Schatzsuche in Winnenden Juni 2019

Gottes Timing und das Zusammenspiel unserer Schatzkarten war wieder beeindruckend.

Wir gehen zur Eisdiele (untere Marktstraße) – da ist aber niemand. 

Ein Blick auf die Karte: „Uns fehlt heute noch jemand in Weiß“.  Plötzlich steht wenige Meter weiter unten (eine weitere Eisdiele) eine Frau von ihrem Platz auf, läuft ihres Kindes wegen kurz auf die Marktstraße, ganz in weiß gekleidet, und setzt sich wieder. Wir hin, ein Eis gekauft, kommen bei entspannter Atmosphäre locker ins Gespräch. Das junge Paar reagiert aufgeschlossen und lässt sich interessiert in die Volksmission einladen.

Nach einem Skateboard Ausschau haltend begegnen wir einem jungen Mann aus Ghana. Einem inneren Eindruck folgend sprechen wir ihn an. Ein Christ, wie sich herausstellt, noch ohne Gemeindeanschluss. Das Skateboard entdecken wir während des Gesprächs auf seinem T-Shirt! Ebenso erging es uns am Diebsturm mit einem jungen Mann aus Ghana (dunkle Hautfarbe), ebenso Christ ohne Gemeindeanschluss. Auch er ließ sich gerne einladen!

Punktlandung:  Beim Fahrradständer am Bahnhof treffen wir nur eine Person an, die zu unserer Suche passt. Eine junge Frau mit Haarzopf (Pferdeschwanz), weit oben tragend. Wir dürfen für ihre Arbeitssituation beten und Zeugnis geben. Zufälligerweise wird bei ihr im Ausbildungsunterricht im Fach Religion gerade über Jesus gesprochen. Von unserer Begegnung will sie gerne weiterberichten.

Im Zweifel mach’s:  An der Tankstelle beim Brautladen sprechen wir eine Frau an. Sie ist sehr offen, vorbereitet, hört von uns das Evangelium, wir beten. Sie ist in positivem Sinn davon überzeugt, heute (Original-Ton) „Schicksalstag“ zu erleben. Denn abgesehen von unserer Begegnung hat ihre beste Freundin – die sie über eine lange Zeit der Krebserkrankung begleitet hat – heute ihre Heilungsbestätigung bekommen.

 Für Heilungsanliegen beten durften wir für 2 Männer aus Kanada, teilweise auf Englisch.  Zwei weitere Männer wurden bei der Feuerwehr angesprochen. Ablehnung befürchtet, – doch das Gespräch war ganz leicht und beten durften wir auch. Nur einer der beiden fand es etwas „gruselig“, weil sein Vorname Thomas auf der Karte stand.

 Gruselig bzw.  eher humorvoll war die Art und Weise, wie Gott uns auf die Katze aufmerksam machte. Einer von 3 jungen Männer trug (aufgrund einer Nasen-OP) einen Gesichtsverband. Derart angelegt, dass nur noch an seiner Nasenspitze eine kleine, dreieckige Fläche unbedeckt blieb. Wir durften für alle 3 beten.

 Gott sieht: Das junge Mädchen mit Doc Martins und Zopf, düster gekleidet, nickte ständig, während wir Liebe hineinbeten. Erst am Schluss machte uns Gott auf Ihre Ritzspuren an den Armen aufmerksam.

Beim Krankenhaus treffen wir, etwas abseits, auf eine Intensivschwester, total geschafft, “ ja ich brauche Gebet“ und wir beten für neue Kraft.  Der Eindruck „Heilung des Tages“ führte uns zu einer Mutter mit mehreren Kindern. Das kleine Mädchen hat Ellenbogen und Handgelenk verbunden. Sie ist die Einzige der Schwestern, die eine Kinderkirche besucht. Die Mutter ist von unserem Heilungsgebet schwer berührt.

hjw