinden. Wir konnten alle gemeinsam das
Wunder Gottes erleben, dass diese Kopfschmerzen völlig verschwanden. Diese Frau war daraufhin
total überwältigt. „Was seid ihr für Menschen?“, rief sie freudig aus. Die Frau wurde immer offener
für Gott. Wir erklärten ihr die Frohe Botschaft Gottes und wie auch sie eine Lebensübergabe
vollziehen könne. Die Frau war so interessiert und von dem Erfahrenen so überwältigt, dass sie gerne
das vorgesprochene Übergabegebet Schritt für Schritt nachbetete. Sie lud an Ort und Stelle Jesus (sie
nannte ihnen ständig Isa ;-)) in ihr Leben ein und vertraute sich seiner Führung an. Zum Abschied
drückte sie uns alle ganz lange und bedankte sich. Dann trennten sich unsere Wege. Wir waren alle
überwältigt von Gottes Rettungsaktion für diese Frau.

Karin und Jonathan