Jubiläums Schatzsuche in Stuttgart

Wir trafen uns heute an unserem Jahrestag im Kunstmuseum und sind dann zusammen an den Ort gegangen, den wir den Sandalenmann-Platz nennen. Dort hatten wir zum ersten Mal hautnah erlebt, dass die Schatzsuche nicht nur eine Möglichkeit ist, mit Menschen auf übernatürliche Weise in Berührung zu kommen, sondern, dass sie auch eine krasse Glaubensstärkung für die ist, die die Schätze suchen. Wir hatten zum ersten Mal erlebt, dass Worte der Erkenntnis, die wir morgens im Gebet bekommen, sich abends dann ganz real erleben lassen. Für mich war das Neuland und eine mehr als verblüffende Erkenntnis – so hatte ich Gott noch nie erlebt. Dort am Sandalenmann-Platz (Schillerplatz) hatten wir noch einmal eine Gebetsgemeinschaft, bei der wir unserem Herrn ein besonderes Lob brachten. Ja, Ihm alleine sei die Ehre! (siehe den Bericht ganz unten in diesem Blog!)

Von dort aus sind wir dann mit drei Vierer-Teams auf Schatzsuche gegangen. Unseren ersten Schatz fanden wir in der Markthalle und es war eine sehr angenehme Begegnung. Dann gab es aber eine Reihe von Begebenheiten bei denen wir schroff abgewiesen wurden. Als wir dann am Königsbau angekommen waren beschlossen wir in die Königsbau-Passage zu gehen, denn wir hatten Gitarre, Starbucks, Ohrring und Mann mit Lederjacke auf der Karte, denn wir wussten, dass es in dieser Passage einen Musikladen gegenüber dem Starbucks gibt und dort ist auch ein Schmuckladen. Wir benutzen den mittleren Eingang und beim Betreten der Passage sah ich, dass dort eine Rolltreppe war – die hatte ich auf der Karte. Beim Weitergehen viel mir in einem Schaufenster ein weißes Hemd auf, das einen roten Kragen hatte – das hatte ich auch auf der Karte. Ich staunte nicht schlecht, dass ich dieses Hemd gefunden hatte, denn ich hatte noch nie ein weißes Hemd mit einem rotem Kragen gesehen; dann ging ein Mann an mir vorbei, der stark gehbehindert war – den hatte ich auch auf der Karte. Bis ich alles realisierte, war der Mann schon einige Meter weg und ich beschloss ihm hinterher zu laufen – das war wieder so eine Sekundenentscheidung. Er war sehr verblüfft unser Schatz zu sein und die Indizien dafür berührten ihn. Dennoch war er sehr ablehnend, denn er hatte, so sagte er, einen Todesfall in seiner Familie und dafür mache er Gott verantwortlich. Wir hatten keine Chance sein falsches Denken zu berichtigen und mussten ihn so ziehen lassen. Wir gingen weiter und kamen am Musikladen an und dort stand er schon, der Mann mit der Lederjacke – als hätte er auf uns gewartet! Nach kurzem Zögern sprachen wir ihn an und es kam ein sehr gutes Gespräch in gang. Er erzählte uns, dass er vorhat auf eine Weltreise zu gehen und sich im Moment noch das nötige Geld verdient. Jerome, so hieß er, sprach davon, dass er schon viele Kontinente bereist hat, und war vor allem von Asien, mit seinen Religionen, sehr fasziniert. Wir erzählten ihm von Jesus und von der Art, wie wir unseren Glauben ausleben. Er war von der Genauigkeit der Eintragungen unserer Schatzkarten sehr beeindruckt und fragte genau nach, wie wir das machen, wie wir die Stimme Gottes hören und wie wir ihn erleben. Am Ende des Gesprächs, das ca. eine halbe Stunde dauerte, sage er, dass er das so noch nie gehört hätte und bedankte sich sehr. Gestärkt im Glauben zogen wir unseren Weg weiter Richtung Marienstraße und trafen auf dem Weg dort hin zwei Schätze. In der Marienstraße, vor dem Lidl, fanden wir einen Schatz, wir erkannten sie an der grünen Hose und der grünen Handtasche – es war ein Paar, das sich angeregt unterhielt. Sarah, Vivian und Andreas sprachen sie an und nach einigen Sätzen fragte die Frau ob wir vom GospelForum seien. Wir antworteten, dass das so ist und sie erwiderte, dass sie sich gerade über das GospelForum unterhalten hätten, dass sie dort einmal hingehen sollten. Tut das, war unsere Antwort! Ist das nicht göttliches Timing!?