Die Frau im Foyer – das neue Level?

Da ich nicht wusste ob ich am Samstagmorgen Ruhe für das Ausfüllen meiner Schatzkarte haben würde, hatte ich meine Schatzkarte schon am Freitag ausgefüllt. Der Samstagmorgen gestaltete sich anders und ich hatte viel Zeit für´s Gebet. Ich beschloss, wie ich es immer mache, mit meinem Hund eine große Runde zu drehen – eine Gebetsrunde. Auf dem Heimweg, ich war gerade in den Weinbergen unterwegs, sagte der Heilige Geist ganz deutlich: “Ulli, Du hast auf der Schatzkarte die Heilung des Tages, die Kleidung des Tages und den Sohn des Friedens vergessen!” Wow, das war deutlich – ich konnte mir das Reden nicht erklären, denn ich vergesse eigentlich nie diese drei festen Größen auf der Schatzkarte einzutragen. Als ich dann zuhause war und nachsah, war es genau so – wow. Jetzt war ich ein bisschen in Zeitnot, denn ich musste demnächst nach Pforzheim aufbrechen – den Ort, an dem die Schatzsuche stattfand. Ich setzte mich an meinen Esstisch und ergänzte die Heilung des Tages, dann die Kleidung des Tages und dann … es kam nichts. Ich fragte: Herr, woran erkenne ich heute den Sohn des Friedens? Nichts, es kam nichts. Ich stützte meine Ellenbogen auf die Tischplatte und vergrub mein Gesicht in den Händen, einfach um mich besser auf den Heiligen Geist konzentrieren zu können. Und als mein Gesicht die Handflächen berührte, konnte ich plötzlich durch meine Hände hindurchsehen! Ich sah: Ich stand vor einer großen Glastür und sah in ein Foyer. Da war noch einmal eine große Glastür und im Inneren stand eine große Topfpflanze, so eine typische Pflanze, wie sie oft in Foyers stehen, und bei der Topfpflanze war eine Frau in so einem typischen dunkelblauen Empfangsdamen-Outfit. Ich betrachtete mir die Szene eine Zeitlang und als ich mein Gesicht aus den Handflächen hob, war das Bild weg. Ich war jetzt ein bisschen verwirrt und fragte mich, wie ich das in die Schatzkarte eintragen soll. Ich schrieb: “Stehe vor einer Glastür; schaue in ein Foyer mit Topfpflanze und einer Frau”. Dann brach ich nach Pforzheim auf. An diesem Tag waren wir fünf Schatzsucher; ein 3er- und ein 2er-Team, und ich vermittelte ihnen mein Bild vom Foyer mit Pflanze und Frau. Dann gingen wir los – Anette und ich bildeten das 2er-Team. Wir haben an diesem Tag viele Schätze gefunden und hatten geniale Erlebnisse, aber die Frau im Foyer war noch nicht dabei. In der letzten halben Stunde sagte ich darum zu Anette: Lass uns jetzt noch zur Stadthalle gehen, denn bei dem Foyer-Bild heute Morgen hatte ich den Eindruck, dass es sich um die Stadthalle handelt – also gingen wir hin. Dort angekommen erkannten wir, dass die Stadthalle aus zwei Glasgebäuden besteht; und beide waren hell erleuchtet. Wir sahen in das erste Gebäude – Fehlanzeige. Dann sah ich zu dem zweiten Glasgebäude und sah diese Topfpflanzen. Ich sagte zu Anette: Dort sind die Pflanzen aus meinem Bild, lass uns zu den Glastüren gehen. Als wir vor den Türen angekommen waren und in das Foyer blickten, traute ich meinen Augen nicht – ich stand in meinem Bild. Vor mir die Glastür, dann noch einmal eine Glastür, dann Topfpflanzen und dort saß sie, die Frau im typischen dunkelblauen Empfangsdamen-Outfit – wow, wow, wow. Wir beschlossen hinein zu gehen, obwohl es von Security´s nur so wimmelte. Draußen standen welche, die rauchten und drinnen im Foyer waren auch noch einige (in der Halle wurde gerade eine Veranstaltung vorbereitet). Die Glastüren waren offen und wir gingen einfach durch. Ich kam mir vor wie Petrus, als er von dem Engel aus dem Gefängnis geführt wurde. Wir gingen auf die Frau zu und sie sprach uns sehr freundlich an, ob sie etwas für uns tun könne. Wir verneinten und meinten, dass wir gekommen sind, um für sie etwas zu tun. So erzählten wir, wer wir sind und wie diese Begegnung zustande gekommen ist. Ich zeigte ihr den Eintrag auf meiner Schatzkarte und sie war sehr sehr berührt. Jetzt begann ein sehr gutes Gespräch, und Jessica, unser Schatz (Name geändert), erklärte uns, dass sie durch Job und andere Herausforderungen so sehr unter Druck ist, dass sie sich fühlt wie in einem Hamsterrad. Sie sagte, dass sie vor kurzem den Entschluss gefasst habe, etwas Grundlegendes an und in ihrem Leben zu verändern – gerade um aus diesem Hamsterrad zu entfliehen – “und jetzt kommt ihr”. Wir erzählten ihr vom Leben mit Jesus und was Er für sie getan hat – und ich fragte sie: “Jessica wäre es jetzt nicht dran, dein Leben Jesus zu geben und mit Ihm ganz neu zu beginnen”. Und sie meinte: “Ja, das ist jetzt dran – das will ich!” Und dann hat sie Jesus in ihr Leben aufgenommen … wow!

Einige prophetische Worte, die wir als Team in den letzten Monaten bekommen hatten, sagen, dass Papa-Gott uns auf ein neues Level heben wird. Weil wir im Kleinen treu sind und den Weg geringer Anfänge nicht verachtet haben. Auch in dem neuen Level sollen wir im Kleinen treu sein und den Weg geringer Anfänge nicht verachten. Wow, was für ein Gott, was für eine Führung, was für ein Weg …
Ulli