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Leidenschaft mit Pauken und Fanfare…

Das war schon sehr besonders, die Schatzsuche in Pforzheim. Wir waren zu fünft und hatten den Eindruck, wir sollten nicht in zwei Gruppen aufteilen, sondern zusammenbleiben. Gott hatte Pläne. Gleich zu Beginn bei den ersten Schätzen wurde die geballte Gabenvielfalt im Team sichtbar. Samuel z.B. „spürte“ die Schmerzen der Schätze, Ekkehard hatte treffgenaue „Worte der Erkenntnis“ und beim Hände auflegen und Beten gingen Schmerzen fast komplett weg. Schon am Anfang total ermutigt, gingen wir gespannt in die Stadt. Dann, das Highlight des Tages: „Blitz-Döner“ hatten wir auf der Schatzkarte. Dabei blieb es nicht. Ein Lieferwagen fuhr vorbei, Aufschrift: „PAUL“. Paul hatten wir als Ortsangabe auch aufgeschrieben, also erhöhte Aufmerksamkeit. Im nächsten Moment trat aus einem Haus ein Mann auf die Straße mit schwarz-weiß gestreiftem Shirt…eindeutig unser Schatz. In dem Moment, als wir ihn angesprochen hatten kam ein Feuerwehrauto um die Ecke mit unbeschreiblich lautem Martinshorn. Auch das hatten wir auf der Schatzkarte. Ich spürte in dem Moment, wie Gott seinen Eifer und seine Leidenschaft für die folgende Begegnung mit Martinshorn vor uns her posaunte. Es war ein total netter Mann, stammte aus dem ehemaligen Jugoslawien und ging seit 10 Jahren zu den Zeugen Jehovas. Oh, dachte ich, das könnte eine fruchtlose Diskussion werden. War aber nicht so. Viel Engagement…möglichst alles recht machen…kein Frieden…keine Freude, er erkannte sich wieder. „…der Buchstabe tötet, der Geist ist es, der lebendig macht“, sagt Paulus. Wir durften für ihn beten und Hände auflegen und er erlebte wie eine Berührung des Heiligen Geistes durch seinen Körper ging. Seine Frau kam dazu. Sie hatte die Idee, ob wir nicht rein kommen und ein Glas Wasser oder einen Kaffee trinken wollten. Wir schauten uns kurz an. „Ja, gern…“ Was für eine Gastfreundschaft. Zu fünft wurden wir herzlich empfangen. Wasser, Cola, Kaffee, Plätzchen, Süßigkeiten vor uns, so saßen wir mit der ganzen Familie im Wohnzimmer und erklärten das Evangelium. Wenn man 10 Jahre lang in eine Religion, wie die der Zeugen Jehovas, eintaucht, dann entsteht da ein festes Gedankengebäude…man könnte auch Bollwerk dazu sagen. Umso größeren Respekt und Hochachtung, dass diese Familie uns zugehört hat! Und Gott hatte es auf der Agenda, sie aus der Enge ihrer Religion in die Freiheit der Beziehung mit Jesus zu führen. Raus aus schlechtem Gewissen und rein in „Gerechtigkeit und Frieden und Freude im Heiligen Geist“. Alle vier haben in gemeinsamem Gebet Jesus ihr Leben anvertraut. Halleluja!
Beim Sohn blieben noch gewisse Zweifel übrig…Gott wertschätzt ehrliche Herzen und geht darauf ein: Samuel „spürte“ Schmerzen und fragte die Frau: „Kann es sein, dass sie Schmerzen im rechten Fußgelenk haben“. „Ja, seit gestern, woher wissen sie das?“ Samuel erklärte es und durfte gegen die Schmerzen beten…sie waren fast komplett weg. So ist Gott. Der junge Mann hat es miterlebt. Voller Leidenschaft und Eifer hat Jesus Bollwerke eingerissen und in die Freiheit der Kinder Gottes geführt. Die Feuerwehr war kein Zufall…
NoEl

 

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