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Himmel auf Erden

Durch ein Wort der Erkenntnis hat mir der Herr im Herbst 2015 gezeigt, dass ich meinen Fokus auf die Region Nordschwarzwald richten soll. Dort soll ich die Schatzsuche ausbreiten und voranbringen. Ich habe Jesus dann gesagt, dass ich das mache, dazu aber ein Auto brauche. Mit den öffentlichen Verkehrsmitteln ist so ein Dienst nicht zu machen, da ich im ländlichen Gebiet wohne und die Fahrzeit, wenn ich überhaupt fahren kann, sehr langwierig ist. Und dann habe ich begonnen für ein Auto zu beten, da ich mir einen Kauf finanziell nicht leisten kann. Ich muss eins geschenkt bekommen – das ist die einzige Möglichkeit. Im Februar 2016 kam ein Bruder, ein Mann Gottes, auf mich zu und hat mich zu seinem Geburtstag eingeladen. Ich wollte nicht hingehen, da ich schon etwas vorhatte und er von mir sehr weit weg wohnt. Aber er ließ nicht locker und hat mich dann dazu überredet, doch zu kommen. Also fuhr ich an dem Abend über eine Stunde zu seinem Geburtstag. Dort waren, wie ich feststellte, eher wohlhabende Leute eingeladen – und ich wurde als der “Schatzsuche-Leiter” vorgestellt. Einige wussten schon darüber Bescheid und dann kamen die ganzen Anfragen: “Ulli, erzähl doch Geschichten! Was war die krasseste Führung? Was war die krasseste Heilung? Und, und, und….” Und ich erzählte – fast den kompletten Abend. Dabei konnte ich viel Glauben wecken. Anschließend kam einer der Anwesenden auf mich zu und sagte: “Das ist stark, was du da machst. Ich möchte das unterstützen – gib mir deine Kontonummer!” Das war mir fremd und ich erwiderte, dass ich ihm meine Kontonummer nicht geben würde. Und er ließ nicht locker – aber ich gab sie ihm nicht. Am nächsten Sonntag ging das dann im Foyer des GOSPEL FORUMS weiter. Schließlich gab ich ihm sowohl meine Kontonummer als auch die des Vereins Vaterhaus e.V. In den darauffolgenden Tagen hatte ich dann Glauben für ein Auto, denn offensichtlich würde ich einen bestimmten Betrag an Geld bekommen. Und so zog ich an einem Sonntag los und ging über die Ausstellflächen der Autohändler; nur um zu sehen, was es so an Autos gibt und was die so kosten. Jetzt begann allerdings die krasseste Führung, die ich je erlebt habe. Bevor ich loszog, um nach einem Auto zu sehen, hatte ich im Geist ein Bild: Ich sah einen schwarzen Smart an einer bestimmten Stelle bei einem bestimmten Autohaus stehen. Auf meinem Weg über die Plätze kam ich dann irgendwann an diesem Autohaus an. Genau dort, an dem Platz, den ich im Bild sah, stand ein metallicblauer Citroën C3. Die Farbe fand ich gewöhnungsbedürftig, aber das Auto gefiel mir gleich. Dieses Auto, das an diesem bestimmten Platz stand, ging mir nicht mehr aus dem Sinn und so beschloss ich, am Montag drauf in diesem Autohaus anzurufen. Doch bevor ich an diesem Morgen anrief, ging ich zuerst einmal auf einen langen Gebetsspaziergang, um den Willen des Herrn zu erfragen. Nachdem ich eine Weile im Lobpreis unterwegs war, fragte ich den Herrn: “Herr, ist das mein Auto?” Und jetzt kam eine krasse Antwort – es war die Antwort Gottes. Das konnte auf keinen Fall von mir sein, denn so denke ich nicht. Die Antwort war: “Ja, Ulli, das ist dein Auto.” Dann fragte