…es war auch in Ludwigsburg – am 13.2.2016

Wir drei hatten alle “Bahnhof” auf der Schatzkarte. So liefen wir dort hin und hielten nach unseren Schätzen ausschau. Wir standen am Bahngleis, weil das noch auf einer Karte stand. So sah ich, wie ein junger Mann seinen Zug verpasste. Ich dachte mir nur, Mensch der hat nun eine Stunde Zeit. Doch irgendwie passte nichts auf meiner Karte. Da entdeckte ich, dass er einen Döner aß und das stand auf meiner Karte. So gingen wir auf ihn zu. Er war sehr offen und wir hatten ein sehr gutes Gespräch mit ihm. Wir segneten ihn und erzählten von einer lebendigen Beziehung mit Jesus. Wir ermutigten ihn, das auch zu tun und er meinte, das mache er nicht auf dem Bahnhof, sondern lieber zu Hause in seinem Zimmer. So sprachen wir ihm das Übergabegebet vor und er wird es zu Hause beten. Wir gaben ihm eine Karte mit der GospelForum Webseite mit und sagten, er könne sich sonntags Livestream anschauen. Das möchte er machen.
Dann hatten wir Bushaltestelle, Mauerwand, Bahnübergang und Knieprobleme. Ich sah eine Frau gehen, die sich an der Bushaltestelle hinsetzte und dahinter war eine Mauerwand und der Bahnübergang. Wir gingen auf sie zu uns sagten, dass sie unser Schatz ist und Gott sie liebt. Die Frau brach in Tränen aus. Dann fragten wir sie, was sie hätte und sie meinte Schmerzen durch fehlgeschlagene Hüft-OP. Es hätte sich Eiter gebildet und man müsste nochmals operieren und das wolle sie nicht. Sie trank nur Salbeitee und die Entzündungswerte gingen zurück. Laut einer Krankenschwester hätte sie sterben können. Aber Gott hat noch was vor mit ihr. So beteten wir für sie und sie meinte nach dem Gebet, von Lili’s Hand sei so eine Wärme ausgegangen. Doch Lilis Hand war Eiskalt und als die Frau ihre Hand nahm war sie echt verwundert. Wir redeten noch mit ihr und sie erzählte viel aus ihrem Leben. Wir fragten sie, ob sie Jesus ihr Leben geben möchte und sie sagte ja. So beten wir und als wir fertig waren, kam die Sonne raus. Davor war es dunkel und hatte Nieselregen. Das war ein gewaltiger Augenblick. Sie gab uns ihre Kontaktdaten und ein Schatzsucher wird sie nächsten Sonntag abholen und mit in den Gottesdienst nehmen.
Ein Highlight noch: Wir hatten grünes Auto, Glatze, Rewe und karrierte Jacke. Beim grünen Auto war niemand. Aber auf der anderen Seite war Rewe und da stand ein Mann mit Holzfällerjacke. Wir sprachen ihn an und er freute sich sehr. Er wohnt ein Jahr hier im Asylantenheim und kommt aus Afghanistan. Wir durften gegen seine Schlafstörungen beten und er bekam den Jesusfilm in 16 Sprachen (incl. Arabisch). Er freute sich sehr und sein Freund, der dazu kam und erst sehr kritisch war, war danach offen und bedankte sich bei uns, dass wir so nett wären und meinte, das gibt es hier auch nicht mehr so oft.
Eine Türkin trafen wir noch; es traf “lange schwarze Haare” zu. Wir sprachen sie an und hatten ein sehr gutes und offenes Gespräch. Am Ende durften wir noch für Ihre bevorstehende Prüfung beten und das stand bei auf zwei Schatzkarten. Sie war erfreut und ging strahlend weiter.
Esther