Ich? Schon wieder ein Schatz?

Wir waren am Schillerplatz angekommen und sahen eine ältere Frau mit einem Rollator über den Platz laufen. Sie viel uns auf, weil sie einen sehr sonderbaren Bewegungsablauf hatte und in einem extremen Zickzack über den Platz fuhr. Wir hatten sie nicht auf der Karte, sprachen sie aber trotzdem an. Sie erzählte uns, dass sie Parkinson hat und wir durften für sie beten. Zu Beginn des Gebetes stand sie mit diesen extremen Bewegungen vor uns, doch im Laufe des Gebetes wurde sie immer ruhiger, bis sie dann fast ganz ruhig dastand. Als wir fertig gebetet hatten, und ihr noch Worte der Ermutigung gaben, ging sie sichtlich ruhiger zum Auto ihres Mannes – wow! Dann gingen wir Richtung Markthalle weiter und dort kam uns ein Schatz, eine junge Frau, entgegen. Es war eindeutig und wir liefen in einem großen Bogen zurück zum Schillerplatz, denn sie hatte die Straßenseite gewechselt und wir wollten sie von vorne ansprechen. Wir hielten sie an und erklärten ihr, dass sie unser Schatz sei; sie war sichtlich berührt. Sie hatte ein Problem an der Hüfte und sie erlaube uns für sie zu beten. Nach zweimaligem Gebet waren die Schmerzen um die hälfte besser und nachdem wir noch eine kurze Zeit mit ihr gesprochen und ihr gesagt hatten, dass Gott sie unendlich lieb hat und einen Plan für ihr Leben habe, ging sie sichtlich betroffen Richtung Königstraße weiter. Und dann …            Ulli

Am Samstag waren wir mit zwei Teams in Stuttgart unterwegs. Wir fanden auf der Königstraße einen Platz, auf den allein sechs unserer Hinweise in der Kategorie “Orte” zutrafen. Gigantisch, hier wird Gott was Großes vorhaben, dachte ich. Und er enttäuschte mich nicht. Wir mussten zwar ein bisschen warten, aber Gott hat nun mal sein eigenes Timing, und das ist gut so. Als wir schon am gehen waren, kam weiter weg eine Frau um die Ecke, humpelnd und mit einer Jeans an. Beides waren Hinweise. Manchmal spricht Gott unmissverständlich. Wie auch jetzt. Es war, als würde diese Frau aus der Menschenmenge rausstechen. Die innere Gewissheit ließ uns losrennen. Wir hielten sie an und erklärten ihr, dass wir auf einer Schatzsuche sind, und dass sie unser Schatz ist. Sie antwortete mit “Schon wieder?” Mich trat ein Pferd, was sagte sie da eben? Es stellte sich raus, dass zuvor das andere Team, mit anderen Hinweisen, an einem anderen Ort, zu einer anderen Zeit, Daniela schon gefunden hatte. Wow! Sie erzählte, dass das andere Team für ihre Hüfte gebetet hatte und die Schmerzen nachgelassen haben. Es war eine so göttliche Begegnung. Ich erklärte ihr, wie arg sie Gott liebt und sich eine Beziehung zu ihr wünscht und wie absolut übernatürlich es ist, dass sie an diesem Tag doppelt gefunden wurde: Von nur zwei Teams in einer so großen Stadt. Wir durften auch noch mal für sie beten. Diese Begegnung wird sie nie mehr vergessen… Und wir auch nicht. Danke Jesus 🙂 Wir geben dir alle Ehre!!
Gaby