Gott ist gut …

Liebe Leser und Leserinnen des Schatzsuche-Blogs,

in meiner heutigen Geschichte geht es um ein prophetisches Team, dass sich jeden Donnerstagabend in Pforzheim in der Christus-Gemeinde trifft, um prophetisch für Leute zu beten. Vor einem Jahr hat dort ein Teammitglied die Schatzsuche aufs Herz gelegt bekommen und seitdem geht ein Teil des Teams (ungefähr 3-6 Leute) jeden Donnerstagabend nach dem Beten noch auf Schatzsuche. Am Donnerstagabend des 21. März war Ulli mit seinem Team wieder auf Schatzsuche.
Ulli wollte seine Schatzkarte eigentlich einen Tag vorher schon ausfüllen. Da er aber nicht mehr dazu kam, füllte er sie Donnerstagmittag nach der Bibelschul-Lehre hektisch aus. Trotz des schlechten Gewissens, dass er hatte, weil ihm das so dahin geschludert vorkam, wusste er, dass Gott gut ist.
An diesem besagten Donnerstagabend begaben sich also vier Leute auf Schatzsuche. Unter den Schatzsuchern war auch eine junges Mädchen namens Naemi. Naemi war etwas unsicher, da sie das erste Mal bei einer Schatzsuche dabei war. Deshalb beschloss Ulli sie mitzunehmen.
Als erstes ging es Richtung Kirche, da sie es auf ihrer Schatzkarte hatten.
Auf dem Weg dorthin begegnete ihnen ein Mann mit einem schwarzen Hut. Sie sprachen ihn an und es ergab sich ein Gespräch, wobei sie merkten, dass er einerseits interessiert, andererseits ablehnend war. Zum Schluss durften Ulli und Naemi noch für ihn beten. Die nächsten beiden Orte auf der Schatzkarte waren eine Shell-Tankstelle und ein Kino. Ulli wartete mit Naemi vor einem einigermaßen beleuchteten Handyladen. Als zwei junge Mädchen vorbeikamen, im Alter von 14 und 16, nutzen sie die Gelegenheit, um sie anzusprechen.
Die Besonderheit an den beiden war, dass die eine blaue Haare hatte und die andere eine weiß-schwarze Jacke. Während des Gesprächs kam heraus, dass eine der beiden schon seit einem Jahr eine Sportverletzung und Schmerzen hatte, die nicht weggingen. Ulli betete zweimal und die Schmerzen waren komplett weg. Die beiden Mädchen waren so überrascht, dass sie noch am gleichen Abend ihr Leben Jesus gaben. Ulli und Naemi machten sich weiter auf den Weg zum Reisebüro Eberhardt, weil auch das Kino und der Bahnhof, was sie auf der Schatzkarte hatten, in der Nähe waren. Gerade als sie um die Ecke bogen, bemerkten sie eine riesengroße Litfaßsäule, die auch auf der Schatzkarte von Ulli stand. Da kam ein Pärchen auf sie zugelaufen, die beide ebenfalls weiß-schwarze Jacken anhatten. Sie sprachen beide an und bemerkten, dass der Mann hinkte, was auch auf Ulli’s Schatzkarte stand. Als Ulli danach fragte, erzählte der Mann, dass er einen Bänderriss hatte und operiert werden sollte. Da er aber so Angst vor der Operation hatte, ging er nicht hin. Der Bänderriss verheilte schlecht und seitdem lief er mit Schmerzen herum. Die Schmerzen lagen auf einer Skala von 1 bis 10 bei 8. Nachdem sie ein oder zweimal für ihn gebetet hatten, war auch er komplett geheilt. Er war sehr erstaunt. Sie redeten weiter mit ihnen über Jesus und auch diese beiden gaben ihr Herz Jesus. Danach zogen sie weiter und kamen zu einem Platz, wo sie einen jungen Mann trafen, der rote Schuhe trug. Als sie in ansprachen, stellte sich heraus, dass er Rumäne war und weder Deutsch noch Englisch verstand. So gingen sie weiter, bis sie zum Reisebüro kamen. Dort warteten sie auf den nächsten Schatz. Da lange niemand vorbei kam, beschlossen sie weiter zu gehen, nämlich Richtung Kino. Da kam ihnen ein Mann entgegen, der hinkte. Beim Gespräch stellte sich raus, dass er vom Pferd gefallen war. Ulli legte seine Hand auf und betete kurz. Der Schmerz war danach komplett weg. Der Mann war sehr überrascht und erzählte, dass er nicht zum ersten Mal von Jesus gehört hatte. Er fragte, ob er das Übergabegebet sprechen darf, fast so, als hätte er es schon öfters gehört. Nach diesem Wunder der Heilung wusste er, dass er Jesus sein Leben geben musste. Das tat er. Da es schon spät war, beschlossen sie zurück zur Christus-Gemeinde zu gehen. Auf dem Rückweg begegnete ihnen noch ein Ehepaar. Sie hatten die roten Schuhe an, die die Schatzsucher auf der Karte hatten. Die beiden hatten so ein Gespräch noch nie geführt und deshalb war es etwas sehr Besonderes für sie. Als Ulli nach den Namen fragte, sagte der Mann, dass er Uwe heißt. Und dieser Name stand auf Ullis Schatzkarte. Ulli und Naemi durften noch für die beiden beten.
Nachdem das Team wieder in der Christus-Gemeinde war, und Ulli ihnen erzählte, was er und Naemi erlebt hatten, waren alle voller Freude und Dankbarkeit.