Schöpfen aus den Quellen des Heils

Ich war mit Manuel und Norbert in Heilbronn unterwegs. Wir hatten bereits für eine Frau gebetet, deren Kinder an ihrer Hand die Schätze waren. Sie war richtig dankbar, als wir ihr das Leben mit Jesus erklärt haben und ihr sagten, dass die Botschaft des Vaters im Himmel heute für sie ist, so zu werden wie die Kinder. Als Kind zu ihm zu kommen. Das Heilungszeugnis, das Manu von seiner Schwester erzählte, hat sie total ermutigt.  Wir hatten bereits für einen Mann gebetet dessen Not in Bezug auf seine Ehe sofort Thema wurde. Ich heiße genauso wie seine Mutter und so wird er diese Begegnung und das Gebet nie mehr vergessen. Wir hatten bereits für einen jungen Mann im Rollstuhl gebetet, dessen Pflegeperson nach Gebet gegen Schmerzen Jesus in sein Leben eingeladen hat. Norbert konnte alles wunderbar erklären und man konnte zusehen, wie die Botschaft sein Herz berührte. Derweil brachte Manu die ganze Freundlichkeit Gottes zu dem jungen Mann im Rollstuhl. Wir hatten bereits für ein junges Paar gebetet, die Christen waren und nicht wirklich ein Thema hatten, für das wir beten sollten, bis ich ihnen eins nennen konnte. Darauf reagierten sie beide sehr betroffen positiv und wir beteten mit ihnen. Wir hatten bereits für 3 junge Männer gebetet, mit denen wir parallel sprechen konnten. Weil jeder einzeln im Gespräch war, konnten sie sich öffnen und es waren tiefe Gespräche und verändernde Gebete. Manuel berührte einen von Ihnen mit seinem Zeugnis, Norbert öffnete für einen Moslem den Zugang zu Jesus und ich half einem Katholiken, sich an das zu erinnern, was er schon als Ministrant früher erlebt hatte. Er wollte gern wieder anfangen zu beten und hatte ein konkretes Anliegen.  Das war alles schon geschehen, als wir zu meinem persönlichen Highlight kamen. Eine junge Frau und ein junger Mann. Kollegen auf dem Weg zur Arbeit. Keine Zeit. Sie hörten sich höflich an, was Manuel und Norbert zu sagen hatten, wollten aber weiter. Ich spürte, dass Gott mehr vor hatte, als sie gerade zulassen wollten. Ich sagte ihnen, dass es bei Gott keine Grenzen gibt und dass er auch Depression und Magersucht heilt. Die Situation veränderte sich sofort. Die junge Frau weinte, wollte es gern verbergen. Ich konnte nicht genau ausmachen, was gerade passierte. Da ihr Kollege dabeistand, wollte ich nicht weiter fragen. Dann sagte sie nur: ich bin so glücklich. Ich fragte, ob ich kurz beten darf. Sie sagte ja dazu und ich betete kurz. Sie nahm die Schatzkarte und sie gingen rasch weiter zur Arbeit. Was immer geschehen ist an diesem Abend, Gott hat in ihr Leben hineingesprochen und ihr den Anker für ihre Seele gezeigt. Danach trafen wir noch einen obdachlosen Mann. Kurz nach dem Beginn der Begegnung kam eine Sozialarbeiterin der Wohnungslosenhilfe dazu. Sie war nicht im Dienst, kam nur gerade da vorbei. Trotzdem sprach sie mit dem Mann und nahm dann ihr Handy, um sich um eine Unterkunft für die Nacht zu kümmern. Wir waren echt dankbar und sprachen noch mit ihr. Sie betete gern mit uns und ich bekam nochmals einen Eindruck. Nachdem vorherigen Gespräch war ich mutig genug, ihn auch zu sagen. Da kam Freude für sie von Gott. Der Mann, mit dem Manuel zwischenzeitlich geredet hatte, war eher abweisend. Da soll ich was kaufen, meinte er. Manuel erzählte nochmals von Gott und Norbert zückte seine Geldbörse. Nein, sieh hier. Du sollst nichts kaufen, Du sollst etwas geschenkt bekommen. Glücklich nahm der Mann das Geld und steckte es gleich in die Hosentasche. Man sah, dass es ihm körperlich richtig schlecht ging. Manu gab ihm die Schatzkarte und er fragte beim Einstecken: An wen muss ich mich wenden? und Manu sagte: An Gott! Es beschäftigte uns, dass wir nicht für ihn beten durften, aber wir beten, dass Gott ihn an diesen letzten Satz immer wieder erinnert.
Das geschah alles in 2 Stunden an einem Abend. Trotzdem war jedes einzelne Gespräch tief und in Ruhe und wir hatten alle drei das Gefühl von Leichtigkeit. So viel Segen!  Danke Vater!

Elisabeth