Gott verändert – Unterwegs in Calw

Gestern, 06.07. war ich Zeuge davon, dass Gott lebt! Noch bevor wir überhaupt die Schatzkarten ausgetauscht haben, meinte eine aus unserem Team, sie habe Kopf- schmerzen und eine „Matschbirne“. Ihre Schmerzen waren bei Stufe 5. Nach zweimal beten ging es ihr sehr deutlich besser und wir haben die Kraft Gottes erlebt. Danke Heiliger Geist, dass du ihr geholfen hast!! Als wir in der Gruppe standen und miteinander beteten, drang der Heilige Geist plötzlich in mich ein. Ich wurde plötzlich von vorne gestoßen, doch vor mir stand niemand. Es ist schwer, das zu beschreiben. Im Unsichtbaren wurde ich gestoßen. Irgendwas kam in mich hinein. Keiner hat es gesehen. Auch ich nicht. Aber ich habe es gespürt. Wie wenn jemand etwas in mich hineingeworfen hat. Es traf mich mitten ins Herz, aber es war größer als mein Herz, also traf es auch den Bereich um meinem Herzen herum. Ich würde sagen, dass ich einen Freudenstoß bekam. Wie wenn jemand einen Ball voller Freude in dich hineinwirft. Im Geist sah ich die „Geschwindigkeitswellen“ von dem Ball. Es ging alles so schnell, so schnell wie wenn eine Sternschnuppe plötzlich auftaucht und wieder ver- schwindet. Der Unterschied war, dass mich diese „Sternschnuppe“ in Sekundenbruchteilen traf. Sie war eindeutig von oben gekommen. Ich fing enorm an zu lachen und schüttelte mich von dem Stoß, weil ich wollte, dass sich diese Freude in meinem ganzen Körper verteilt und nicht nur an dieser einen Stelle bleibt. Es war wie ein Elektroschock. Ich konnte gar nicht anders als mich schütteln. Es fühlte sich so schön an! Ich wusste, wer in mich gekommen war: der Heilige Geist! Jetzt spürte ich eindeutig, dass er da war. Er war überaus willkommen! Wie sehr hatte ich ihn vermisst! Gleichzeitig machte ich ein paar Schritte zurück, weil die Kraft von vorne so stark war, dass ich ein paar Schritte weichen musste. Ich wollte gar nicht mehr aufhören mit lachen! Diese Freude war gigantisch und eindeutig übernatürlich! Gott, ich will noch öfter mit dir Ball spielen und deine Freude abbekommen!

