Schätze lassen sich taufen!!

Heute war ein gigantischer und ganz besonderer Tag für mich! Friedemann hatte mich eingeladen bei der Taufe von Nadine und Basti und noch einer dritten Person dabei zu sein. Ich freute mich unheimlich. Für mich war das wie in einem Traum! Ich konnte es kaum glauben! Nadine und Basti haben Friedemann und ich am 6.7., gerade habe ich gesehen, dass das am Tag meines Geburtstags war- wie konnte ich das nur vergessen!!, zum Herrn geführt haben!! Und jetzt standen sie da- kurz vor ihrer Taufe. Ich kam etwas zu spät, aber das Wichtigste habe ich mitbekommen. Als sie dann nach einander in den Fluss Nagold stiegen, erinnerte ich mich an Johannes, wie auch er im Fluss getauft hatte. Es war für mich so bewegend, dass ich heulen musste. Das waren meine Babys!! Ich war bei der geistlichen Geburt dabei gewesen!! Jetzt gehörten sie vollständig dem Herrn!! Ich habe es noch nie erlebt, dass ich jemanden bekehren durfte und ihn bis zur Taufe begleitet habe. Ich mache Schatzsuche jetzt seit einem Jahr und einem Monat und es waren die ersten beiden Schätze, bei deren Taufe ich live dabei war!! Es war auch so schön, die Geschwister wieder zu sehen, denn die Schatzsuche mit ihnen war etwas ganz Besonderes gewesen!!

Nach der Taufe fuhren wir zu Jürgen und seiner Frau nachhause, die Pastoren von der Gemeinde. Dort gab es ein großes Buffet und das ganze Haus war voll mit Leuten. Plötzlich meinte Basti, er habe Kopfschmerzen bei 5. Jürgen, Friedemann und ich legten ihm die Hände auf und vertrieben die Kopfschmerzen. Danach ging es besser und wir gingen essen. Nach dem Essen gaben die Täuflinge noch Zeugnis darüber, wie sie Gott erlebt haben und wie glücklich sie seien, dass sie ihn jetzt haben würden. Nadine berichtete, dass sie ein weißes Licht bei ihrer Taufe gesehen hatte! Basti und Jürgen berichteten, dass Basti soeben eine Heilung seiner Kopfschmerzen von 5 auf 0 erlebt hatte. Er hatte keine Kopfschmerzen mehr!! Juhuu! Danke Jesus! Dann umringten wir die drei und streckten alle die Hände nach ihnen aus, um sie zu segnen. Diese Gebete waren auch sehr bewegend!

Nachdem sich die Menschen soweit wieder in dem Haus verteilt hatten, saß ich neben Basti. Frag mich nicht, wie ich darauf kam, aber ich wollte plötzlich seine Hände sehen. Der rechte Ringfinger war kürzer als der linke! Basti meinte, dass er da eine Verletzung gehabt hatte. „Aha, ok,“ meinte ich. „Im Namen Jesus befehle ich dir auszuwachsen und gleich lang zu sein wie der andere Ringfinger!“ Er zog die Hände weg und ich sagte: „Zeig her!“ Wieder legten wir beide Hände aneinander, um zu prüfen. Sie waren gleich lang!!! Wow! Ich konnte es nicht glauben!! Das war für mich das erste Mal, dass ich so etwas sah!! „Basti, kannst du mir deine Finger noch mal zeigen! Ich will noch mal sehen!“ Oh, ich konnte mich nicht satt sehen, an seinen Fingern!! Sie waren wirklich gleich lang!! Irgendwann nervte ich ihn dann damit und ich hörte auf. Aber die Freude war so unglaublich! Es zeriss mich fast! Gott war hier, der Heilige Geist hatte gewirkt! „Ja, Basti, hast du denn etwas gespürt?“, fragte ich ihn. Er sagte, er habe gespürt, wie er auswächst. „Echt jetzt?!“ Ich war begeistert!! „Wie?…“ Ich war sprachlos und wusste gar nicht, wie ich weiterfragen sollte. Aber ich wollte es unbedingt wissen, was passiert war. „Ich habe Kribbeln gespürt. Das Kribbeln war im ganzen Finger zu spüren!“, meinte er.

Alle, die um uns herum waren, waren begeistert. Jürgen kam vorbei und wir berichteten, was vorgefallen war. Er war von den Socken. „Du darfst öfters kommen“, sagte er zu mir. Wir lachten. Dann sagte Friedemann, dass er Probleme mit dem Miniskus habe und sein Knie nicht tief beugen könnte. Er habe Schmerzen bei 5/6. Ich betete für ihn und lud den Heiligen Geist ein, bzw der war ja eigentlich schon da. Mein treuer Freund!! Dann stand Friedemann auf und ging im Raum umher. „Jetzt ist es besser!“ Danke, Jesus! Wir freuten uns und beteten noch mal. Er lief wieder durch den Raum und während er Übungen mit dem Knie machte, sagte er: „Das konnte ich vorher nicht! Es ist sehr viel besser!“

Etwas später kam ich in die Küche. Man hatte mir gesagt, dass da ein Mann wäre mit Rückenschmerzen, für den ich beten könne. Ich stellte mich dem Mann vor, der gerade sein Kind in der Hocke im Arm hatte. „Es juckt am Fuß!“, sagte das Kind und Kind und Vater kratzten daran herum. „Juckreiz verschwinde im Namen Jesus! Ich spreche Heilung rein!“ „Jetzt ist weg“, sagte das Kind. „Papa, soll mir den Schuh wieder anziehen!“, lachte es. Wir lachten mit. Der Vater hatte Rückenschmerzen gehabt, aber in dem Moment habe er keine. Ich betete trotzdem für ihn…

Später hörte ich, dass diese ganze Familie (die Frau war daneben gestanden) zum ersten Mal da gewesen war und wohl noch keine Christen waren. Die Gemeinde wächst!! Halleluja!! Preist den Herrn!!

Was für ein Abend! Ich fuhr mit Zittern und totaler Erschöpfung nach Hause. Da fährt man ca. 150 km (Hin und Zurück) und erlebt solche Sachen!! …

Ich kann mich noch daran erinnern, wie Basti bei seiner Bekehrung gesagt hatte: “Ich will noch mehr von Gott!” Heute hatte er (wieder) etwas mehr von Gott bekommen. 🙂
Simone