Schatzsuche in Winnenden

Mit 3 Teams suchten wir wieder Schätze bzw. Werke, die Gott zuvor bereitet hat damit wir darin wandeln können (Eph.2,10).
Auffallend war, dass uns viele Menschen von auswärts zugeführt wurden, obwohl wir in unserer Stadt unterwegs waren.
Erneut war wieder Ermutigung für Geschwister im Glauben dran. Für eine in der Kinderkirche aktive Frau aus Waiblingen mit Krücken, hatten wir Gebet für Fuß und Zehen auf der Karte. Ein junger Mann aus Korntal mit Hut, kam aus dem Staunen darüber, dass er gemeint ist, nicht mehr heraus. Bei einer Frau, die sich zum christlichen Glauben bekannte (-> Wen man 2x sieht ist Schatz !) konnten wir nach unserer Begegnung die Verwandlung von „sorgenvoll“ zu „so froh“ deutlich ansehen.

Herausfordernd waren zwei vorbereitete Begegnungen mit eher „geistlichen Schwergewichten“: Zeugen Jehovas (Friedhof) und ein junger Mann muslimischen Glaubens (Diebsturm). Beide erlebten mindestens ein „Gegenüber“.
Die Zeugen waren lange Zeit unserer Ansicht, beeindruckt von unserem Engagement, lehnten jedoch mit Verweis auf essentielle Unterschiede im Verständnis (-> sie haben was begriffen!) unser Angebot nach Gebet und Segen dann doch dankend ab. Der muslimisch Gläubige war nicht weniger „fit“ und erkundigte sich mehrmals, ob wir den Koran gelesen hätten. Argumente überzeugten ihn nicht, wohl aber bedankte er sich dafür, dass wir uns mit ihm nicht über Status, Sex und Geld, sondern über Gott (das, was wirklich zählt) unterhalten haben. Wir durften abschließend für ihn und (s)ein Anliegen beten.
(Eph. 6,12Unser Kampf ist nicht gegen Fleisch und Blut, sondern gegen die Gewalten, gegen die Mächte, gegen die Weltbeherrscher dieser Finsternis, gegen die geistigen Mächte der Bosheit in der Himmelswelt)

Einer von uns hatte seinen Nachbarn auf dem Herzen (->herzliches Erbarmen). Wir suchten ihn Zuhause auf. Es folgte ein längeres, offenes Gespräch. Wir durften Zeugnis geben, auf die Notwendigkeit einer Entscheidung verweisen, für ihn beten. Gott bestätigte im Nachhinein durch Hund und Zaun auf unserer Karte, dass der Nachbar heute Schatz war und ohne das herzliche Erbarmen von uns wahrscheinlich gar nicht gefunden worden wäre.

Auf Umwegen befand sich auch ein junger Mann mit Armschlinge. Er wollte eigentlich zum Bahnhof, hatte aber (aus vorbestimmten Gründen!) nicht den direkten Weg gewählt und wurde schließlich beim Bäcker von uns gefunden. Zweifellos ein Volltreffer, da er sich mit seinem Vornamen „Timon“ auf unserer Karte wiederfand.

Als schönen Abschluss fanden wir noch vor der KSK eine junge Frau aus Heilbronn mit schwarzer Lederjacke und auffallenden Augenwimpern. Eine wirklich herzerfrischende Begegnung.
Sie kannte bereits die „Holy-spirit-Night“ und war total überzeugt davon, dass es sich bei unserer Begegnung nicht um einen Zufall handelt, sondern Gott an ihr interessiert ist.
Wir durften ihr Einiges zum Lesen mitgeben sowie für sie und ihren Heiratswunsch beten.

HJ