Ohne Worte…

…es war ein Gebet, wie ich es fast immer bete, bevor wir im Kleinteam losgingen: „Herr, bitte synchronisiere uns in unserer Unterschiedlichkeit, dass wir uns ergänzen und unterwegs sind wie ein Mann, eine Frau…“. Es war überwältigend. Da, das Paar mit dem kleinen Hund und verbundener Pfote (Schatzkarte). Im Gespräch kümmern sich Anni (Erstschatzsucherin!) und Christin um die Frau, gehen wie von selbst etwas Abseits, teilen die Liebe Gottes aus, dürfen für sie beten. Parallel entsteht der nötige Freiraum für ein tiefes Gespräch mit dem Mann…er lädt Jesus als Herrn in sein Leben ein. Anni und Christin haben das einfach super gemacht…ohne Worte. Am Spielplatz treffen wir eine muslimische Frau mit ihrem Kind. Wir dürfen für sie beten. Dann merkt Christin, dass etwas mit ihrem Rücken und Bein nicht stimmt. Sie willigt ein, einmal nachzuschauen, ob ihre Beine gleichlang sind. Tatsächlich, ca. 1-2 cm Differenz…Christin betet ein Mal…die Beine waren sofort gleichlang. An ihrem Gang sah man, dass da etwas anders war. Die Frau auf der benachbarten Bank hat alles mitgehört…also, beste Voraussetzungen…wir sprechen sie an. Es ist nicht ganz einfach, immer wieder fordert ihr Kind auf dem Spielplatz ganze Aufmerksamkeit. Anni könnte doch zu der Tochter gehen, dachte ich…schon geht sie los…ohne Worte. Gegen Ende riskieren wir Punktabzug in der „B-Note“ und gönnen uns ein Eis (…nur Scherz, das mit der „B-Note“). In der Eisdiele schiebt Anni, zusammen mit dem Geldschein, eine Schatzvisitenkarte rüber…ohne Worte…ein fragender Blick des Inhabers…wir erklären ihm „Schatzsuche“ und dass Gott ihn liebt. „Da kommt ihr gerade an den Richtigen…“. Er stammt aus Italien, katholischer Hintergrund, schwer enttäuscht. Ohne zögern erzählt er von seiner Erkrankung…über den Tresen weg beten wir gegen die Krankheit…die Gegenwart Gottes ist spürbar…ohne Worte. Selten hat eine Schatzsuche so viel Spaß gemacht. Gott lässt sich einladen…hört auf unser Beten…handelt überwältigend…ich bin erneut voller Staunen…ohne Worte!
Es waren in Pforzheim 15 Schatzsucher unterwegs, davon 4 „Neue“. 3 Menschen haben ihr Leben Jesus anvertraut…viele Gebete für Kranke, in zumindest 2 Fällen waren die Wirkungen sofort sichtbar – Gott ist so gut…
NoEl