Geisttaufe

Heute war ich das erste Mal auf Schatzsuche. Es hieß, ich solle die Zeit stoppen, an nichts denken und das, was dann kommt, aufschreiben. Ich stoppte also die Zeit und betete 5 Minuten. Dann setzte ich mich an den Tisch und wollte losschreiben. Ich war mir allerdings doch etwas unsicher, ob es wirklich von Gott kam und betete noch einmal. Dann schrieb ich das, was dann kam auf. Als ich bei „Orte“ nichts hatte, betete ich: „Herr, kannst du mir noch paar Sachen bei „Orte“ nennen?“ Ich füllte „Namen der Personen“ aus und dann kamen auch die Orte.:-)

Ich sah im Geist einen Mann, der Flipflops anhatte und eine Capi auf. Dann sah ich, dass er etwas in der Hand hielt, ein kleines Büchlein, nein, eher ein Heftchen. Ich hatte noch „Schatten“ auf meine Schatzkarte geschrieben.

Wir trafen uns: Vorstellungsrunde, gegenseitiges Vorlesen der Schatzkarten, Gebet und weitere Infos. Dann zogen wir los. Es war ein sehr warmer Tag und ich dachte mir: „Na bei dem Wetter ist es ja nicht schwer einen Mann mit Flipflops zu finden!“ Ich irrte mich! Die liefen alle mit Turnschuhen rum! Hi und da sah ich mal einen Mann mit Flipflops, aber der hatte keine Capi auf. Dann sah ich einen Mann, der hatte eine Capi auf, aber keine Flipflops an. Das fand ich nun doch sehr interessant!!

Als wir bei der Kirche am Brunnen (das hatten die anderen auf ihren Schatzkarten) waren, stupste mich Sarah plötzlich an und meinte: „Ist er das?“ Der Mann hatte etwas in der Hand. Ich schaut sofort an ihm hoch und runter. ER HATTE FLIPFLOPS AN!! UND ER HATTE EINE CAPI AUF!! Sarah und ich sprachen ihn an und es kam raus, dass sie sich Stuttgart anschauen und den Ort auf ihrer Karte nicht finden (das war mein Heftchen!!:-)) Es war ein sehr nettes Gespräch, aber sie wollten kein Gebet. Ulli freute sich trotzdem total und lobte uns ganz arg! Wir freuten uns alle!

Wir gingen weiter und ich weiß nicht wieso, aber ich meinte auf einmal: „Ich kann ja nicht mal in Zungen sprechen!“ Alle schauten mich an und Sarah fragte mich, ob sie für mich beten solle. Ich bejahte. Dann legten sie mir die Hände auf und setze meine Zungenrede frei.

Nach der Schatzsuche, als ich schon zuhause war, kam von Ulli eine Mail: „Einfach Mund auf und dann kommen die Laute von alleine!“ “Sehr witzig“, dachte ich, dachte aber trotzdem darüber nach. Ich hatte Angst. Was ist, wenn ich die Sprache nicht kontrollieren kann? Ich hatte Angst vor dem Unbekannten, aber ich wollte sie unbedingt! Ich fragte mich daraufhin allen ernstes, ob Gott mir in meinem Leben jemals schon etwas Schlechtes gegeben hatte. Mir fiel nichts ein. Im Gegenteil: er half mir immer, zog mich aus der Patsche, war immer für mich da, tröstete mich, wenn ich Hilfe brauchte, … Ich erkannte: Alles, was Gott gibt ist definitiv gut- auch die Zungenrede! Das war der Schalter, der umgelegt werden musste. Ich hatte ab dem Moment keine Angst mehr.
Ich muss dazu sagen, dass ich schon einige Tage zuvor Gott gebeten hatte, mir seinen Geist zu geben, damit ich ihm so dienen könne, wie er es in seinem Wort beschreibt.(Ich bin schon seit 12 Jahren Christ) Am nächsten Tag im Gottesdienst war ich sehr bewegt von der Gegenwart des Herrn. Als ich betete, spürte ich eine Hand auf meiner Schulter. Ich fing an zu weinen, stand auf einmal auf und umarmte den wildfremden Mann neben mir. Ich schrie zu Gott und weinte bitterlich, dass er mir seinen Geist geben sollte. Der Mann war so perplex. Er konnte nichts sagen. Das war mir egal. Er war Zeuge zwischen Gott und mir! Seine Freundin stand daneben. Beide waren etwa in meinem Alter. (Sie geht nun zu uns in die Hauskirche!:-))…. Als ich wieder zuhause war, gab ich bei Youtube „Wie bekomme ich die Zungenrede?“ ein, da ich viele Predigten auf Youtube anschaue/ anhöre. Ich stieß auf die Seite www.prophetenschule.org und las mir alles von vorne bis hinten durch. Ich wollte es ganz genau wissen. Durch die Homepage und das Wort Gottes, (schlug alle Bibelstellen nach und prüfte es) wurden auch die restlichen Fragen beantwortet. Von Ulli kam noch einmal eine Mail, die mich zusätzlich ermutigte. Jetzt wusste ich, dass die Zungenrede wirklich was Tolles ist und dass Gott es will, dass ich sie habe.
Am Abend lag ich in meinem Bett und ich war so voller Freude- das könnt ihr euch gar nicht vorstellen!! Ich freute mich so sehr!! Ich wusste: JETZT WERDE ICH SIE BEKOMMEN!! Ich betete: „Danke, Jesus!“ und plötzlich fing ich an in Sprachen zu singen!! Ich legte mich auf die Seite und sang weiter. Dann legte ich mich auf die andere Seite und sang weiter. Ich fing an und hörte wieder auf, dann fing ich wieder an und wollte nie wieder aufhören! Ich freute mich riesig und fand es sehr spannend. Es klang irgendwie Chinesisch. 🙂 Ich hörte also meinem Singen zu- wollte gar nicht aufhören!!- und schlief irgendwann ein…Am nächsten Morgen sang ich gleich wieder in Sprachen, dann redete ich in Sprachen und es war so toll!! Danke Gott!! Du bist so super!!

Simone