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Schatzsuche Ludwigsburg / Wenn es nicht in den Kopf passt…

Wenn wir auf Schatzsuche gehen, haben wir „Spaß“ – das ist eine unserer Überschriften, wenn wir mit dem lebendigen Gott unterwegs sind. Dennoch ist Schatzsuche total ernst…hat tatsächlich mit Leben und Tod zu tun. Hier ein Erlebnisauszug  einer Schatzsuche (Danke Susanne!) – das Team hatte den Eindruck, einem jungen Mann zu folgen und landete so in einer Gruppe von Leuten nahe der Rockfabrik in Ludwigsburg:
„In dieser Gruppe stand ein junger Mann, den wir schon öfters getroffen hatten. Er hat zahlreiche Probleme: Drogen, Alkohol, Knast, kein Elternhaus, keine Ausbildung – aber hochintelligent und sehr belesen. Er kennt sich bestens im Alten Testament aus. Er glaubt, er müsse sich seine Erlösung verdienen durch das Einhalten von Geboten – was er nicht schafft. Er weiß das und ist deshalb sehr verzweifelt. Er weiß, dass seine Sünde ihn in die Hölle bringt, aber Jesus ist für ihn nicht der Erlöser, nur ein vollkommener Mensch. In all den Gesprächen kommen wir immer an diesen Punkt und nicht weiter. Es ist wirklich dramatisch und sein Elend anzusehen tut uns in der Seele weh. Die ganzen Gespräche scheinen völlig sinnlos zu sein. Aber plötzlich sagt er diesen Satz:
Wenn ihr nicht wärt, hätte ich mich schon längst umgebracht! Ihr gebt mir das Gefühl, dass mein sinnloses Leben vielleicht doch irgendwo Sinn macht und es tut mir gut, dass Ihr an mich glaubt. Ich kenne das nicht! Welchen Grund sollte ich haben, nicht vom Parkdeck zu springen? Es ist gut, dass Ihr da seid! Das meine ich ernst!’“
Worte führen bis zu einem bestimmten Punkt…den Unterschied macht die Gegenwart Gottes…der lebendige Gott ist auf „Schatzsuche“…mit uns, wir sind seine Arme, Beine, Mund, Hände. Es geht um Leben und Tod…Gott ist das Leben! Was nicht in den „Kopf“ des jungen Mannes passte…er hat es mit dem Herzen ganz offensichtlich gespürt…
NoEl

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