Mit Pauken und Trompeten…

„…Am siebenten Tag aber sollt ihr siebenmal um die Stadt herum ziehen, und die Priester sollen in die Posaunen stoßen…das ganze Volk soll ein lautes Feldgeschrei erheben; dann wird die Stadtmauer in sich zusammenstürzen…“ (Josua 6,4)

Im Vorfeld zur Schatzsuche am Samstag gab es verschiedene sich ergänzende Eindrücke. Rudi sprach von einer Stadtmauer, die schon Risse hatte und die Türen offen waren, Ulli hatte ein Musikinstrument (Becken) gesehen, mit dem richtig Lärm gemacht wird und ich hatte den Eindruck, dass das, was wir reden, als die Stimme Jesu sprechen und dass es die Wirkung der Posaunen vor Jericho haben würde.
Es war ein grandioser Tag:
5 Schatzsuchen parallel in 5 Städten. In Reutlingen waren es 10 Schatzsucher, in Tamm 9, in Heilbronn 7, Nürtingen 5 und in Weil der Stadt 12 – insgesamt 43 Schatzsucher! In Weil der Stadt waren wir das erste Mal.
Ein paar Kurzberichte:
Nürtingen: „…es ist viel passiert! Die Person des „Friedens“ (Anm.: …Menschen, die wir durch Hinweise von Gott in Häusern finden) wurde gefunden, ein Mann will in den regionalen Gottesdienst kommen, Mensch weinten nach Gebet. Eine muslimische ältere Frau hatten wir vor dem „Döner“ angesprochen und fanden heraus, dass sie schon 3 Herzoperationen hatte. Emily hatte das auf ihrer Karte. Es kamen 2 Leute aus dem Döner, die übersetzten. Das Team durfte für die Frau beten und Emily sogar die Hand auflegen – die Frau war total berührt…“
Reutlingen: „…eine starke Zeit, viele gute Gespräche. Wir durften für mehrere Leute beten und fast alle sagten, dass sie etwas gespürt hatten (ein Kribbeln, Hitze…).“
Tamm: „…die Gespräche dauerten heute länger. Ein muslimischer Schatz hat Jesus in sein Leben eingeladen…“
Heilbronn: „…4 neue begeisterte Schatzsucher waren dabei! Viele Schätze wurden beschenkt…ein Mann brach in Tränen aus und umarmte die Schatzsucher. Handgelenke und Knie wurden nach Gebet gleich besser. Mehrere Schätze ließen sich interessiert das Evangelium erklären…“
Weil der Stadt: „…der Herr hat Großes getan. Mein Team hat einen Schatz nach dem anderen gefunden. Wir konnten viel beten und waren selber sehr gesegnet…“
Aber auch: „…mein Team hatte fast nur Ablehnungen – wir haben dazugelernt. Auch wir haben die Tochter des „Friedens“ gefunden. Sie wohnt in einem Haus mit Aufschrift „…Musik“ (…das war das Erkennungsmerkmal des Tages).“
Die Mauern von Jericho – an vielen Stellen eingestürzt – an manchen Stellen wird es noch geschehen:
„…unser Schatz steht vor dem Eingang und raucht…wir sprechen ihn an. Er ist freundlich und erzählt offen seine Geschichte, es scheint ihm sogar gut zu tun, dass ihm jemand zuhört. Es ist Jahre her, da hatte er sich mit seinem Freund in einem Zug verabredet. Um ihn nicht zu verfehlen, Treffpunkt erster Wagen hinter der Lok. Dann das Unglück, der Zug rast in einen entgegenkommenden Zug, er erlebt mit, wie sein Freund zerquetscht wird, stirbt…er selber überlebt knapp. Er sieht sich selbst als schwerst traumatisiert, jede Nacht das Unglück – kein Mensch kann ihm helfen. Wir erzählen ihm, dass da wo Menschen zu Ende sind, Gott anfängt…Jesus ist seine Hilfe, sein Heil…Er spricht von Engelerfahrungen…Wir bieten ihm an, für ihn zu beten…er lehnt ab…es ist zum Greifen spürbar, einerseits die Zerstörung der Finsternis und da die heilende Liebe Jesu…aber er lehnt ab…gleichsam mit Engelszungen werben wir weiter um die Erlaubnis für Jesus…“
Der Tag wird kommen und auch diese Mauern werden einstürzen – …mit Pauken und Trompeten!
NoEl