Dann lasen wir uns gegenseitig die Schatzkarten vor. Gott hatte uns einige Hinweise schon im Vornherein gesagt, wie wir die Menschen, die er heute berühren wollte, erkennen. Wir waren bereits am richtigen Ort: da war eine Schau- fensterpuppe „komplett in weiß“ und der „Eingangs-bereich“, das „Cafe, wo man draußen sitzen kann“, das „grüne Auto“ und als M. „weißes T-Shirt“ vorlas, sah ich in dem Moment einen Mann um die Ecke biegen, der ein weißes T-Shirt anhatte. Sogleich sprachen wir ihn an. Es stellte sich heraus, dass er Koch gelernt hatte (ich hatte „Koch“ auf meiner Karte). M. fragte ihn, ob er eine Brille mit schwarzer Umrandung trage. Er sagte, ja, er habe so eine. Auch das traf zu. Er hatte die Zeit der Welt und wollte uns alles Mögliche aus seinem Leben erzählen. Er hatte schon recht früh gesagt, dass wir für ihn beten dürfen, aber dann kam er doch wieder ins Erzählen. Irgendwann ging ein Fenster von dem Haus auf, vor dem wir standen. Eine Frau schaute heraus und rief ihm etwas zu. Es war seine Mutter (hinterher fiel mir auf, ich hatte auch „Mama“ auf der Schatzkarte stehen). Sie war neugierig, was wir mit ihrem Sohn machen und be- obachtete uns von oben. Sie sah also zu, wie wir ihm die Hände auflegten und für ihn beteten!! Dann ging sie wieder zurück ins Haus und die Augen des jungen Mannes wurden ganz feucht. Er war sichtlich berührt. Wie er uns mitteilte, hatte er viele Probleme und müsse schauen, wie er sein leben in den Griff bekommt. Wir sagten ihm, dass Gott ihm helfen wolle und er verneinte, er müsse da alleine durch. Das sahen wir nicht so und wieder sagten wir ihm, dass Jesus sein bester Freund sein will und dass er ihm helfen wolle. Er solle es zulassen, dass er ihm hilft und anfangen mit ihm zu sprechen. Eigentlich kannte er Jesus, aber irgendwas hatte ihn daran gehindert, mit Gott über sich und seine Probleme zu sprechen. Es war gut, dass wir da waren und ihn dabei ermutigt haben!
Etwas später traf F. jemand Bekanntes auf der Straße und sie begrüßten sich. Auch ich sagte „Hallo“ und war mir etwas unsicher, inwiefern sie bereits über den Glauben gesprochen hatten. Plötzlich sah ich ihre Arme. Sie waren voller Narben und ich wollte fast heulen, weil es mir in der Seele wehtat, aber sie meinte, sie habe keine Schmerzen. Wir durften für ihre Arme beten. Nach dem Gebet fragte ich, ob sie Jesus überhaupt kennt. Sie verneinte. Wir fragten sie, ob sie ihn kennenlernen wollte. Sie sagte ja. Wie sie behauptete, hatte sie ihn schon einmal in ihr Leben eingeladen, aber kam wieder vom Glauben ab. Aber jetzt wollte sie ihn unbedingt wieder „haben“. Also sprachen wir das Gebet vor und sie sprach nach. Ich fragte sie, ob sie auch den Heiligen Geist kennenlernen wollte, weil ich ihr erzählt habe, dass es wichtig ist sich taufen zu lassen und fragte sie, ob sie das damals gemacht habe. Sie verneinte. Sie hatte sich weder Wasser- noch Geisttaufen lassen… Ja, sie wollte auch den Heiligen Geist kennenlernen. Also luden wir auch den ein, zu kommen. Dann erklärten wir ihr, dass sie nun ewiges Leben hat und ein Kind Gottes ist und was das bedeutet. Ihr Freund war ganz in der Nähe und spielte mit Jungs Fußball. Ich fragte sie, ob er Jesus kenne. Sie wusste es nicht. Ich meinte: „Na, dann lass uns zu ihm rüber gehen und lass uns ihn fragen.“ Wir gingen zu ihm rüber und fragten ihn. Er verneinte. Dann fragten wir: „Möchtest du ihn kennenlernen und ihn in dein Leben einladen?“ Er sagte ja. Also gab auch er sein Leben Jesus. Nach dem Gebet sagte er, er ist voll ins Schwitzen gekommen. Auch ich merkte das, weil wir ihm beim Beten die Hände aufgelegt hatten. Er erzählte, er habe Wärme gespürt. Einen sehr warmen Druck. „Wo war dieser warme Druck?“, fragte ich. „In meinem Herz“, antwortete er. Wir klärten ihn auf, dass das der Heilige Geist war und fragten ihn, ob er mehr davon haben will. Er wollte! Und so redeten wir wieder mit dem Heiligen Geist….
Nach dem wir uns verabschiedet hatten, sagte F., der dabei war, dass der Vater von ihr bei uns ihm Team sei. „Wirklich??!!“, ich war baff und konnte es nicht glauben…Tatsächlich! Später als wir uns mit dem gesamten Team wieder versammelten und es ihm erzählten, fing der Vater an zu heulen, weil seine Frau und er schon so lange für seine Tochter gebetet hatten. Ich glaube, er war der glücklichste Vater der Welt an diesem Tag!!! Auch M. war sichtlich bewegt, als sie diese Geschichte hörte, weil sie die beiden öfters gesehen hatte und sie weiß nicht warum, immer für sie gebetet hatte. Jetzt wusste sie, dass all ihre Gebete erhört worden waren!! Das hat sich so bewegt!!

Jeder vom Team, wir waren insgesamt so um die 15 Leute, haben am Ende so gestrahlt und waren so glücklich über das, was sie mit Gott erlebt hatten. Es war so genial!! Irgendwann fängt man dann an zu zittern, weil man diese Freude nicht mehr aushält!! WOW!!! Gott, du bist so gut!! Du hast uns alle an diesem Tag mehr als geflascht!! Ein Wunder, dass wir noch laufen und Auto fahren konnten hinterher!! Ich danke dir von ganzem Herzen Jesus, dass du uns mehr als glücklich gemacht hast!! Ja, du lebst und du veränderst Menschen zum Positiven! Du bist der, der Wunder tut und Trost, Heilung und Rettung schenkt und Leben wiederherstellt! Dir sei alle Ehre!!
Simone