Wir bringen das Heil nach Bronn

Unter diesem prophetischen Eindruck gingen wir am Ostersamstag wieder auf Schatzsuche. Diesmal waren wir in Heilbronn unterwegs und hatten einen Nachmittag vor uns, den wir so schnell nicht vergessen werden.

Schon morgens im Gebet, als ich die Schatzkarte ausgefüllt habe, sah ich mich in einem Bild über einem großen Platz auf dem links eine große Kirche stand. Das Bild war so real, dass ich sogar die warme Sonne auf meinem Rücken spürte. Durch dieses Bild und durch andere Worte der Erkenntnis (Simon hatte die Frisur und die Pflasterstruktur des Bodens aufgezeichnet und, dass es sich um eine Person handelt, die an einer Krücke geht) wussten wir, dass wir zu einem Platz mit einer großen Kirche gehen mussten..
Schon auf dem Weg dorthin hatten wir zwei Schätze gefunden, zwei Begegnungen mit Menschen denen wir durch Gebet dienen konnten.
Wir fanden den Platz und die Kirche und gingen auf die Seite, von der ich das im dem Bild gesehen hatte; dort hatte der Boden genau diese Pflasterstruktur! Es dauerte nicht lange, da kam ein Mann sehr langsam angelaufen, der sich auf der rechten Seite mit einer Krücke stützen musste, auf den die Beschreibung (Frisur wie gezeichnet) passte. Wir gingen auf ihn zu und begannen ein Gespräch und da er sehr offen war, konnten wir mit ihm sehr schnell über Jesus reden. Dann erzählte er uns eine interessante Geschichte, die uns sehr gestärkt hat. Er war an diesem Tag in der Fußgängerzone unterwegs und wurde an einem christlichen Bücherstand angesprochen. Dort bekam er eine Karte geschenkt, auf der stand, dass Jesus ihn lieb hatte. Als er von dort wegging, fand er ein Stück weiter die Fußgängerzone hinauf einen Luftballon. Den wollte er aufheben um ihn einem kleinen Jungen zu schenken, der dort in der Nähe spielte. Das Aufheben machte ihm sehr Mühe, denn seine beiden Achillessehnen waren vor zwei Jahren nach einem Autounfall zerstört worden. Nach einiger Zeit hatte er es geschafft den Luftballon aufzuheben, und als er ihn ein wenig drehte, stand darauf: „Jesus liebt dich!“ Er hatte sich gefragt, was die Mutter des kleinen Jungen denken würde, wenn er einen Luftballon mit einer solchen Aufschrift schenken würde – er hat den Ballon aber dann trotz Bedenken verschenkt. Für die Mutter war es kein Problem und das Kind hatte sich sehr gefreut. (Er berichtete uns mit Tränen in den Augen, dass ihn diese zwei Aussagen, dass Jesus ihn liebte, sehr berührt hatten.) Er ist dann ein Stück weitergegangen und traf auf uns und wir sprachen ihn auf den Glauben an Jesus an. Er war durch diese erneute Begegnung mit Christen (mit Jesus) sehr angetan und deswegen sehr offen. Nach einem längeren Gespräch boten wir ihm an für seine kaputten Beine zu beten, was er sehr gerne annahm. Wir legten ihm die Hände auf und befahlen Heilung in seine Beine und dass die Achillessehnen wieder in göttliche Ordnung kommen sollten. Plötzlich bekam er ganz große Augen und rief laut aus: „Was macht ihr mit mir? Meine Beine werden ganz heiß!“ Simon erklärte ihm, dass das der Heilige Geist ist, die Liebe Gottes für ihn. Als wir das Gebet beendet hatten, schaute er uns mit diesen großen Augen an und testete seine beiden Beine, indem er auf der Stelle ging. Dann drückte er Simon seine Krücke in die Hand und rannte im Überschwang seiner Gefühle los. Er rannte in einem großen Bogen um den Platz und steuerte dann auf die Mitte zu – auf einen Kakao-Tetrapack, den kurz vorher jemand dort hingeworfen hatte. Er sprang mit aller Wucht auf diese Milchtüte, die mit einem Knall zerplatzte, und der restliche Inhalt verteilte sich über mehrere Meter. Er bückte sich, nahm die Milchpackung an sich und warf sie mit einer geschickten Drehung in einen nahen Mülleimer. Dann kam er zu uns zurück und fragte, in einer gebückten Haltung: „Wer seid ihr? Wer seid ihr? Ihr seid ja wie Jesus!“ Er war auf der Stelle komplett geheilt worden.

Ulli