Wiesbaden – Einfach toll…

Ein Bericht aus Wiesbaden:
“Ich möchte gerne erzählen, was wir gestern erlebt haben. Es war einfach toll!
Wir sind mit 2 Teams rausgegangen, ich mit drei anderen Frauen nach Nordenstadt und Andrea mit zwei anderen Frauen in die Innenstadt.
Was ich von Andrea gehört habe war: sie haben ihre Hinweise so konkret gefunden, dass es echt wunderbar war. Amelie hatte den Namen „Marianne Hertig“ (Name geändert) vom Herrn gehört und sie sind dann den Hinweisen gefolgt (die voll konkret waren – Schwein – goldene Münze – besondere Schuhe – Frau mit roten Haaren). Die Frau wurde von Amelie angesprochen und gefragt, ob sie Marianne Hertig sei. Sie sagte nein, aber da weiter oben ist doch die Praxis von ihr! Sie gingen dann weiter und fanden tatsächlich die Praxis, die drei Namen mit M… und Nachname Hertig enthielt! Marianne gab es zwar nicht aber Marion Hertig, Michael Hertig  und noch ein Name mit M und Hertig. Sie klingelten dort und es war auch jemand da, der öffnete (obwohl schon 2 Stunden Praxis-Ende war). Sie sagten dem Mann, dass sie auf Schatzsuche sind und glauben, hier ihren Schatz zu finden. Er reagierte dann sehr abweisend (aha, den haben sie ja dann jetzt gefunden – auf Wiedersehen) und schloss die Tür. Aber ist doch echt Hammer, was sie vorher für eine Schnitzeljagd hatten!

Ich war mit meinem Team in Nordenstadt direkt unterwegs und ich habe so etwas noch nie erlebt. Die drei Frauen sind der Hammer gewesen!
Wir sahen vom CZW Parkplatz aus den ersten Schatz durch ein Bürofenster im Gebäude nebenan, zwei Frauen sind einfach reinspaziert und haben mit dem Schatz geredet. Die Frau hat den Flyer unserer Jugend total gerne angenommen (sie sagte, sie hat schon davon gehört und ist neugierig geworden) sie wurde dann eingeladen und hat sich sehr gefreut.
Wir sind dann weiter und haben an einer Straße, die wir aufgeschrieben hatten, drei indische Teenie-Mädchen angesprochen und sie als Schätze identifiziert. Wir durften wieder von der Jugendarbeit erzählen und für alle drei beten, ein Mädchen sagte, sie glaube auch an Gott und wir beteten für eine konkrete Arbeitsstelle. Sie waren sehr glücklich, als sie weiter gegangen sind (im Nachhinein wäre da, glaube ich, noch mehr drin gewesen, wir waren selbst so überrascht!)
Dann haben wir im Drogeriemarkt die Frau mit roten Lippen gefunden und als Schatz Gottes angesprochen. Sie sagte, sie kann etwas damit anfangen, ihr Schwiegervater sei auch Pastor und lies nach längerem Gespräch für ihre Ehe beten.
Ich hab derweil eine „weiße Limousine“ mit einer Frau “bewacht” und wir hatten dann den Eindruck, die Besitzer zu kennen. Wir sind ins Geschäft rein und haben sie angesprochen (ja, sie waren das) und sie als Schätze identifiziert. Sie sagten, sie glauben an Gott aber gehen nicht in eine Gemeinde. Wir haben ihnen ganz viel Wert zugesprochen und gesagt, drum käme Gott ja jetzt zu ihnen. Sie ließen uns für ihre 6 Kinder (und den Hund) beten und zum Abschied bekamen wir einen bewegten Händedruck von Beiden.
Ich bin dann Cafe holen gegangen und hab mit einem 20 Euro Schein bezahlt. Das Restgeld hab ich mit einer Karte „Ein kleines Extra – weil Gott dich liebt“ zurückgegeben und die Frau war ganz dankbar und freudig überrascht. Ihre Kollegin kommt aus der Küche und ich hab den Eindruck, dass ich sie kenne. Ich frag sie woher wir uns kennen und sie sagt „tun wir nicht“. Dann hab ich gefragt, auch nicht aus dem CZW und sie sagte „nein, aber da sind immer so nette Leute hier bei uns und frühstücken, die waren länger nicht mehr da, gibt’s die denn noch?“ Ich sagte „bestimmt, kommen sie halt mal zu uns, da gibt’s noch mehr nette Menschen“. Sie sagte dann „Ich glaube an Gott, aber ich brauch dazu keine Kirche“, ich: „das hab ich auch 8 Jahre so gemacht, dann war ich einmal im CZW  und bin so froh, dass ich hingegangen bin. Sie können uns ja auch im Fernsehen anschauen, vom Sofa aus, da können sie sich auch ein Bild machen“, sie: „Ja, das würde ich gerne“ und ich: den Flyer geholt. Die Frau mit dem roten Lippenstift saß „zufällig“ direkt 1 Meter weg und schaute die ganze Zeit voll aufmerksam zu…Wir sind dann von diesem Parkplatz weiter gegangen und es war, als ob das ganze Cafe mit offenem Mund unseren Abgang beobachtete… Hammer, wie Jesus die Athmosphäre ändern kann!
Der nächste Ort auf der Karte war ein „Imbiss“, zwei Frauen sind rein und haben mindestens 10 Minuten mit einem italienischen Mann geredet, ihm das Evangelium erklärt, eine Bibel geschenkt und um eine göttliche Offenbarung für ihn gebetet. Er hatte Tränen in den Augen und hat sich sehr bedankt dafür. Das war glaub ich der Höhepunkt!
Auf dem Weg zurück haben wir noch Duri getroffen, eine junge Frau die ich an „schwarze Haare, schwarzer Schal“ erkannt habe. Sie war auf dem Weg ins CZW. Sie kam gerade von ihren Freunden, die sich über ihren Glauben lustig gemacht hatten und hatte im Bus gebetet, dass sie Ermutigung braucht (sie hätte noch nicht mal mehr Musik hören können), da kamen wir und sagten ihr, sie wär ein Schatz! Wir haben mit Eindrücken von Gott über ihr gebetet, Gott hat ihre Bestimmung als Sozialarbeiterin bestätigt und sie war ganz happy und sagte „Gott ist bei mir immer so schnell! Im Bus hat ich gebetet und kaum war ich draußen, hat er schon euch geschickt!“

Das alles haben wir innerhalt 1,5 bis 2 Stunden erlebt, es hat sich eine Situation an die andere gereiht…
Ich bin noch so voller Dankbarkeit, was Gott gemacht hat…
Hoffentlich bist Du jetzt auch ermutigt…”
Sonja