Ich habe immer gebetet, dass Gott mir ein Zeichen gibt.

In Heilbronn habe ich etwas erlebt, das mein Herz stark berührt und ermutigt hat.
Ich fühlte mich am Samstag gar nicht nach Schatzsuche. Ich habe zu Jesus gesagt: Aus Deiner Gnade empfange ich. Du schreibst die Schatzkarte, Du stellst mein Team zusammen, Du schenkst Kraft, Kreativität, Leitung und Weisheit. Ich kann nichts anderes, als alles aus Deiner Gnade zu empfangen.
So ist es gewesen. Der Heilige Geist hat sich auf den Tag und die Schatzsuche mit uns gefreut und sie erfülllt.
In meinem Team war ein junger Mann, der zum ersten Mal dabei war und noch keine Schatzkarte ausgefüllt hatte. In der Gruppe beteten wir zunächst für unser Team und darum, dass speziell dieser junge Mann neue Erfahrungen mit Gott machen kann. Nicht mit uns, sondern mit dem Geist des Vaters, der alles erfüllt. Danach bekam er Erklärungen zum Ausfülllen der Schatzkarte und er ließ sich ermutigen, es auszuprobieren. Wir waren uns einig, dass wir uns diese Zeit nehmen wollten und er setzte sich allein in den Schatten und schrieb. Als er fertig war, lasen wir uns die Karten vor. Ich war die Einzige, die sich in der Stadt auskannte und hatte mir an hand der anderen Karten schon einen Weg überlegt, aber als wir nun die ganz frische Karte dazubekamen und darauf “Bahnhof ” stand, wußte ich, wir gehen zuerst zum Bahnhof. Auf dem Weg dahin gab es schon 3 Schätze und mehrere Indizien an Ortsbeschreibungen trafen bereits zu. 3 freundliche Gespräche , die mit Ermutigung endeten, die Schatzvisitenkarte aufzuheben und zu sehen, was passiert, denn Gott hatte sie ja heute aufgesucht. das bleibt nicht ohne Folgen. Am Bahnhof waren wir verblüfft, dass noch weitere 6 Ortsindizien auf diesen Platz zutrafen. Insgesamt fanden wir hier 4 Schätze.
Eine besondere Geschichte möchte ich Euch erzählen:
Von meiner Karte trafen zunächst 3 Indizien auf eine Frau zu. Ein Weiters noch von einer anderen Karte. Kleidung, Haarfarbe, Tasche, alles hatten wir aufgeschrieben. Als ich die Frau ansprach und ihr das kurz sagte, machte sie große Augen. Sie sagte, sie habe so viele Probleme, aber gar keine Zeit. Ich las ihr kurzentschlossen alle Gebetsanliegen vor, die auf meiner Karte standen.” Rückenschmerzen, Angst, Job, sucht Gott, hat kein Geld”. Sie bejahte alles und wir waren uns einig, dass das hier kein Zufall war. Traurig sagte, sie wieder:” In 5 Minuten fährt mein Zug”. Dann schaute sie auf ihr Handy und sah, dass der Zug erst in 15 Minuten kam. Da dachte ich: “Das reicht.” Wir sprachen kurz darüber, was sie über Gott und Jesus wußte und weil sie die Inhalte aus der Bibel kannte, lud ich sie ein, Jesus in ihr Herz aufzunehmen und ihm ihr Leben zu übergeben. Das wollte sie. Wir beteten. Dann segnete ich sie. Wissend, dass wir nur ganz wenig Zeit hatten, betete ich kurz in die Probleme hinein, die ich auf der Karte hatte. Sie war einfach dankbar. Sie bekam die Visitenkarte und einige Hinweise und dann sagte sie zum Schluss: “Ich habe das auf Deiner Karte gesehen. Das bin ich. Ich habe Gott immer um ein Zeichen gebeten.” Dann lief sie zu ihrem Zug und in ihr neues Leben….

Mir hat das nocheinmal so stark gezeigt: Es reicht, wenn wir da sind. wenn wir wissen, dass der Heilige Geist in uns lebt und Er die Regie gerne übernimmt. Wir gehen einfach nur mit. Egal ob wir das 100. Mal oder das 1.Mal auf der Schatzsuche sind. Es macht keinen Unterschied, wenn wir Ihn machen lassen.

Liebe Grüße Elisabeth