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Norderstedt umarmen – “Beachte genau, was ich Dir heute gebiete”

Erlebt in Norderstedt:
Ermutigt und erfrischt durch unser Schatzsuche – Seminar letztes Wochenende, hatte ich direkt am Montag danach folgendes Erlebnis:
Schon seit einigen Jahren treffe ich im Alstertal ab und zu eine Frau, die mit ihrem Tetrapak Sangria auf einer Bank dort sitzt. Sie ist keine Obdachlose, hat aber wohl ein Alkoholproblem und ist schon ein bisschen merkwürdig. Ich habe schon vor einigen Jahren beim Vorbeijoggen und kurzem Stopp zu ihr gesagt, dass Gott sie liebt und ihr Gottes Segen gewünscht. Mehr hab’ ich mich nicht getraut und wusste auch nicht, wie ich ihr mehr mitteilen könnte. Oft hab’ ich auch nur “Hallo” oder “Guten Morgen” gerufen, aber ich hab’ häufig Gottes Liebe für diese Frau empfunden und im Stillen für sie gebetet. Nun bin ich letzten Montag wieder an ihr vorbeigekommen – diesmal auf dem Fahrrad – und hörte, nachdem ich sie nur gegrüßt hatte, Gott reden: “Sag ihr, dass ich sie lieb hab!” – ich…..fahre weiter. Gott wieder: “Dreh um und sag ihr, dass ich sie lieb hab!”, ich……fahre immer noch weiter und antworte: “Das hab ich ihr doch schon mal gesagt.” Aber Gott gibt nicht auf, ich merke sein Drängeln und hadere. Muss ich das jetzt machen? Schließlich, ich bin schon 20 m gefahren, drehe ich eine Runde und …..fahre wieder weiter Richung Zuhause!!!  Aber nach weiteren 10 m weiß ich, wenn ich das jetzt nicht mache, ärgere ich mich später, dass ich nicht gehorsam war und so gebe ich endlich nach und fahre zu der Bank zurück. Die Frau sitzt auch noch da und ich steige ab und sage zu ihr: ” Ich musste noch mal zurückkommen, weil ich dir von Gott sagen soll, dass er dich lieb hat und sich über dich freut.” Die Frau guckt mich an und sagt: “Echt?” Ich bestätige es, da steht sie auf. “Bei so schönen Worten muss ich doch aufstehen. Das freut mich!” Ich erzähle ihr, dass ich Christin bin und an Jesus glaube und biete ihr an, für etwas zu beten, wenn sie das möchte. Ja, sie möchte Gebet für Frieden. – Ok. “Inneren Frieden?”, frage ich. – Ja, und auch äußeren. Ich frage nach ihrem Namen. “Renate”, “Oh, und ich heiße Beate”, “Die Glückliche”, weiß sie, und: “Renate heißt, die Wiedergeborene.”  Ooooooh, was für ein Türöffner, denke ich und erzähle ihr, dass Gott ihr tatsächlich neues Leben anbietet, dass er Jesus auf diese Welt geschickt hat und er für uns gestorben ist, damit wir eine Beziehung zu Gott haben können, wir können durch Jesus neu geboren werden. “Möchtest du das?”, frage ich und bin total überrascht als sie antwortet: “Ja, das möchte ich!” und sie hat Tränen in den Augen. – “Ja, echt?” Doch, das möchte sie. Und so biete ich ihr an, das Übergabegebet vorzusprechen und sie wiederholt die Sätze. Ich rieche zwar ihre Alkoholfahne, aber sie lallt nicht und wirkt nicht betrunken. Am Ende weint sie richtig und wir umarmen uns. Ich frage sie, ob sie eine Bibel hat -nein, hat sie nicht, – okay, ich bringe ihr beim nächsten Mal eine mit. Eine Gemeinde wäre gut. Hm, das scheint schwierig erstmal, aber Gott ist jetzt immer bei ihr und sie kann ihm alles sagen. Ich sage ihr noch einiges mehr und denke nur, das war ja einfach! Es ist ein Anfang und ich weiß, Gott steht dazu. Ich hoffe, ich sehe sie bald wieder und kann mehr Beziehung aufbauen.
Beate

2.Mose 34,10 ist das Wort, das Ulli vor 4 Jahren mit dem Auftrag zur Schatzsuche bekommen hat:
“Siehe ich schließe einen Bund. Vor Deinem ganzen Volk will ich Wunder tun, wie sie bisher nicht vollbracht worden sind auf der ganzen Erde und unter allen Nationen. Und das ganze Volk, in dessen Mitte Du lebst, soll das Tun des Herrn sehen;… Beachte genau, was ich Dir heute gebiete!

NoEl

 

Kommentar ( 1)

  1. Heidrun says:

    Wow…Ich bin echt berührt….
    Gott hat sein Werk vorbereitet und nun liegt es an uns es auszuführen.
    Letztendlich warst du gehorsam liebe Beate….Gott sei Dank!
    Und der Herr wird sein Werk in Renates Leben weiter wirken
    Möge er dir noch viele Begegnungen
    schenken….
    JA, wir wollen das Tun des Herrn sehen…in unsrer Mitte!!
    Lasst uns hören was er uns gebietet. “…..denn wunderbar wird sein, was ich an dir tun werde”. 2.Mose 34,10 (Lutherübers.)