Ein offener Himmel…

Als ich vor der Schatzsuche betete, hatte ich den Eindruck, dass der Himmel über den Orten offen sein würde. Die Wettervorhersage war nicht sehr erfreulich: ab 15.00 Uhr war mit Gewittern u. Regen zu rechnen. Also betete ich, dass auch der physische Himmel über den Schatzsuchen offen sein sollte. Allein mein Glaube…(ich hatte ein Regencape und den Regenschirm dabei)!
Gott ist so gut!
Wir hatten tatsächlich die ganze Zeit Sonne. Und auch das geistliche Erleben hat ganz stark den „offenen Himmel“ widergespiegelt.
In unserem Team hatten wir mehr als 10 Begegnungen, es ging also Schlag auf Schlag. Und das obwohl die vordergründigen Merkmale (Aussehen der Person) meist nicht passten. Wir gingen betend durch die Straßen und sind Impulsen gefolgt. In den Gesprächen fanden wir dann auch zutreffende Merkmale der Schatzkarte. Es gab kaum Begegnungen, die in Ablehnung endeten. Mehrmals drehte sich die Atmosphäre während des Gesprächs von Ablehnung in Offenheit für Gebet. 3 Mal gaben wir ein vorformuliertes „Übergabegebet“ mit. Das war richtig stark. Es war das Werk des Heiligen Geistes – der Himmel war offen!
Ein Highlight:
Wir sahen von weitem eine junge Frau auf einer Bank. Vor sich hatte sie einen Kinderwagen. Sie war uns gleich auf dem Herzen. Aber was passt?  Auf unserer Karte hatten wir: „Mutter, die stillt“. Kinderwagen, ja. Stillen, nein. Wir gingen auf sie zu: „Haben sie schon mal ihr Kind gestillt?“ „Ja, ganz am Anfang, aber dann ging es nicht mehr…“. Ahhh, es passte. „Dann sind sie unser Schatz…“. Es folgte ein offenes Gespräch mit einer sehr freundlichen Muslime. Was wir hörten ging uns sehr zu Herzen: die Eltern verfolgt in der Türkei…Angst um die Angehörigen, Angst, die körperlich Krank machte. Wir durften im Namen Jesu beten. Der Heilige Geist war spürbar gegenwärtig und tat sein Werk – es ging ihr anschließend deutlich besser. Es war Offenheit für Jesus da, aber es ging ja auch alles sehr schnell – also doch lieber das wichtigste Gebet an Jesus, das Einladungsgebet, ausgehändigt. Unser herzliches Willkommen, Jesus in der Gemeinde noch mehr zu entdecken, hat sie dankbar angenommen. Sie möchte ihren Mann mitbringen…
Wenn der Himmel auf die Erde kommt, ist alles möglich.
NoEl