Gott kommt ganz nah – will ich das?

Immer wieder ist in der Bibel vom Reich Gottes die Rede. Das ist etwas so großartiges, dass es nicht mit einem Satz beschrieben werden kann. Jesus hat es in den verschiedensten Bildern und Vergleichen umschrieben. Für mich bedeutet es: Gott kommt in seiner Herrlichkeit ganz nah! Aber will ich das wirklich…was passiert dabei mit mir…kann ich das überhaupt aushalten…?
Auf der Straße treffe ich immer wieder auf Menschen mit solchen Vorbehalten. Und das ist verständlich. Oft ist zwar „Gras“ über alte Verletzungen der Seele gewachsen. Aber sie sind noch da. Oft verursacht von Autoritätspersonen und nun kommt wieder eine „Autoritätsperson“ mir nah. Das geht wirklich nur, wenn ich zumindest eine leise Ahnung habe, wie das Wesen Gottes ist. Die ganze Bibel spricht davon, wie Gott ist. Eine Stelle (1.Könige 19) bewegt mich sehr.
Mit eigenen Worten:
Elia war völlig ausgebrannt und wollte sterben. Aber er bekommt die Anweisung, zu essen und sich dann auf den Weg zum Berg Horeb zu machen, um dort Gott zu begegnen. Das tut er. Am Horeb trifft er dann auf einen gewaltigen Sturm. Aber Gott war nicht in dem Sturm. Danach kam ein gewaltiges Erdbeben und ein großes Feuer. Jedes mal steht da: Und Gott war nicht in dem Erdbeben (bzw. Feuer). Danach kam das sanfte säuseln eines Lufthauches. Als Elia das spürte, verhüllte er sein Angesicht, denn er wusste, das ist Gott.
In der Abendkühle an der Ostsee gibt es einen Moment, in dem die Thermik umschlägt. Du stehst am Strand und es kommt Dir ein total sanfter Lufthauch entgegen. Du hältst ganz bewusst Dein Gesicht in diesen Hauch von Wind, weil es Dir total gut tut… Das innerste Wesen des Vaters im Himmel ist diesem Lufthauch vergleichbar. Total sanft…unvergleichlich wohltuend…Dein Innerstes kommt zur Ruhe und heilt… Darf dieser Lufthauch Dir ganz nah kommen?

NoEl