Hey, seid ihr Engel…..

“Wir waren im Kaufland in Bad Cannstatt. Nach kurzem Warten trafen wir ein Mädchen mit richtig knallig roten Haaren und einer grünen Jacke. Sie verstaute gerade ihren Einkauf. Zwei Männer waren mit ihr unterwegs. Der eine hatte mehrere Piercings und riesen Ohrringe (Schatzkarte). Ihre Schnürsenkel waren offen – auch das hatten wir auf der Schatzkarte. Ich war etwas aufgeregt, aber die beiden Schatzsucherinnen bei mir waren das erste mal unterwegs und meinten, ich solle sie ansprechen. So nahm ich allen Mut zusammen und sprach sie an. Sie hörte gar nicht zu und lief einfach weiter. Ich dachte kurz: “Mann, die ignoriert mich einfach, das darf doch nicht sein” und so ging ich von vorne noch mal auf sie zu. Ich sagte: “Hey, du bist unser Schatz” und sie blieb stehen und freute sich total. Sie meinte: “Echt, wieso?” Ich sagte, dass wir Christen sind und Gott sie so sehr liebt. Das möchte er ihr heute durch uns sagen. Sie freute sich total und hatte ein Strahlen im Gesicht. Wir fragten noch, für was wir beten können und sie meinte sie suche eine Wohnung. So beteten wir für die Wohnung, gaben ihr die Schatzkarte und baten sie, uns zu schreiben, sobald sie die Wohnung gefunden hat, weil uns das freut und ermutigt. Dann luden wir sie noch zum Gottesdienst ein – sie möchte gerne kommen.
Dann kam der eine Mann, der anfangs dabei war und zwischendurch unterwegs war zurück und meinte:
„Hey seid ihr Engel?“  
Ich musste etwas schmunzeln und gab ihm die Hand: “Nein, ich bin ein Mensch wie du. Nur wir haben Gottes Liebe erfahren und wollen einfach Gutes in die Welt bringen. Denn heutzutage ist das nicht mehr so oft”. Er bejahte. Wir redeten noch etwas miteinander und dann meinte er, ob ich auch für ihn beten könnte, er hätte einen Sohn und der will nicht zu seiner Mutter gehen. Er ist immer frustriert und das tut ihm so weh. So durfte ich für diese Situation beten, gab ihm eine Schatzkarte und sagte, er dürfe sich gerne mal einen Gottesdienst bei uns anschauen und sein Sohn könne parallel in den Kindergottesdienst gehen. Er freute sich total und willigte ein. Er gab mir seine Handynummer damit ich ihn in der Gemeinde treffen und seinem Sohn den Kindergottesdienst zeigen kann. Er freute sich total….”

Esther