Schatzsuche in Waiblingen, 07.03.2020

Gemeinsam unterwegs. 4 Teams bestehend aus Schatzsuchern aus der Region Winnenden, Ludwigsburg und der ortsansässigen evangelischen Freikirche „Oase“ [VMEC e.V.].

Hallenbad, Park:

Wir treffen auf 3 Jungs, kommen ins Gespräch, geben Zeugnis, dürfen das Evangelium verkünden. Gerichtstermin passt auch – wir dürfen beten. Unbedingt wollten sie am Schluss ein Jesus-Heftchen (alpha-Kurs-Literatur) haben.

Kirche:

Uns fällt ein Mann auf, er ist im Gespräch, wird abgewiesen, wir sprechen ihn an. Sorgenvolle Geschichte, er wünscht finanzielle Unterstützung – und Gebet? Nimmt er bereitwillig und sehr gerne auch in Anspruch. Auf unsere anschließende Einladung ins Gospelforum reagiert er total happy und lässt sich ganz genau erklären, wie er dort hinkommt.

Bahnhof:

Ein älterer Mann mit Reisetasche, es entsteht schnell ein sehr offenes und tiefgehendes Gespräch. Es berührt sein Herz, denn er hat sich schon Gedanken über Gott und das Sterben gemacht, hat aber so das Evangelium noch nicht gekannt. Wir bezeugen, wie wichtig die bewusste Entscheidung für Jesus ist, sprechen gerade über das Thema Lebensübergabegebet, fragen ob er das auch will, als sein Zug einfährt. Die (Haus-)Aufgabe hat er mitbekommen.

Skulptur beim Marktplatz:

Wir werden Zeugen einer lautstarken Auseinandersetzung zwischen zwei sich aggressiv gebärdenden Männern. Eine Art ‚geistliches Aufbegehren‘ wie sich herausstellt, denn die Situation veränderte sich in den folgenden Minuten grundlegend. Dank mutigem Vermitteln und Eingreifen einer Schatzsucherin war der Konflikt bald entkräftet, endete schließlich mit persönlichem Gespräch
und Gebet für einen der zwei Kontrahenten (Schatz). Zeitgleich folgen wir einem Schatz (gestreifter Pullover, Witt-Weiden) ins angrenzende Café, wo wir einem nach eigener Aussage ehemaligen Prediger mit unserer Karte vor Augen führen dürfen, dass Gott ihn „auf dem Schirm“ hat. Und wir beginnen ein Gespräch mit einer älteren Dame, dürfen schließlich auch für sie beten, sie in die „Oase“ einladen. Gott ist kein Gott der Unordnung, – sondern des Friedens [1.Kor.14,33].

„Haus des Friedens“:

Ein rotes, größeres Gebäude direkt an der Rems. Im geräumigen Erdgeschoss befinden sich öffentlich zugängliche Toiletten, verschlossene Türen zu einem Gasthaus und einem Veranstaltungssaal. Wir sind zu unserer Überraschung bald 15 Minuten völlig allein, beten ohne Unterlass für die Menschen, die dort ein- und ausgehen sowie für die dort stattfindenden Veranstaltungen. Am Schluss war Gottes Gegenwart spürbar. Vielleicht ein Beginn/zukünftig offene Türen für das Evangelium?