Schatzsuche in Stuttgart

Gestern war ich zum fünften Mal bei einer Schatzsuche dabei. Es war ein sonniger Samstagnachmittag in Stuttgart. Die Straßen waren voller Leute, was sicher auch mit dem guten Wetter zusammenhing. Unsere 4 Teams die aus jeweils 3 Leuten bestanden, schwärmten nach der Begrüßung, der Einweisung durch Ulli und dem gemeinsamen Gebet in alle Richtungen aus. Ich war zusammen mit Simone und Ben in einem Team. Auf meiner Schatz- karte hatte ich unter anderem auch das Wort “Hammer” stehen. Was es bedeuten sollte, war mir beim Ausfüllen der Schatzkarte noch nicht klar gewesen. Ich dachte, dass es vielleicht auf einen Bauarbeiter hindeute, der einen Hammer dabei habe. Spätestens nach dem Einsatz wusste ich, was das Wort bedeutete. “Hammer” steht in der Jugendsprache ja auch für absolut super, sagenhaft, wunderbar, phänomenal, traumhaft usw. Und genau so habe ich den Einsatz empfunden. Als absolut super, sagenhaft, wunderbar und genial. Es war nicht nur das, was Gott durch uns an anderen Menschen getan hat, sondern auch das, was er in den drei Stunden an mir getan hatte. Ich hatte so viel Spaß wie schon lange nicht mehr. Gleich zu Beginn sind wir in eine Straße eingebogen, in der es Weinfest gab. Plötzlich sehe ich in ca. 20 Meter Entfernung, im Gewühl der Menge, zwei junge Männer auf uns zukommen. Das Besondere war, dass sie beide einen orangefarbenen Rettungsrucksack von der Feuerwehr trugen. Als ich sie sah, war mir sofort klar, dass ich sie ansprechen würde, was ich dann auch tat. Es entwickelte sich ein sehr gutes, längeres Gespräch in dessen Verlauf man heraus hörte, dass sie zwar einen christlichen Hintergrund hatten, Jesus aber nicht wirklich nachfolgten. Wir haben ihnen unter anderem gesagt, das sie eine persönliche Beziehung zu Gott haben können und dass er supergute Pläne für ihr Leben hat. Man merkte, dass sie sehr interessiert und offen waren. Zum Schluss durften wir noch für sie beten und es war einfach genial, dort mitten auf dem Weinfest für die beiden jungen Feuerwehrmänner zu beten. Ich bin mir sicher, dass sie das so schnell nicht vergessen werden. Danach ist noch sehr viel passiert, was ich aber jetzt nicht alles berichten kann, weil es mir zu viel zu schreiben ist. Zum Beispiel haben wir für eine junge Frau an einem Teich gebetet. Nachdem wir schon weg gegangen waren, haben wir nochmal im Team für sie gebetet und ich hatte den Eindruck, dass Gott sie schon vor Grundlegung der Welt als seine Tochter auserwählt hat und das sie zur Braut von Jesus gehört. Wie gesagt der ganze Einsatz war Hammer und ich kann nur jeden ermutigen auch mal mitzumachen.
Rudi

Heute waren wir in Stuttgart unterwegs und die Stadt war total voll. Wir waren zunächst in der Markthalle und dort fanden wir zwei Schätze; der eine Schatz war ablehnend, doch für den Zweiten durften wir beten. Das nächste Ziel war das Rathaus und der Marktplatz und zu meiner Überraschung war am Marktplatz ein großes Weindorf aufgebaut. Meine Gedanken waren: Finden wir hier bei den Massen von Menschen überhaupt einen Schatz? Doch, wir fanden ihn! Eine nette junge Frau mit der wir schnell ins Gespräch kamen. Da sie sehr interessiert und sehr offen war, entwickelte sich ein gutes und tiefes Gespräch und am Ende gab sie ihr Leben Jesus. Das Kuriose an dieser Situation war, dass die Farbe ihres Oberteils nicht 100%ig gestimmt hat und so sprachen wir sie auch an. Wir hatten schwarz-weiß-gestreift auf der Karte, doch die dunklen Streifen ihres Shirts waren blau. Wir fragen sie, ob die Streifen schwarz-weiß seien und sie verneinte sehr freundlich. Dann erzählten wir, dass wir auf einer Schatzsuche sind und eben ein solches Shirt suchten – und schon waren wir im Gespräch!! Halleluja! Wir trafen heute viele Menschen für die wir um Heilung beten durften. Wir erlebten heute keine sofortige Heilung, aber wir werden ganz sicher eine positive Resonanz bekommen – es waren ja alles Schätze; Schätze Gottes!
Ulli  :o)