Und Gott schreibt Geschichten – Stuttgart

Heute war die Heilung des Tages “Kopfschmerzen”. War gar nicht so einfach, denn Kopfschmerzen sieht man den Leuten in den meisten Fällen nicht an – wir mussten danach fragen. Zur Zeit strecken wir uns nach Worten der Erkenntnis aus, die wir unterwegs bekommen – also Dinge, die wir in unserem Inneren spüren oder hören. Das ist eine neue Dimension, um die wir beten; die wir erreichen und für uns einnehmen wollen.
Wir waren in Stuttgart in der Kronprinzenstraße unterwegs und fanden am Hutladen den Mann der “grösser wie Rudi” war. Doch er wollte nichts von uns wissen. Ich hatte Schokolade auf der Karte und schlug vor, zu dem Schokoladenladen zu gehen, der an der Passage zum Schillerplatz ist. Als wir dort ankamen, erfüllten sich noch mehr Eintragungen auf unseren Karten, denn da war ein Brunnen, auch ein Bauzaun und noch was, aber das hab ich vergessen. Wir warteten eine Zeit, aber kein Schatz weit und breit. Wir beschlossen Richtung Schlossgarten aufzubrechen, denn das war der nächste Punkt auf unserer Schatzsuche-Tour. Kurz bevor wir uns auf den Weg machten, bog ein junges Paar um die Ecke und kam auf uns zu. Als ich sie an dieser Ecke sah, hatte ich ein Reden in meinem Inneren. Ich kann es gar nicht richtig beschreiben. Es waren nicht Worte, aber doch ein klares und bestimmtes Reden. Es sprach, unterlegt von einem bestimmten Gefühl der Freude: Für die betest Du! Ich drehte mich zu meinem Team um und sagte ganz kurz: Für die, die da kommen, müssen wir beten! Und als ich mich wieder zu dem Pärchen umwandte, waren sie fast schon vor mir. Ich hatte keine Zeit mehr zu überlegen, wie ich sie ansprechen sollte und fragte die Frau: Haben sie Kopfschmerzen? So plump spreche ich die Leute normalerweise nicht an, aber in diesem Fall hatte ich keine bessere Idee. Die junge Frau schaute mich mit weit aufgerissenen Augen an (ich glaube, diese Augen werde ich nie mehr vergessen) und sagte mit erstaunter Stimme: Ja, ich habe Kopfschmerzen! Ich sage darauf: Das trifft sich gut, denn wir sind Christen und wir sind unterwegs um gegen Kopfschmerzen zu beten! Sie sagte daraufhin: Ich hatte, als ich um die Ecke bog, in mir ein Reden, und es sagte, dass ich gleich jemanden treffen werde, der für mich betet! Jetzt hätte ich gerne mein Gesicht gesehen!! Ich fragte sie, ob sie und ihr Mann Christen seien, und sie bejahte. Wir brachen alle in Jubel aus und dankten dem Herrn, denn das war wieder so ein krasses Timing, ein krasses Reden und Führen des Heiligen Geistes. Wir unterhielten uns eine lange Zeit und verabschiedeten uns dann – aber vor lauter Freude und Überschwang hatten wir vergessen gegen die Kopfschmerzen zu beten. Am nächsten Tag, am Sonntagmorgen, trafen wir uns dann nach dem Gottesdienst im Foyer des GospelForums – sie waren aufgrund dieser Begegnung in den Gottesdienst gekommen; sie wollten die Gemeinde kennen lernen. Bei dieser Gelegenheit habe ich dann nach den Kopfschmerzen gefragt und die waren immer noch da. Wir hatten das ja vergessen! :)) Ich habe ihr dann die Hände aufgelegt und, mit Unterstützung von ihrem Mann, die Kopfschmerzen weggeschickt – einen Tag später halt! Danke Jesus, danke für dieses Erlebnis und für diese Erfahrung. Schon genial, was Du mit Deinen Kindern machst!
Ulli