Der schönste Satz an diesem Tag….

Es war ein besonderer Samstag mit 2 Schatzsuchen.
In Calw hatte die Immanuel Gemeinde zu einem „Schatzsuchetag“ gemeindeübergreifend eingeladen. Wie schön, dass auch Leute aus Evangelischer und Katholischer Nachbargemeinde da waren.
Wir hatten zu viert die Schulung am Vormittag übernommen. Aufgrund eines klaren Redens Gottes hatten wir unser Starttreffen vor der Schatzsuche in den Räumen der Liebenzeller Mission gehalten.
Hintergrund: …das war der Ort, an dem Jonathan Paul 1890 das Sprachengebet als erster in Deutschland empfangen hatte. Leider gab es in den Folgejahren Fehlentwicklungen, die letztlich in der „Berliner Erklärung“ zu einer Ablehnung der Wirksamkeit des Hl. Geistes geführt hatte. Unser Eindruck ist, dass Gott uns Verlorengegangenes neu schenken und entfalten möchte. Halleluja!
So hatten wir bereits im Segnungsteil am Vormittag ein mächtiges: „Sei willkommen Hl. Geist“.
Seine Wirkungen…nicht in Worte zu fassen…so wohltuend…zurüstend…ermutigend…einfach stark.
In den Räumen der Liebenzeller Mission:
Stille…Hören…Anbetung…Sprachengebet…eine Reihe prophetischer Eindrücke, die Großartiges von Gott erwarten lassen.

Dann die Schatzsuche; sehr besonders für mich persönlich. Äußerlich, alles wie gewohnt: …Schätze gefunden…gute Gespräche…das Evangelium zu den Schätzen gebracht…gebetet…Lebensübergabe an Jesus erklärt. Das besondere: Einzelne Schätze haben mein Herz viel tiefer bewegt als sonst.
Eine Begegnung:
Auf dem Weg an der Nagold entlang sahen wir von Weitem zwei Mädels entgegenkommen. Die eine trug eine bunt schimmernde Sonnenbrille (Schatzkarte). Mein erster Gedanke: …wir bekommen bestimmt eine Abweisung. Das Gegenteil war der Fall. Unser Schatz war total offen. Sie kannte Jesus schon und gehört zu einer Gemeinde.
„Ein Gebetsanliegen? Ja, die Beziehung zu meinem Freund ist gerade kaputtgegangen. Und dann steht da auch eine Zeit in einer psychosomatischen Klinik an…“
Ich bin tief bewegt von dieser Offenheit. In ihren Augen sehe ich die Not, die tiefe Verletztheit ihrer Seele…so, dass es mir fast körperlich weh tut. Unser Team darf beten. Es geht ziemlich tief. Dann frage ich sie, ob sie den Hl. Geist kennt und ob sie „in Sprachen betet“. Nein. Nach ein paar Erklärungen haben wir zusammen darum gebet und sie gesegnet; es hat sich noch nicht sofort entfaltet – aber: Salböl vom Himmel für ihre Seele…für ihren Leib…was gibt es Besseres.
Dann meine Frage: „Wie fühlst Du Dich jetzt?“
„Viel besser…“ – Das war für mich der schönste Satz an diesem Tag!
NoEl