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Ein Freudenfest 18.Juni 2015

Bereits am Vortag des 18. Junis 2015 freute ich mich auf diesen Tag. Es war der Schatzsucheteamtag mit Kevin Dedmon. Mein Ziel war es an diesem Tag in den Himmel zu gehen. Man muss dazu sagen, dass jeder gläubige Christ dazu befugt und befähigt ist, in die übernatürliche Welt des Himmels „einzutauchen“. Gott selbst möchte uns Sein himmlisches Reich zeigen. Denn unser Auftrag als Christ ist es, den Himmel auf die Erde zu bringen. So müssen wir also wissen, wie es im Himmel zugeht und aussieht, damit wir diesen Auftrag ausführen können. Jeder Christ kann zu jeder Zeit den Himmel betreten und wieder verlassen, denn Jesus ist die Tür, durch die wir in dieses Reich, in dieses Paradies gehen können.
Ich war sehr aufgeregt, weil ich wusste, Gott wird an diesem Tag da sein und wir werden Ihn erleben. So fing der Tag mit Lobpreis an und ich stellte mich auf den Himmel ein. Wie ich gelernt hatte, hat jeder Mensch fünf natürliche Sinne und fünf geistliche Sinne. Wir können meist nur mit unseren geistlichen Sinnen Gott wahrnehmen, sehen, fühlen, schmecken, riechen, tasten, da Gott Geist ist. (Das Gleiche gilt übrigens für Engel und andere geistliche Wesen.) Während des Lobpreises schloss ich die Augen und sang das mir bekannte Lied auswendig und laut mit. Mein Herz war offen, Gott zu empfangen. Obwohl meine Augen geschlossen waren, sah ich (im Geist), dass aus jedem Einzelnen im Raum (es waren etwa 140 Menschen) so etwas wie Rauch aus ihren Körpern aufstieg. Der Rauch verließ die Menschen über dem Kopf. Ich habe Schwierigkeiten, das zu beschreiben, was ich da sah, aber ich bemühe mich so eindeutig wie möglich zu beschreiben. Der Rauch stieg also aus den Leuten auf und ging zum Himmel empor. Es war eine einzige Rauchwolke. Ich kann es nicht anders sagen, als folgendermaßen: Ich sah Gott, wie Er in diesem Rauch war und diesen Rauch in Sich aufnahm, ja regelrecht aufsog. Er badete in diesem Rauch und schwamm durch den Rauch. Und ich wusste, es war der Weihrauch des Lobgesangs der Menschen. An diesem Weihrauch hatte Gott seine Freude. Ich sah, wie Gott/ Jesus sich an dem Lobpreis jedes Einzelnen freute. Gott lachte. Er freute sich! Es war ein schöner Anblick. So stieg also der Lobpreis der Kinder Gottes zu Gott empor und währenddessen er emporstieg, sah ich Engel vom Himmel herunterkommen. Es waren viele Engel. Sie positionierten sich um diese ganzen 140 Leute und standen jeweils in gleichem Abstand zueinander. Sie umgaben uns und „umrandeten“ den Saal. Wie wenn Säulen an den Enden des Saales stehen, so standen diese Engel da. Wir waren „eingeschlossen“ von Engeln. DAS war ein echt tolles Gefühl. Es waren mindestens 12 Engel. Alle hatten sie eine Posaune in der Hand. Und plötzlich bliesen sie alle gleichzeitig in ihre Posaunen. Der Schall ihrer Posaunen traf meine Ohren von jeder Seite. Ich zuckte zusammen. Mir wurde es auf einmal ganz anders, und dennoch war ich voller Freude, denn ich wusste, dass dieses Getöse der Posaunen ein positives Zeichen war. Ich war gespannt, was jetzt passiert und wusste (und ich wusste auch, dass die Engel das wussten), dass Gott etwas sagen will. „Was hat der König des Universums uns jetzt zu sagen?“, fragte ich mich voller Erwartung. Dann sah und hörte ich, wie Er sagte: „Heute ist ein Freudentag. Es ist ein Tag der Freude!“ Dann nahm ich wahr, dass im Himmel bereits eine Party von statten ging. Der Himmel war voll mit Freude, Jubelschrei und manche tanzten sogar. Es war eine tolle Atmosphäre.
