Unsere erste Schatzsuche in Stuttgart – 28. Dezember 2012 – bei – 2°C

Wir trafen uns in der Königsbau-Passage um uns für die Schatzsuche vorzubereiten. Wir tauschten den Inhalt der jeweiligen Schatzkarten aus und gingen dann ins Gebet. Silvia hatte Denkmal und Apotheke auf der Schatzkarte – und ich sah plötzlich im Geist welches Denkmal der Herr meinte. Das war eine neue starke Erfahrung für mich. Ich sagte, dass ich weiß, wo das Denkmal steht und wie man da hinkommt. Auf dem Weg dort hin fanden wir unseren ersten Schatz – ich hatte etwas Schwierigkeiten diese junge Frau anzusprechen (es war wie gesagt unsere erste Schatzsuche in Stuttgart und es war Neuland), aber da Silvia voranging, war es dann nicht mehr so schwer. Nachdem wir für die Frau und ihren Bekannten gebetet hatten, sind wir zum Alten Schloss; zu diesem Denkmal. Zu unserer Freude erkannten wir, dass dort auch die Apotheke war, die auf Silvias Schatzkarte stand. Ich selbst hatte früh an diesem Morgen meine Schatzkarte ausgefüllt und „Sandalen“ aufgeschrieben. Da es ein sehr kalter Tag war (2 Grad unter Null) wollte ich diesen Eindruck zuerst nicht in die Schatzkarte eintragen – habe es aber dann doch getan. Wir warteten keine zehn Minuten neben dem Denkmal und da kam ein Mann aus dem Dunkel gelaufen – es war schon später am Abend. Der Mann lief in ein Straßenlampenlicht und wir erkannten, dass er ein kurzes T-Shirt und eine kurze Hose anhatte. Mit einem Ausdruck von Verwunderung und Freude in der Stimme rief Silvia: „Hey Ulli, da kommt dein Sandalenmann!“ Ich lief fassungslos in Richtung des Mannes und konnte seine Schuhe noch nicht sehen. Bei genauerem Hinsehen erkannte ich jetzt so was wie Birkenstock-Schuhe – doch als er dann richtig in den Lichtkegel lief konnte ich es fast nicht glauben! Er hatte Sandalen an und keine Socken! Ich ging zu dem Mann und wollte ihn anhalten – aber er wollte nicht anhalten. Ich versuchte ihm klarzumachen, dass er mein Schatz ist und auf meiner Schatzkarte steht. Nicht mal die Sandalen als Beweisführung konnten ihn zum Anhalten bewegen. Es war dann doch ein kurzes Gespräch möglich und er verschwand wieder in der Dunkelheit. Für uns war es ein wunderbares Erleben – wir haben daraus gelernt, dass wir alles aufschreiben müssen, was wir bekommen; und wenn es noch so verrückt zu sein scheint!

Ulli