Hakan

Mittwochabend – es ist soweit. Wir trafen uns als Ludwigsburger Hauskirchenleiter zu unserer  ersten Schatzsuche. Mit einem etwas mulmigen Gefühl im Bauch machten wir (Michael und ich) uns zusammen mit Ulli auf den Weg zu unserem ersten Schatz, von dem wir leider etwas schroff abgewiesen wurden. Nachdem wir von unserem zweiten Schatz angesprochen wurden (den wir zunächst gar nicht erkannt hatten) und für ihr beten durften, machten wir uns total ermutigt weiter auf die Suche. Wir hatten die Hinweise “Seestraße, Schule, Turm, Ziegel, Bart, Hüfte, etwas Verbogenes – und Hakan”. Vor der Schule spielten zwei junge Männer Basketball. Wir suchten nach unseren Hinweisen und irgendwie schien es nicht zu passen. Wir waren an den Jungs schon vor-beigelaufen, als Ulli der Gedanke kam, sie zu fragen, ob einer von beiden Hakan hieße. Dies verneinten sie, aber da waren wir schon im Gespräch, und es stellte sich heraus, dass wir genau richtig waren. Der Turm war ein alter Ziegelschornstein und das Verbogene war der Basket-ballkorb. Außerdem hatte einer der Jungs einen “Drei-Tage-Bart”. Wir erzählten ihm, was wir hier taten und fragten dann, ob wir für ihn beten dürften um so das Reich Gottes zu demonstrieren. Er erzählte uns von seinen Schmerzen in der Hüfte und erlaubte uns zu beten. Nach einem kurzen Gebet waren die Schmerzen weg! Er war völlig platt, bewegte immer und immer wieder sein Bein und stammelte: “Ihr macht mir Angst, ihr macht mir Angst …!” Vor allem hatte er die Heilung in Form von Wärme in seiner Hüfte richtig gespürt. Er meinte immer nur, das wäre alles total krass. Er konnte das einfach gar nicht glauben. Außerdem hätte er heute schon mehrere krasse Dinge erlebt. Heute wäre irgendwie ein besonderer Tag. Ulli erklärte ihm dann, wie man eine persönliche Beziehung zu Jesus bekommen könnte. Der junge Mann war so offen, er war total vorbereitet, und fragte dann einfach, was er tun müsse; Michael erklärte ihm das Übergabe-gebet und betete es ihm vor; dann hat er wie ganz selbstverständlich Jesus sein Leben gegeben. Und auch hier hat er Gottes Berührung in seinem Herzen gespürt. Gott ist einfach so gut!

Für uns als “Neulinge” war dies eine riesen Erfahrung und hat uns total glücklich gemacht. Gott steht zu seinem Wort – und es ist ganz einfach – wenn wir gehen, dann erleben wir, wie ER mit uns ist. ER tut die Wunder und rettet die Menschen. Was gibt es Schöneres?
Birgitt