22.08.2015 Schatzsuche Bad Cannstatt – Glaube, Hoffnung und Liebe in Kraft erlebt

„…durch ihn (Jesus) glaubt ihr an Gott, der ihn von den Toten auferweckt und ihm Herrlichkeit gegeben hat, sodass euer Glaube auch Hoffnung auf Gott ist“ (1.Petr. 1,21)
Jesus hat sein Leben komplett hingegeben in den Tod und dabei total darauf vertraut, dass der Vater ihn wieder auferwecken würde. Das ist Glaube und Hoffnung, gegründet auf die Liebe des Vaters. Und er hat ihn auferweckt und in seine Herrlichkeit zurückgebracht. Diese Bibelstelle steht im Umfeld des gestrigen Lehrtextes und wir haben Glaube, Hoffnung und Liebe in Kraft erlebt.

16 Schatzsucher waren in Bad Cannstatt, davon 4 Kinder. Es ist richtig schön, wie Gott die Jungen Leute in die Schatzsuche hineinführt, sie haben viel mit Gott erlebt und hatten Spaß.
Einige Highlights:
– am meisten hat mich dieser Bericht aus einem Team bewegt: Ein Mann saß auf einer Bank. Es war „herzliches Erbarmen“, das uns zu ihm führte. Wir setzten uns neben ihn. Immer wieder sackte er weg, denn er war unter Drogeneinfluss. Aber wir wussten, das ist unser „Schatz“. Wir warteten, bis er sich wieder aufrichtete und man mit ihm sprechen konnte. Wir erklärten ihm, dass Gott ihn kennt und liebt. Im Lauf des Gesprächs sagte er, dass er total Angst vor der Hölle habe. Er sei auch schon im Gefängnis gewesen. In einem Traum habe er einen Reiter auf einem weißen Pferd gesehen mit einem Schwert in der Hand. Das passte ziemlich genau auf eine Stelle in der Offenbarung: Jesus auf dem weißen Pferd. Das sagten wir ihm und erklärten ihm, dass Jesus ihn lieb hat und wenn er ihn in sein Leben einlädt, keine Angst mehr haben muss vor der Hölle. Das wollte er und er hat Jesus als seinen Herrn angenommen! Halleluja, Gott ist so gut und stärker als alles in der Welt.
– …Liebe ist stärker als „recht haben“. Eine junge Frau stand vor dem Kaufhof, vor ihr ein Stand mit Lesematerial. Sie war von den Zeugen Jehovas. Auf die Liebe Gottes angesprochen und dass wir für sie beten wollten, hat sie total irritiert. Sie wusste gar nicht recht, was sie sagen sollte und wartete auf ihren Vater, der kurz darauf kam. Wir erklärten ihm das gleiche noch mal. Er sagte, sie glauben an Gott und seien von den Zeugen Jehovas. Wir sagten ihm, dass wir auch gegenseitig für einander beten, wenn wir erkennen, dass die Schatzkarte auf einen von uns zutrifft. Schließlich können wir ja nicht genug vom Segen Gottes bekommen. Deshalb würden wir auch sie gerne segnen. Das durften wir dann. Der Mann war sehr berührt. Da ist richtig viel vom Gnadenthron Gottes geflossen. Wertschätzung und Liebe öffnet Türen…
– auf einer Bank unter einem Kastanienbaum saßen zwei Jugendliche. Einer hatte ein kariertes Hemd an und war unser Schatz. Die Schatzsucherin fragte ihn, was er sich denn von Gott wünschen würde, damit sie für ihn beten könne. Er sagte: “dass Jesus immer bei mir ist”. Wow, das war ja schon geradezu eine Einladung an Jesus. Sie erklärte ihm, dass das auf jeden Fall so sein wird, wenn er Jesus in sein Leben als Herrn einlädt. Das wollte er. Die Schatzsucherin sprach ihm ein Gebet zur Lebensübergabe vor und er betete es nach. Es ist mächtiger Segen geflossen!
– auf dem Weg zum Bahnhof kamen uns eine Gruppe Mädels entgegen, alle gleich angezogen, ziemlich auffällig. Die junge Frau in der Mitte war unser Schatz. Die Kriterien waren so markant zutreffend, das war richtig stark: …was sie auf dem Kopf hatte, sah aus wie die Fühler eines Schmetterlings (…Schmetterling war Kriterium des Tages), dann war das auf dem Kopf etwas wie ein Haarreif (…stand auf der Schatzkarte), auf den zweiten Blick, sahen wir, dass auf dem T-Shirt ein Schmetterling abgebildet war. Einfach ein Volltreffer. Sie feierten wohl „Junggesellinnenabschied“. Obwohl alles passte, ließen sie leider nicht für sich beten. Aber sie sind Jesus in uns begegnet und haben gehört, dass der Vater sie liebt.

Seid alle gesegnet mit Glaube, Hoffnung, Liebe – Jesus, Immanuel Jesus – Gott mit uns – Gott mit Dir!
NoEl