ich: “Warum himmelblau?” Und ER antwortete mir: “Du betest doch immer: ‘wie im Himmel, so auf Erden’: Das ist der Himmel auf Erden. Überall, wohin du mit diesem Auto fahren wirst, wirst du den Himmel auf die Erde bringen; und darum ist der Wagen himmelblau.” Wow! Was für eine Antwort. Gestärkt kam ich heim und rief im Autohaus an. Der Wagen war noch frei und ich könnte ihn haben. Am Dienstag rief dann der Autohausbesitzer an und meinte, dass der Wagen doch nicht mehr frei sein, sein Meister habe ihn einer Frau versprochen. Er wusste nichts davon. Und er entschuldigte sich vielmals. Aber wenn die Frau den Wagen nicht nehmen würde, dann wäre ich an der Reihe. Ich ging dann wieder ins Gebet und sagte: “Herr, wenn ich richtig gehört habe und das mein Wagen ist, dann wird sie ihn nicht nehmen.” Und genau so kam es. Der Besitzer des Autohauses rief dann am späten Nachmittag bei mir an und teilte mir mit, dass die Frau nur Automatikautos gefahren sei und sie mit dem Wagen nicht klarkäme. Sie habe ihn nicht mal vom Hof gefahren bekommen. Ich könnte ihn also haben, wenn ich das noch wollte. Ich sagte ihm, dass ich noch eine Nacht darüber schlafe möchte und dann am Mittwoch Bescheid gäbe. Gott gab mir ein klares “Ja” für den Wagen und so rief ich am Mittwochmorgen an und sagte dem Besitzer, dass ich den Wagen nehmen werde. Ich sagte ihm noch, dass ich den Wagen am Freitag holen werde und ihn dabei bar bezahlen würde (das war übernatürlicher Glaube, denn ich hatte ja bisher noch überhaupt kein Geld erhalten). Ich schaute dann am Mittwochabend auf mein Konto: es war nahezu leer! Ich wusste, dass Gott alles in der Hand hatte und das Geld rechtzeitig kommen würde. Dieser bestimmte Bruder hatte ja meine Kontodaten… “Gott wird das schon machen”, dachte ich. Ich kümmerte mich jetzt um die Kfz-Versicherung und reservierte mir ein Wunschkennzeichen. Es musste auf jeden Fall die Initialen meines Herrn tragen: JC. Dann schaute ich am Donnerstag um 17:00 Uhr voller Freude und Zuversicht auf mein Konto – und – es war im gleichen Zustand: nahe null. Jetzt wurde es mir mulmig. “Nein”, dachte ich, “das Reden Gottes war viel zu klar.” Nur, woher sollte jetzt das Geld kommen, am nächsten Tag wollte ich das Auto doch bar bezahlen… Am selben Tag kam dann um 19:00 Uhr jemand völlig überraschend zu mir nach Hause. Eine Person, die nicht auf diesem Geburtstag gewesen war. Die Person wusste, dass ich schon länger für ein Auto bete, sie hatte aber nichts von dem mitbekommen, dass ich tatsächlich ein Auto reserviert hatte. Und diese Person hatte einen Umschlag in der Hand und gab ihn mir. Drinnen war Bargeld – sogar mehr als der Wagen gekostet hat. Wow! Ich hätte in dem Moment gerne mein Gesicht gesehen! Am Freitag stand ich dann tatsächlich im Autohaus am Tresen und blätterte das Geld für den Wagen hin – ich konnte ihn bar bezahlen! Dann stieg ich ein – und als ich ein kurzes Stück gefahren war, musste ich vor Glück einfach schreien. Es war der Schrei der Freude über so einen großen Herrn. Ich fahre jetzt einen himmelblauen C3 – er trägt den Namen: “Himmel auf Erden”. Danke Jesus, Du bist soo gut!   Ulli

Kommentar ( 1)

  1. Otto Reiser says:

    Uli, Du spinnst! Aber so will ich auch spinnen! Otto