Dann war der Lobpreis vorbei und ich setzte mich auf meinen Platz. Die Vorträge fingen an und wir lernten viel. Unter anderem über Prophetien und prophetisches Reden. Ich fand es sehr spannend, das gleich in die Tat umzusetzen und praktisch zu machen- auch wenn es Überwindung gekostet hat. So bekam ich meine erste Prophetie an diesem Tag. Dann war Pause und ich lernte eine Jessika kennen. Jessika sagte mir, dass sie einen Engel neben mir stehen gesehen hatte während des Lobpreises. Dieser Engel neben mir war größer als ich und sie zeigte mir sogar, wie groß er war. Er hatte neben mir hoch und runtergehüpft und sich gefreut. Sie sagte, dass er sich über mich gefreut hatte. Das muss zum gleichen Zeitpunkt geschehen sein, in dem ich die anderen Engel gesehen hatte. Das hat mich voll begeistert. Da war auch noch einer neben mir gewesen!
Irgendwann während einer „Lektion“ konnte ich vor Lachen nicht mehr stehen und fiel zurück auf meinen Sitz. Die Gegenwart Gottes war so stark, dass man davon betrunken war und nicht mehr stehen konnte. Dann bekam ich meine zweite Prophetie, die mich allerdings nicht ermutigt hat.
In der Pause stand ich neben ein paar Leuten und man unterhielt sich. Neben mir stand Cornelius mit einer Frau, die ich nicht kannte. Während ich mich in meiner Gruppe mit den anderen unterhielt, hörte ich die Konversation, die Cornelius und diese Frau hatten. Sie suchte eine Simone oder so. Cornelius sagte: „Simone?! Ja, Simone. Das ist die! Sie steht hier.“ und zeigte auf mich. Ich trete mich um, weil ich wissen wollte, warum sie mich suchte. Dann erklärte sie, dass sie eine Freundin habe. Diese Freundin war am 01. März 2015 im Heilungsgottesdienst, wo sie für sich beten lassen hatte. Es waren Cornelius und Simone, die für sie damals gebetet hatten. Ich erinnerte mich an diese Frau und daran dass sie alt gewesen war. Wie alt wusste ich damals nicht. Die Frau, die in diesem Moment vor mir stand, erzählte mir, dass sie 77 Jahre alt ist und alle vier Herzklappen kaputt gewesen waren. Sie erzählte, dass die Ärzte sie damals operieren wollten, aber nicht konnten, weil ihr Herz dafür zu schwach gewesen war. Während sie erzählte, erinnerte ich mich daran, dass ich vor diesem Gottesdienst betend auf den Knien war und Gott fragte, was Er an diesem Tag vorhatte und was Er heilen wollte. Er gab mir ein neues Herz in die Hand und ich trug dieses Herz in den Gottesdienst. In diesem Gottesdienst haben wir für viele Menschen gebetet, aber als diese ältere Frau vor mir stand, wusste ich, dass das Herz für sie war. Zunächst erzählte ich ihr davon nichts und wir beteten für ihren Knöchel beziehungsweise Fuß, der recht steif war und sie aufgrund dessen nicht gescheit gehen konnte und den Fuß nicht richtig bewegen konnte. Nach dem Gebet konnte sie den Fuß kreisen! Das hatte sie davor nicht gekonnt. Dann sagte ich ihr: „Jesus hat ein neues Herz für dich. Hier ist es. Nimm es!“ Im Geist gab ich ihr das neue Herz und nahm das Alte aus ihrer Brust. Die Frau nickte… Jetzt stand also ihre Freundin vor mir und erzählte mir, dass diese ältere Dame vier kaputte Herzklappen gehabt hatte. Nach unserem Gebet war sie beim Arzt gewesen und der Arzt sagte, dass ihre vier Herzklappen wie neu sind. 95% geheilt!! Halleluja! Preist den Herrn!
Dann ging dieser Freudentag weiter und viele Menschen wurden von ihren Schmerzen geheilt und wir waren Augenzeuge. Ein weiteres Mal brach ich von der Kraft Gottes zusammen und fiel auf den Boden und lachte weiter.
Am Ende des Tages empfingen wir ein weiteres Mal Gebet und ich bekam meine dritte Prophetie. Der Tag war so der Hammer! Und auch wenn ich sehr große Freude hatte, diese ganzen tollen und besonderen Leute zu sehen und ich so viele tolle Dinge gelernt hatte, war doch das Schönste vom ganzen Tag die paar Minuten im Himmel. Eine Minute im Himmel ist besser als tausend Tage auf der Erde! Ich danke Gott so sehr! Ihm sei alle Ehre!
Ja, es ist so schön, dass Gott auch die älteren Menschen nicht vergessen hat und für jeden Leben und Heilung hat.:-)

Liebe Grüße Simone

Kommentar ( 1)

  1. Doro says:

    It’s soooo great!!!!