Eben noch traurig – nach Gebet ohne Krücken und glücklich

Am Samstag waren wir in Stuttgart am Feuersee unterwegs. Es war schon dunkel und kalt, als wir uns aufmachten, um einen weiteren Ort auf unseren Schatzkarten aufzusuchen. Plötzlich sah ich vor uns an der Kreuzung einen Mann mit Krücken, der gerade an einer Fußgängerampel über die Straße humpelte. Wow, ich hatte Krücken und Ampel auf meiner Schatzkarte. Nix wie hin! Ben und ich sprachen ihn an. Man, hatte der aber einen finsteren Blick drauf. Ich erklärte ihm, was wir machen und dass eindeutige Hinweise auf ihn passen und dass das kein Zufall sein kann. Dabei fiel mir auf, dass wir direkt an einer Bushaltestelle standen, was auch auf meiner Schatzkarte stand. Als wir ihm sagten, dass Gott ihn liebt und ihm begegnen will, hatte ich das Gefühl, dass er sich ein wenig öffnete. Trotzdem spürten wir, dass er dazu neigte, lieber gehen zu wollen. Wir beteuerten ihm, dass wir uns anhand der Hinweise so sicher waren, dass Gott was vorhat. Wir sprachen ihn auf seine Krücken an und er erzählte uns, dass er erst am Knie operiert wurde und noch Schmerzen hat. Auf der Schmerzskala war es eine 5. Er willigte ein, dass wir für ihn beten. Wir fragten ihn nach seinem Namen und uns fielen die Kinnladen auf den Boden. Er hieß RALPH! Ben zückte sofort seine Schatzkarte und zeigte ihm, dass Ralph auf seiner Schatzkarte stand. Ich war so überwältigt dass ich erst mal im Kreis hüpfen musste. Vor allem haben wir noch ein paar Stunden davor drüber diskutiert, weil man Ralph ja mit PH oder mit F schreiben kann. Er wurde mit PH geschrieben und stand so auch auf der Schatzkarte. Wie unglaublich glaubensstärkend! Nun war auch Ralph sehr offen. Man spürte, wie ihn die Begegnung nun bewegte. Ich legte ihm die Hand aufs Knie und wir fingen an zu beten. Als er sagte, dass er Wärme spürte, legten wir nach. Ben und ich beteten, was das Zeug hielt. Nach einer Weile konnte er das Bein besser bewegen. Wir beteten wieder. Danke Jesus. Legten ihm wieder die Hände auf. Und tatsächlich: Seine Schmerzen wurden geringer. Eine 2 auf der Schmerzskala. Mittlerweile hatte sich die Mimik dieses Mannes in ein offenes Strahlen verwandelt. Seine Augen waren so warm, strahlten so eine Hoffnung aus. Eine 180° Wendung. Wir erklärten ihm, dass es Jesus ist, der das tut. Wir freuten uns so und luden ihn ins Gospel Forum ein und sagten ihm, dass er noch mehr Besserung erwarten solle. Wir verabschiedeten uns herzlich und er ging so anders als er gekommen war.

Er lief in den REWE, durchs Drehkreuz, NAHM SEINE KRÜCKEN IN EINE HAND UND LIEF OHNE ZU HUMPELN in den nächsten Gang. Jiiiiiiiiiiiiiha! Danke Jesus. WOW, hammergenial.

Ben und Gaby