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Schatzsuche im Alltag…

Wie jeden Tag, war ich mit meinem Hund unterwegs. Für den Rückweg wählte ich den obersten Weg eines Weinbergs. Auf einem der unteren Wege war eine Frau mit leuchtend roter Jacke unterwegs, die ich dann auch später traf. Sie saß auf einer Bank und hatte ihr Gesicht in die Hände vergraben. Ich zögerte nicht lange und sprach sie an, ob es ihr nicht gut gehe. Sie blickte auf und sagte, sie hätte fürchterliche Rückenschmerzen. Das verstehen nur wenige, aber bei so einer Antwort leuchtet bei einem Schatzsucher innerlich was auf. Ich sagte ihr, dass ich Christ bin und dass ich solche Sachen ‚wegbeten’ könnte. Sie schaute mich ganz verdutzt an und sagte, dass sie die Schmerzen schon seit ihrer Kindheit habe – die Frau war älter als ich. Dann wollte sie genaueres wissen, in welche Kirche ich gehe und was ich so mache. Ich sagte ihr, dass ich in einer Freikirche angestellt bin und mein Job u.a. das Wegbeten von Rückenschmerzen sei – und wenn sie mir es erlaubt, dann werde ich das jetzt tun. Überrascht von meiner Kühnheit drehte sie mir den Rücken hin mit der Aufforderung zu beten. Sie hatte auf einer Skala von 1-10 Schmerzen bei 7. Ich betete einmal und die Schmerzen waren bei 4. Ich betete noch mal und ihr wurde es ganz heiß und die Schmerzen waren weg. Sie schaute mich ganz verblüfft an und sagte, dass sie das gar nicht glauben könne. Ich erklärte ihr, dass Jesus das getan hat und ich durfte ihr die Sache mit Jesus und den Unterschied von Religion und Glaube erklären. Ich konnte ihr zum Schluss erklären wie man Jesus sein Leben anvertraut – und sie sagte, da müsse sie erst noch eine Nacht darüber schlafen. So verabschiedeten wir uns und ich ging voller Dankbarkeit nach Hause. Ich hätte sicherlich an dieser Frau vorbeigehen können, aber aufgrund meiner Erfahrungen sind solche Situationen ein Muss! Jesus hatte die Möglichkeit, durch meine Hände und durch meinen Mund sein Reich zu demonstrieren. Danke Jesus, dass ich für Dich unterwegs sein kann und sein darf. Halleluja!
Ulli   :o)“

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